KI-Weiterbildung startet 2026 mit interaktiver Wende
02.01.2026 - 14:32:12Das neue Jahr bringt eine Zäsur für die berufliche Weiterbildung. Die Ära der kostenlosen Grundkurse und passiven Videotrainings endet – 2026 wird das Jahr der praktischen KI-Simulationen. Diese Woche laufen die ersten neuen Programme an.
General Assembly setzt auf „Live-Labs“ statt Theorie
Nur einen Monat nach der Ankündigung startet General Assembly (GA) vier neue KI-Kernkurse. Sie heißen „AI Workplace Fundamentals“ oder „AI-First Product Management“ und ersetzen reine Theorie durch praktische Anwendung. Statt Vorträge zu hören, lösen Lernende reale Geschäftsprobleme in geschützten Sandbox-Umgebungen.
„Das bloße Ansehen von Videos reicht nicht aus“, betonte GA-CEO Daniele Grassi. Die neuen Kurse setzen auf kohortenbasiertes Lernen und interaktive Labore. Ziel ist es, Fähigkeiten wie Advanced Prompt Engineering im Muskelgedächtnis der Mitarbeiter zu verankern. Zertifikate ohne praktischen Projektnachweis könnten so deutlich an Wert verlieren.
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Salesforce beendet Ära der kostenlosen Zertifizierungen
Ein dominantes Thema in Personalabteilungen ist das Auslaufen der kostenfreien KI-Zertifizierungen von Salesforce. Bis zum 31. Dezember 2025 waren Prüfungen wie „AI Associate“ für alle frei. Seit dem Jahreswechsel ist Schluss.
Der Fokus verschiebt sich nun auf kostenpflichtige, spezialisierte Schulungen für die Agentforce-Plattform. Während 2025 vom Experimentieren mit Copiloten geprägt war, fordert der Markt nun Expertise im Orchestrieren autonomer Agenten. Unternehmen, die ihre Belegschaft nicht rechtzeitig zertifiziert haben, müssen mit höheren Weiterbildungsbudgets rechnen.
Neue Kurse integrieren globale KI-Regulierung
Ein kritischer Treiber für die neuen Trainingsformate ist die Regulierung. Die im August 2025 von der UN verabschiedeten Resolutionen zur KI-Governance zeigen nun Wirkung.
„Responsible AI“ wird 2026 von einem Lippenbekenntnis zur harten Compliance-Anforderung. Neue Trainingsmodule integrieren daher verpflichtende Einheiten zu ethischen Rahmenwerken. Es geht nicht mehr nur um effiziente Nutzung, sondern darum, KI-Halluzinationen und Bias in Daten zu erkennen. Diese Risikomanagement-Komponente wird zur neuen Kernkompetenz.
Unternehmen müssen „Digital Divide“ schließen
Der Handlungsdruck ergibt sich aus alarmierenden Daten. Studien zeigten Ende 2025 eine wachsende Kluft in den Unternehmen: Während Führungskräfte KI-Tools täglich nutzten (bis zu 72%), lag die Nutzungsrate bei vielen Mitarbeitern teils unter 20%.
Die Ursache: fehlendes, praxisnahes Training. Die neuen Programme für 2026 zielen spezifisch darauf ab, diese Lücke mit „Use-Case“-Workshops zu schließen. Marktbeobachter warnen: Wer diese Digital Divide im ersten Quartal nicht angeht, riskiert Produktivitätseinbußen und die Nutzung nicht genehmigter „Schatten-KI“.
Was bedeutet das für Wissensarbeiter?
Die Devise für Januar 2026 lautet: Hands-on-Erfahrung sammeln. Der Lebenslauf der Zukunft fragt nicht mehr „Kennen Sie ChatGPT?“, sondern „Welche Prozesse haben Sie automatisiert?“. Weitere Anbieter wie LinkedIn Learning werden voraussichtlich nachziehen und ihre Kurse ebenfalls interaktiver gestalten. Das Zeitalter der passiven Zuschauer ist vorbei.
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