KISS, Mega-Show

KISS 2026: Kommt die letzte Mega-Show doch zurück?

13.02.2026 - 09:03:13

KISS sind offiziell in Rente – aber die Gerüchte um neue Shows, Hologramm-Pläne und Europa-Termine reißen nicht ab. Was Fans in Deutschland jetzt wissen müssen.

Offiziell ist alles vorbei: KISS haben ihre Farewell-Tour in New York beendet, die Schminke ist ab – aber die Gerüchteküche rund um neue Shows, Hologramm-Pläne und ein mögliches Europa-Comeback brodelt heftiger denn je. Auf TikTok und Reddit diskutieren Fans, ob die angeblich „letzte Show“ wirklich das Ende war oder nur der Start in eine völlig neue KISS-Ära.

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Zwischen Hologramm-Tour, virtuellen Avataren und möglichen Special-Shows in Europa fragen sich viele deutsche Fans: War das legendäre „End of the Road“-Finale wirklich das Ende – oder fängt der ganze Wahnsinn jetzt erst richtig an? Genau da setzen wir an: Was ist aktuell wirklich rund um KISS los, was bedeutet das für Deutschland und welche Songs kannst du bei potenziellen Shows 2026 realistischerweise erwarten?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

KISS haben im Dezember 2023 im Madison Square Garden offiziell ihre „End of the Road“-Tour abgeschlossen. Direkt im Anschluss präsentierten sie digitale Avatare, die eine Zukunft der Band ohne die Original-Mitglieder andeuten. Seitdem überschlagen sich internationale Medien mit Spekulationen: Statt einer klassischen Tour soll eine Mischung aus Hologramm-Show, Liveband und digitalem KISS-Universum entstehen. Paul Stanley und Gene Simmons haben in mehreren Interviews durchblicken lassen, dass KISS als Marke weiterleben soll – auch wenn sie selbst nicht mehr Abend für Abend auf der Bühne stehen.

Für deutsche Fans ist das spannend, weil genau dieses Konzept perfekt für längere Residenzen oder limitierte Europa-Engagements wäre. Denkbar sind zum Beispiel mehrwöchige Shows in Metropolen wie London, Berlin oder Paris, bei denen die Avatare in einer Hightech-Produktion auftreten, begleitet von einer Liveband, Pyro, Lichtwänden und interaktiven Effekten. In Branchen-Interviews wird immer wieder betont, dass man mit dem schwedischen Team zusammenarbeitet, das schon an den ABBA-Avataren beteiligt war – ein klarer Hinweis, wohin die Reise geht, auch wenn die Verantwortlichen das nie ganz konkret bestätigen.

Zwar stehen auf der offiziellen Tourseite aktuell keine klassischen Stadion- oder Hallentermine wie früher, aber der News-Bereich deutet regelmäßig an, dass „neue Erlebnisse“ in Planung sind. Gerade in den letzten Wochen häufen sich Formulierungen wie „global experiences“ und „immersive shows“, die auf eine Art KISS-Show hindeuten, die eher wie ein Mix aus Konzert, Theater und Virtual-Reality-Event ablaufen könnte. Für deutsche Fans heißt das: Nicht mehr unbedingt eine klassische Tour durch sieben Städte, sondern eher einzelne, sehr aufwendig produzierte Events, für die man dann auch mal nach Berlin, vielleicht Amsterdam oder London reisen muss.

In Talkshows und Podcasts haben Paul Stanley und Gene Simmons wiederholt betont, dass KISS schon immer größer als die vier Personen war. Sie sprechen von einem „Superhelden-Universum in Rockform“, das man an neue Generationen weitergeben will. Zwischen den Zeilen klingt deutlich mit: KISS als Live-Experience soll nicht sterben, nur weil die Gründungsmitglieder nicht mehr selbst im Kostüm stecken wollen oder können. Für Europa – und damit auch für Deutschland – macht genau das Hoffnung, weil man mit modernen Show-Konzepten viel flexibler touren kann als mit einem vollgepackten 40-Tonnen-Rock’n’Roll-Zirkus.

