KI-Methode, BMI

KI-Methode metBMI ersetzt veralteten BMI

07.01.2026 - 21:21:12

Ein internationales Forscherteam hat eine KI entwickelt, die den Gesundheitsstatus revolutioniert. Der neue “metabolische BMI” (metBMI) analysiert den Stoffwechsel und deckt Risiken auf, die der klassische BMI übersieht. Die Studie erschien heute im Fachjournal Nature Medicine.

Während der alte BMI nur Größe und Gewicht vergleicht, wertet der metBMI komplexe Körperdaten aus. Forscher der Universitäten Leipzig und Göteborg fütterten ihre KI mit Informationen aus Blut, Darmmikrobiom und Genetik von fast 2.000 Menschen.

Das Ergebnis ist ein präziseres Stoffwechselprofil. Weicht der berechnete metBMI stark vom tatsächlichen Körpergewicht ab, signalisiert das eine gestörte Stoffwechsellage – unabhängig von der Zahl auf der Waage.

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Die trügerische Normalgewicht-Falle

Die alarmierendste Erkenntnis: Menschen mit normalem BMI, aber hohem metBMI, tragen ein massiv erhöhtes Krankheitsrisiko. Laut Studie ist ihre Gefahr, an Typ-2-Diabetes, Fettleber oder Herzproblemen zu erkranken, bis zu fünfmal höher.

Die KI identifizierte spezifische Muster im Darmmikrobiom, die mit diesem Risiko verbunden sind. Das Phänomen “Skinny Fat” wird damit erstmals messbar.

Bessere Therapien durch Vorhersage

Der metBMI hilft auch bei der Behandlung von starkem Übergewicht. In der Studie verloren Patienten vor einer Magen-OP mit ungünstigem metBMI-Profil 30 Prozent weniger Gewicht als andere.

Diese Vorhersage könnte die Medizin verändern. Ärzte könnten so früh erkennen, wer von einer OP weniger profitiert und stattdessen andere Therapien benötigt.

Ein Paradigmenwechsel für die Gesundheit

Die Entwicklung kommt zum richtigen Zeitpunkt. Der traditionelle BMI steht seit langem in der Kritik, weil er Muskeln und Fett nicht unterscheidet. Der metBMI nutzt dagegen moderne Analysen und KI, um ein dynamisches Bild der Gesundheit zu zeichnen.

Bis die Methode in jeder Praxis ankommt, dauert es jedoch. Zuerst müssen größere Studien die Ergebnisse bestätigen. Spezialkliniken könnten die Technologie aber schon in den nächsten ein bis zwei Jahren anbieten.

Die Botschaft ist klar: Echte Gesundheit ist mehr als ein einfacher Zahlenwert.

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