Kingston, FURY

Kingston FURY Beast: KI-Boom treibt DDR5-Preise ins Unermessliche

18.01.2026 - 05:03:12

Die Nachfrage der KI-Industrie und Lieferengpässe lassen die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher historisch ansteigen. PC-Bauer müssen sich auf dauerhaft hohe Kosten einstellen.

Die Preise für Hochleistungs-DDR5-Arbeitsspeicher explodieren. Besonders beliebte Kits wie das Kingston FURY Beast DDR5-6000 sind von der beispiellosen Teuerungswelle erfasst. Hintergrund ist eine Industriekrise, die durch die immense Nachfrage der KI-Branche und anhaltende Lieferengpässe ausgelöst wird.

Seit Jahresbeginn 2026 setzt sich ein dramatischer Preisanstieg fort, der Ende 2025 begann. Zwar deuten Marktberichte der letzten Woche auf eine momentane Stabilisierung der wöchentlichen Sprünge hin – doch das Niveau ist historisch hoch. Einige 64GB-DDR5-Kits kosten nun durchschnittlich rund 900 US-Dollar. Das ist ein extremer Kontrast zu den Preisen vor wenigen Monaten. Aus einer günstigen Basiskomponente ist ein Luxusgut geworden.

Ein konkretes Beispiel: Das Kingston FURY Beast White 32GB (2x16GB) DDR5-6000 erreichte am 17. Januar 2026 einen neuen Höchstpreis von 439,99 US-Dollar. Diese Entwicklung spiegelt die allgemeine Marktturbulenz wider. Manche 32GB-Kits haben sich zwischen September 2025 und Mitte Januar 2026 um über 340 Prozent verteuert.

KI-Boom frisst den Speicher-Markt leer

Der Haupttreiber der aktuellen DRAM-Knappheit ist das explosive Wachstum der künstlichen Intelligenz. Große Technologiekonzerne und KI-„Superscaler“ bauen ihre Rechenzentren massiv aus und beanspruchen einen riesigen Teil des globalen DRAM-Angebots. Diese Ressourcen fehlen nun im Markt für Consumer-PCs. Das entstandene Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage verschärft sich weiter.

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Analysten erwarten keine kurzfristige Besserung. Die Prognosen für das erste Quartal 2026 sagen einen weiteren Anstieg der Vertragspreise für DRAM um 55 bis 60 Prozent voraus. Dieser anhaltende Druck auf die Lieferkette bedeutet: PC-Bauer und Enthusiasten werden weiterhin mit prohibitiv hohen Kosten konfrontiert sein. Die Auswirkungen sind bereits in der gesamten Branche spürbar. Hersteller wie Framework haben bereits Preiserhöhungen für ihre Systeme angekündigt – und führen explizit die explodierenden Speicherkosten an.

Die Nachfrage der KI-Branche hat den Consumer-Markt effektiv an den Rand gedrängt. Selbst die gesunkene Nachfrage nach PCs konnte die steigenden Preise nicht bremsen. Experten gehen davon aus, dass neue DRAM-Fertigungs-Kapazitäten den Markt frühestens 2028 entlasten werden.

FURY Beast: Top-Performer in turbulenten Zeiten

Trotz der Preisexplosion bleibt die Kingston FURY Beast DDR5-6000-Serie eine hochgelobte Wahl für Performance-Enthusiasten. In einer aktuellen Branchenübersicht vom 16. Januar 2026 wurde das Kingston FURY Beast RGB 32GB 6000MHz Kit als eine der besten Speicher-Optionen für 2026 hervorgehoben. Seine solide Out-of-the-Box-Performance und die Unterstützung für AMD EXPO und Intel XMP wurden als Schlüsselvorteile gelobt. Sie bieten Flexibilität für Nutzer, die Frequenzen anpassen müssen.

Die FURY Beast-Serie ist für ihre Balance aus Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Ästhetik bekannt. Der oft flache Kühlkörper macht sie mit vielen CPU-Kühlern und kompakten Gehäusen kompatibel. Erhältlich mit oder ohne RGB-Beleuchtung, bedienen die Module unterschiedliche Bau-Stile. Die Geschwindigkeit von 6000 MT/s gilt weithin als „Sweet Spot“ für aktuelle Intel- und AMD-Prozessoren. Sie bietet einen deutlichen Performance-Schub in Spielen und Produktivitäts-Anwendungen gegenüber langsameren DDR5- oder alten DDR4-Modulen.

Die neue Realität für PC-Bauer

Die aktuelle Preislage stellt eine neue, herausfordernde Realität für die DIY-PC-Community dar. Arbeitsspeicher, einst eine komponente mit vorhersehbaren Kosten, ist zu einem volatilen und signifikanten Kostenfaktor geworden. Die Preiserhöhungen sind nicht einheitlich. Besonders Hochkapazitäts- und Highspeed-Kits wie das DDR5-6000 verzeichnen die dramatischsten Sprünge.

Einige Analysten warnen bereits: Ein Standard-32GB-DDR5-Modul könnte bis Mitte 2026 die 500-Dollar-Marke überschreiten. Die beobachtete Preisstabilisierung im frühen Januar scheint eine direkte Folge der schlicht zu hohen Kosten zu sein, die viele potenzielle Käufer vom Markt drängen. Angesichts der ungebremsten Nachfrage aus dem KI-Sektor reicht diese gedämpfte Verbrauchernachfrage jedoch nicht aus, um den Trend umzukehren. Systembauer müssen nun entweder die höheren Kosten schlucken, Upgrades verschieben oder auf Kits mit geringerer Kapazität ausweichen – was in ansonsten leistungsstarken Systemen zu Engpässen führen kann.

Ausblick: Hohe Kosten für Performance

Die Aussichten für die DDR5-Preise bleiben für Verbraucher im Jahr 2026 düster. Der fundamentale Angebotsmangel wird voraussichtlich anhalten. Der weiter forcierte Ausbau der KI-Infrastruktur dürfte die Nachfrage auf Spitzenniveau halten.

Für alle, die einen neuen PC bauen oder aufrüsten wollen, ist der Zeitpunkt des Speicherkaufs zu einer strategischen Wette geworden. Die jüngste Pause bei den wöchentlichen Preissprüngen könnte ein kurzes Fenster relativer Stabilität bieten. Die übergeordnete Prognose zeigt jedoch weiter nach oben. Verbraucher müssen den Markt genau beobachten und ihre Budgets sowie Baupläne entsprechend anpassen. Die Ära des erschwinglichen Highspeed-DDR5 ist auf absehbare Zeit vorbei. Sie prägt die Landschaft der PC-Hardware nachhaltig.

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