Gleichzeitig diskutieren Fans kritisch, ob eine Avatar-Show ohne die echten Musiker emotional den gleichen Punch liefern kann wie ein klassisches Konzert. Aber wer KISS kennt, weiß: Diese Band hat sich nie davor gescheut, Grenzen zu verschieben. Vom bombastischen Bühnenbild über detailliertes Merch bis zur cleveren Selbstinszenierung – KISS haben es immer geschafft, ein eigenes Universum aufzubauen. Aktuell sieht alles danach aus, dass 2026 ein Schlüsseljahr für dieses neue Kapitel wird, mit Pilotshows, Testformaten und möglichen Europa-Dates, die dann kurzfristig angekündigt werden könnten.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn die Form der Shows sich verändert, eins steht so gut wie fest: Ohne die großen KISS-Hymnen läuft gar nichts. Die letzten „End of the Road“-Konzerte haben ziemlich klar gezeigt, welche Songs als unverrückbares Rückgrat der Show gelten. Wer in Europa bei einer möglichen neuen KISS-Experience dabei sein will, kann damit rechnen, dass genau diese Klassiker auch 2026 dominieren.

Typische Setlist-Bausteine aus den letzten Tourjahren waren unter anderem:

  • „Detroit Rock City“ – fast immer der brutale Opener, mit Sirenengeräusch und explodierenden Pyro-Wänden.
  • „Shout It Out Loud“ – frühe Fan-Interaction, perfekt zum Mitschreien.
  • „Deuce“ – ein Gruß an die frühe Phase der Band.
  • „War Machine“ – schwerer Groove, dazu brennende Screens und eine düstere Lichtstimmung.
  • „Heaven’s on Fire“ – Achtziger-Vibes, hoher Mitsingfaktor.
  • „I Love It Loud“ – Stadion-Chant, der auch 2026 problemlos funktionieren würde.
  • „Lick It Up“ – oft in einer längeren Version mit Gitarrenjam.
  • „Calling Dr. Love“ – Kultnummer aus den Siebzigern.
  • „Psycho Circus“ – ideal für eine moderne, visuelle Inszenierung mit AR-Elementen.
  • „Cold Gin“ – Klassiker, oft mit Solo-Elementen.
  • „Love Gun“ – einer DER signature Songs, gerne mit „Flugmomenten“ von Paul Stanley.
  • „Black Diamond“ – epischer Abschluss des regulären Sets.
  • „Beth“ – Ballade, emotionaler Ruhepunkt.
  • „Do You Love Me“ – Nostalgiefeuerwerk.
  • „Rock and Roll All Nite“ – unantastbare Abschluss-Hymne, Konfettiregen inklusive.

Wenn KISS ihre Shows künftig stärker über Avatare und digitale Effekte stemmen, könnte sich an der Songauswahl im Kern erstaunlich wenig ändern. Gerade Songs wie „Detroit Rock City“, „Psycho Circus“ und „Rock and Roll All Nite“ eignen sich perfekt für gigantische Projektionen, Augmented-Reality-Spielereien und interaktive Lichtsteuerung per App. Man kann sich gut vorstellen, dass du künftig mit deinem Handy Teil einer riesigen Lightshow wirst, während auf der Bühne ein hyperrealer Avatar von Gene Simmons Feuer spuckt.

Atmosphärisch darfst du dir die neuen KISS-Formate ungefähr so vorstellen: weniger klassisches „Band kommt raus, spielt 20 Songs, geht wieder“, mehr eine Art Rock-Spektakel in Akten. Denkbar wären Kapitel wie „Origins“, „Creatures“, „Dynasty“ und „End of the Road“, jeweils mit einem eigenen visuellen Design und Songpaketen. In Interviews klingen die Verantwortlichen immer wieder an, dass man die komplette KISS-Geschichte an einem Abend erlebbar machen will – von den Clubtagen der Siebziger über die Masken-Ära der Achtziger bis zu den Reunion-Jahren.

