KI-Verordnung, Fünf-Schritte-Plan

KI-Verordnung: Fünf-Schritte-Plan sichert Compliance für Unternehmen

22.01.2026 - 00:58:12

Ein pragmatischer Umsetzungsfahrplan hilft Unternehmen, die komplexen Anforderungen des EU-KI-Gesetzes zu meistern und drohende hohe Strafen zu vermeiden.

Die Fristen des EU-KI-Gesetzes rücken näher. Ein neuer, pragmatischer Fahrplan zeigt Unternehmen, wie sie die komplexen Anforderungen meistern und Compliance als Wettbewerbsvorteil nutzen können.

Veröffentlicht am: Donnerstag, 22. Januar 2026

Der Countdown läuft unerbittlich. Bis 2026 müssen Unternehmen ihre KI-Systeme vollständig an die neue EU-Verordnung angepasst haben. Verstöße können teuer werden: Bis zu 35 Millionen Euro oder sieben Prozent des globalen Jahresumsatzes drohen als Strafe. Doch wie gelingt der Sprung von der abstrakten Gesetzeslektüre zur praktischen Umsetzung? Ein wegweisendes Webinar der Beratungshäuser Approach Cyber und Yields legte kürzlich einen Fünf-Stufen-Plan vor, der in der Industrie auf breite Resonanz stößt.

Vom Überblick zur Risikobewertung: Die ersten Schritte

Der Weg zur Compliance beginnt mit einer schonungslosen Bestandsaufnahme. Unternehmen müssen zunächst alle KI-Anwendungen im Betrieb identifizieren – vom KI-gestützten Recruiting-Tool über biometrische Zugangssysteme bis hin zum Chatbot im Kundenservice. Anschließend folgt die kritische Einordnung in die vier Risikokategorien der Verordnung: inakzeptabel, hoch, begrenzt oder minimal.

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Besonders Hochrisiko-KI, die in sensiblen Bereichen wie Personalwesen oder kritischer Infrastruktur zum Einsatz kommt, unterliegt strengsten Auflagen. Diese Klassifizierung ist das unverzichtbare Fundament für alle weiteren Maßnahmen. „Ohne diese Systematik steht man schnell im Dunkeln“, so ein Teilnehmer des Webinars.

Klare Verantwortung und schnelle Erfolge

Nach der Analyse geht es an die operative Umsetzung. Statt schwerfälliger Mammutprojekte empfehlen die Experten einen pragmatischen Ansatz. Ziel ist es, eine klare Governance-Struktur zu schaffen und einen realistischen Fahrplan zu entwickeln, der innerhalb von Wochen erste Ergebnisse liefert.

Dies umfasst die Zuweisung von Verantwortlichkeiten, die Einrichtung von Überwachungsprozessen und die Anpassung interner Richtlinien. Branchenverbände wie Bitkom unterstützen diesen Schritt mit detaillierten Leitfäden. Die Devise lautet: Von der Theorie in die Praxis, ohne die Innovationskraft zu lähmen.

Daueraufgabe statt Einmalprojekt

Die eigentliche Implementierung ist mehr als die Einführung neuer Regeln. Für Hochrisiko-Systeme schreibt der AI Act umfangreiche technische Dokumentation, Risikomanagement und menschliche Aufsicht vor. Ein zentraler Punkt ist die Schulung der Mitarbeiter, um firmenweit KI-Kompetenz aufzubauen – eine explizite Forderung der Verordnung.

Compliance ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Unternehmen müssen ihre KI-Systeme kontinuierlich überwachen und anpassen, um auch bei technologischen und regulatorischen Weiterentwicklungen konform zu bleiben.

Branche stellt sich der Herausforderung

Das wachsende Angebot an Webinaren und Leitfäden zeigt: Die Wirtschaft ist in der entscheidenden Vorbereitungsphase angekommen. Der Fokus verschiebt sich von der juristischen Textanalyse hin zu geschäftsorientierten Umsetzungsstrategien. Parallel arbeitet die EU-Kommission an weiteren Leitlinien, um die Anwendung zu erleichtern.

Die vollständige Anwendbarkeit der KI-Verordnung 2026 markiert einen Wendepunkt. Unternehmen, die die Anforderungen jetzt als Chance begreifen, können Vertrauen aufbauen und sich als Vorreiter für verantwortungsvolle Innovation positionieren. Der Fünf-Schritte-Plan könnte dabei der entscheidende Kompass sein.

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