Ein weiterer Punkt: Die Band hat nie ausgeschlossen, dass bei solchen Shows auch echte Musiker auf der Bühne stehen, etwa eine Live-Rhythmusgruppe, zusätzliche Gitarristen oder Gastsänger, während die ikonischen Figuren in Form von Avataren inszeniert sind. Das könnte auch die Chance sein, jüngere Musiker ins KISS-Universum zu holen, die den Spirit weitertragen. Für dich als Fan fühlt sich das dann weniger nach „Konserve“ und mehr nach Hybrid aus Konzert und Spektakel an – mit echten Verstärkern, echten Drums, aber digital veredelten Frontfiguren.

Speziell für deutsche Fans wichtig: Die letzten KISS-Shows hierzulande waren visuell extrem aufwendig, selbst in Hallen wie der Lanxess Arena oder der Barclaycard Arena. Sollte 2026 wieder etwas in Deutschland oder nahegelegenen Städten passieren, musst du davon ausgehen, dass die Ticketpreise eher im oberen Bereich liegen, aber dafür ein Showlevel geboten wird, das näher an einem Blockbuster-Film als an einem Standard-Rockkonzert ist. Wenn KISS etwas können, dann: übertreiben – im besten Sinne.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen überschlagen sich seit Monaten die Theorien, wie es mit KISS weitergeht. Ein Dauerbrenner-Thema: Die angebliche „letzte Tour“, die dann doch nie so ganz die letzte ist. Viele Fans verweisen darauf, dass KISS schon in den frühen 2000ern eine Farewell-Tour angekündigt hatten – und danach trotzdem noch jahrelang weitergetourt sind. Der Tenor: Solange Interesse da ist und die Marke KISS Geld verdient, wird es irgendeine Form von Shows geben.

Ein populäres Szenario in Fanforen: 2026 könnte es eine Reihe von Special-Events geben, die an bestimmte Jubiläen anknüpfen – etwa runde Geburtstage von Alben oder besondere Jahrestage legendärer Konzerte. Diskutiert werden zum Beispiel Anniversary-Shows zu „Destroyer“ oder „Creatures of the Night“, bei denen das komplette Album visuell umgesetzt wird. Ob das mit Avataren, Gastmusikern oder einer neuen, jüngeren Inkarnation von KISS passiert, ist offen, aber vielen Fans ist das fast egal, solange die Produktion überzeugt und die Songs authentisch klingen.

Ein anderer Fan-Talk dreht sich um Ticketpreise. Schon bei der „End of the Road“-Tour gab es Kritik, dass normale Sitzplätze teilweise in Preisregionen lagen, die sonst eher bei Pop-Superstars oder großen Festivals zu finden sind. Auf TikTok kursieren Clips von Fans, die die verschiedenen Preiskategorien analysieren und Tipps geben, wie man günstiger an Karten kommt – etwa über ausländische Ticketshops oder Last-Minute-Aktionen. Für potenzielle 2026-Shows erwarten viele, dass Avatar- und Immersive-Formate eher noch teurer werden, weil Technik und Produktion massiv kosten.

Spannend ist auch eine Theorie, die in internationalen Threads immer wieder aufpoppt: KISS könnten eine Art „Franchise“-System einführen, bei dem es offiziell lizensierte KISS-Bands gibt, die in verschiedenen Regionen der Welt auftreten – komplett im Original-Make-up und mit offizieller Showregie. Die „echten“ KISS würden dann eher im Hintergrund als kreative Direktoren agieren, ähnlich wie bei großen Musicals. Für Deutschland wäre das insofern interessant, als dass man so auch in mittelgroßen Arenen oder sogar bei Stadtfesten eine vollwertige KISS-Show erleben könnte, nur eben ohne die Ur-Mitglieder. Viele Fans nennen das „KISS 2.0“.

Natürlich gibt es auch kritische Stimmen. In manchen Threads heißt es, KISS melkten die Marke zu lange aus und würden sich lieber mit einem klaren Abschluss in die Geschichte eingravieren. Andere dagegen feiern genau diese radikale Konsequenz, das Universum immer weiterzudenken. Gerade jüngere Fans, die KISS eher aus Games, Memes und TikTok-Sounds kennen, haben weniger Berührungsängste mit Avataren und virtuellen Inszenierungen. Für sie zählt, dass es laut ist, dass die Show ballert und dass die Ästhetik stimmt.

Und dann wäre da noch der ewige Wunschtraum vieler Hardcore-Fans: eine letzte, einmalige Re-Union mit allen noch lebenden Originalmitgliedern in irgendeiner Form – gern auch nur als Gastauftritt innerhalb eines großen Digital-Spektakels. Realistisch ist das im Moment schwer einzuschätzen, zumal alte Konflikte und gesundheitliche Themen immer wieder durchscheinen. Aber in Fan-Theorien spielt dieser Wunsch eine riesige Rolle. Wenn irgendwo noch ein Funken Hoffnung auf eine „echte“ KISS-Momentaufnahme mit allen Beteiligten lebt, dann genau dort.

Alle Daten auf einen Blick

Offiziell gibt es für 2026 noch keine voll bestätigte, klassische Tour durch Deutschland. Trotzdem lassen sich einige harte Fakten und wahrscheinliche Eckpunkte sammeln, die dir helfen, den Überblick zu behalten. Die Tabelle fasst das Wichtigste zu den letzten großen Tourphasen, relevanten Alben und typischen Europa-Schwerpunkten zusammen.

JahrEreignisRegion/BezugHinweis für Fans
2019–2023„End of the Road“-TourWeltweit, inklusive mehrerer Daten in Deutschland (u.a. Berlin, München, Hamburg)Letzte klassische Stadium-/Arena-Shows mit Paul & Gene im Vollkostüm.
Dez 2023Offizielles Tour-Finale im Madison Square GardenNew York, USAVorstellung der KISS-Avatare, Ankündigung einer neuen Ära.
2024–2025Planungs- und Konzeptphase für Avatar-/Immersive-ShowsInternational, Fokus auf Hightech-StandorteMehrere Interviews deuten Testshows und Residenzen an, auch in Europa möglich.
2026 (erwartet)Mögliche Launch-Phase neuer KISS-ExperiencesPotenzielle Städte: London, Berlin, Paris (Spekulation auf Basis von Branchenberichten)Wahrscheinliche kurzfristige Ankündigungen; regelmäßiger Check der offiziellen Tourseite empfohlen.
1976Album „Destroyer“Internationaler DurchbruchBis heute Quelle für Live-Klassiker wie „Detroit Rock City“ und „Shout It Out Loud“.
1983Album „Lick It Up“Start der ungeschminkten ÄraSong „Lick It Up“ bleibt Standard im Live-Set – auch in den jüngsten Tourjahren.
1996–1997Reunion-Tour der OriginalbesetzungWeltweit, große Hallen in EuropaLegendenstatus gefestigt; oft Referenzpunkt, wenn Fans über mögliche Specials sprechen.
2008–2012Touren zu „Sonic Boom“ und „Monster“Europa und USAZeigt, dass KISS auch im Spätwerk noch starke Live-Phasen hatten.

Häufige Fragen zu KISS

Damit du im aktuellen KISS-Dschungel nicht den Überblick verlierst, haben wir die meistgestellten Fragen deutscher Fans gesammelt und ausführlich beantwortet – von Tourgerüchten bis zu Setlist-Fragen.

1. Kommen KISS 2026 noch einmal nach Deutschland?

Stand jetzt gibt es keine offiziell bestätigte Deutschland-Tour mit klassischen Konzerten. Die Wahrscheinlichkeit, dass noch einmal eine große Arena-Runde mit Paul Stanley und Gene Simmons im Vollkostüm durch die Republik zieht, ist extrem gering. Aber: Die Aussagen der Band zu den neuen Avatar- und Immersive-Formaten lassen ausdrücklich offen, wo diese Shows stattfinden werden. Weil Deutschland traditionell ein riesiger Markt für KISS ist – ausverkaufte Hallen und starke Merch-Verkäufe – liegt es nahe, dass Berlin, Hamburg oder Köln zumindest auf der Shortlist stehen, falls Europa-Events geplant sind.

Realistischer ist ein Modell, bei dem wenige zentrale Städte in Europa als Hubs dienen. In so einem Szenario würdest du vielleicht für ein KISS-Event nach Berlin oder sogar nach London reisen müssen. Für Hardcore-Fans, die schon für „End of the Road“ quer durch Europa gefahren sind, ist das kein Problem. Wer aber KISS bisher nur aus Stories und YouTube kennt, sollte 2026 die offiziellen Kanäle aufmerksam beobachten – Terminankündigungen könnten spontan und mit begrenzten Ticketkontingenten kommen.

2. Sind KISS wirklich in Rente oder geht es weiter?

Die ehrliche Antwort: Beides. Die klassische Tourband KISS, mit den Gründungsmitgliedern als tägliche Live-Maschinerie, ist faktisch in Rente. Gesundheit, Alter und der enorme logistische Aufwand sprechen eine klare Sprache. Gleichzeitig haben Paul Stanley und Gene Simmons nie behauptet, dass KISS als Marke endet. Im Gegenteil: In Interviews betonen sie, dass KISS eher mit Superhelden wie Batman vergleichbar sind – die Figur bleibt, auch wenn die Person dahinter wechselt.

Das bedeutet: Du solltest nicht mehr damit rechnen, dass KISS in der „alten“ Form noch einmal durch jede große Stadt tingeln. Aber du kannst ziemlich sicher davon ausgehen, dass 2026 und die Folgejahre neue Formate bringen – von Avatar-Shows über spezielle Fan-Events bis hin zu exklusiven Screenings oder Hybrid-Konzerten. Für die Fangemeinde heißt das: weniger oft, dafür aufwändiger.

3. Lohnt sich eine KISS-Show ohne die Originalmitglieder überhaupt?

Das hängt extrem von deinen Erwartungen ab. Wenn du unbedingt Paul Stanley live „Love Gun“ schreien sehen willst oder Gene Simmons vor dir Feuer spucken muss, dann wirst du mit Avataren und nachbesetzten Rollen vermutlich nur begrenzt glücklich. Wenn du KISS aber als gigantische Rock-Inszenierung verstehst, bei der Pyro, Licht, Kostüme und Songs ein Gesamtbild ergeben, kann eine clever gemachte Hybrid- oder Avatar-Show sehr wohl funktionieren.

Die ABBA-VR-Show in London hat vorgemacht, dass Publikum emotional komplett ausrasten kann, obwohl keine der Originalpersonen physisch auf der Bühne steht. Übertragen auf KISS bedeutet das: Solange der Sound stimmt, die Show knallt und das Feeling stimmt, werden viele Fans mitziehen. Gerade jüngere Fans, die die Band oft nur digital kennen, haben damit weniger Probleme. Und: Wo immer echte Musiker in die Produktion eingebunden sind, bleibt ein spürbares Live-Element erhalten.

4. Welche Songs sind für künftige Shows gesetzt?

Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt ziemlich klar, welche Songs praktisch unverhandelbar sind. „Detroit Rock City“, „Shout It Out Loud“, „Deuce“, „I Love It Loud“, „Lick It Up“, „Love Gun“, „Black Diamond“, „Beth“ und „Rock and Roll All Nite“ bilden das Herzstück jedes KISS-Sets. Dazu kommen häufig „War Machine“, „Heaven’s on Fire“, „Psycho Circus“, „Cold Gin“, „Calling Dr. Love“ und „Do You Love Me“.

Sollten neue Showkonzepte in Europa landen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass diese Songs plötzlich verschwinden. Eher im Gegenteil: Gerade in einem kuratierten, dramaturgisch aufgebauten Set wären sie die emotionale Ankerpunkte, an denen sich jede Generation von Fans festhalten kann. Überraschungen sind natürlich immer möglich – etwa tiefere Cuts wie „Creatures of the Night“, „God of Thunder“ oder „Hotter Than Hell“ in speziellen Themenblöcken.

5. Wie teuer werden KISS-Tickets voraussichtlich sein?

Konkrete Preise für 2026 gibt es logischerweise noch nicht. Ein Blick zurück auf „End of the Road“ und ähnliche Hightech-Shows anderer Acts hilft aber bei der Einordnung. Normale Sitzplätze in großen Arenen lagen zuletzt oft im Bereich von grob 70 bis 150 Euro, je nach Stadt und Kategorie. Front-of-Stage oder VIP-Erlebnisse konnten deutlich darüber liegen.

Wenn KISS auf Avatar- oder Immersive-Formate setzen, steigen die Produktionskosten pro Show – entsprechend dürften auch die Basispreise eher im oberen Mittelfeld landen. Gleichzeitig ist denkbar, dass es verschiedene Ticketstufen gibt: von Standardplätzen über „Experience“-Pakete mit Bezug zur Story der Show bis hin zu Premium-Bereichen mit besonders intensiver visueller Einbindung. Wer schon jetzt weiß, dass er unbedingt dabei sein will, sollte früh Budget zur Seite legen und die Tourseite im Blick behalten.

6. Wie kann ich mich als deutscher Fan am besten vorbereiten?

Praktisch gesehen helfen dir drei Dinge: Erstens: regelmäßiger Check der offiziellen Kanäle – also Website, Newsletter und Social-Media-Profile von KISS. Neue Showformate könnten eher als Event-Serie angekündigt werden als als klassische Tour; da ist Schnelligkeit beim Ticketkauf ein echter Vorteil. Zweitens: Reiseflexibilität. Es ist gut möglich, dass die wichtigste KISS-Experience 2026 nicht vor deiner Haustür stattfindet, sondern vielleicht in Berlin, Amsterdam oder London. Günstige Bahn- oder Flugangebote früh im Auge zu behalten, kann sich auszahlen.

Drittens: musikalisches Warm-up. Wenn du tiefer als nur die großen Hits gehen willst, lohnt sich ein Re-Listen von Alben wie „Destroyer“, „Creatures of the Night“, „Dynasty“ oder „Revenge“. Viele Showideen greifen optisch und dramaturgisch genau auf diese Phasen zurück. Je besser du die Songs kennst, desto intensiver wirkt die Inszenierung.

7. Gibt es neue Musik oder nur noch Nostalgie?

Zwar gibt es aktuell keine bestätigten Pläne für ein komplett neues Studioalbum, aber KISS waren immer kreativ, wenn es um neue Inhalte ging. Denkbar sind remasterte Fassungen klassischer Alben, Deluxe-Editionen mit bisher unveröffentlichtem Material, Live-Mitschnitte von Schlüsselmomenten der „End of the Road“-Tour oder begleitende EPs zu den neuen Showformaten – etwa mit neu eingespielten Versionen von Klassikern, die auf die Avatar-Optik abgestimmt sind.

Für dich als Fan heißt das: Rechne weniger mit einem „großen, neuen KISS-Album“ im klassischen Sinn, eher mit gut kuratierten Reissues, Special-Boxen und vielleicht punktuellen Singles oder Kollaborationen. Gerade letzteres wäre spannend – ein moderner Artist aus der Metal-, Pop-Punk- oder sogar Hyperpop-Szene zusammen mit KISS-Ästhetik, das hätte hohes Viral-Potenzial.


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