KfW-Förderung „Jung kauft Alt“ stützt junge Familien
24.01.2026 - 03:39:12Das KfW-Förderprogramm „Jung kauft Alt“ wird für junge Familien zur Schlüsseloption. In einem von hohen Zinsen und Baukosten geprägten Markt bietet es günstige Kredite für den Kauf und die Sanierung von Bestandsimmobilien. Das Programm soll Wohneigentum ermöglichen und gleichzeitig die Klimaziele im Gebäudesektor vorantreiben.
Das Herzstück der Förderung sind zinsgünstige Kredite, die deutlich unter marktüblichen Konditionen liegen. Die wichtigsten Rahmenbedingungen für 2026:
* Einkommensgrenze: Maximal 90.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen für Familien mit einem Kind, plus 10.000 Euro je weiteres Kind.
* Fördersumme: Bis zu 150.000 Euro für Kauf und energetische Sanierung einer bestehenden Immobilie.
* Zinsbindung: In der Regel zehn Jahre für langfristige Planungssicherheit.
Der Antrag wird nicht direkt bei der KfW, sondern über die Hausbank gestellt.
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Sanierungspflicht als zentrale Bedingung
Wer fördert, muss sanieren. Käufer verpflichten sich, die Immobilie innerhalb von viereinhalb Jahren auf den Standard eines Effizienzhaus 85 Erneuerbare-Energien zu bringen. Diese Anforderung wurde im Vergleich zu früheren Vorgaben gesenkt, um das Programm zugänglicher zu machen.
Für die Planung ist die Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten Pflicht. So soll sichergestellt werden, dass die Sanierung fachgerecht verläuft und die Energieeinsparungen tatsächlich erreicht werden.
Kampf gegen Leerstand und für Klimaschutz
Hinter der Finanzspritze steckt eine doppelte Strategie. Das Programm bekämpft gezielt den „Donut-Effekt“ in Kommunen, bei dem Ortskerne veröden. Es revitalisiert bestehende Häuser in gewachsenen Strukturen und stärkt so ländliche Regionen.
Gleichzeitig treibt es die klimafreundliche Modernisierung des deutschen Gebäudebestands voran. Für die Bundesregierung ist dies ein zentraler Baustein, um ihre Klimaziele zu erreichen und Familien bei der Altersvorsorge zu unterstützen.
Hohe Nachfrage in schwierigem Markt erwartet
Im aktuellen Marktumfeld bleibt die Sanierung von Bestandsimmobilien strategisch wichtig. Der Neubau wird durch hohe Kosten, strenge Vorgaben und knappe Grundstücke immer schwieriger.
Die politische Unterstützung für den Ansatz ist da: Für „Jung kauft Alt“ sind im Haushalt 2026 350 Millionen Euro eingeplant. Branchenbeobachter erwarten eine weiterhin hohe Nachfrage, da das Programm für viele Familien eine der letzten Möglichkeiten ist, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen.
Experten raten Interessenten zu einer frühzeitigen und umfassenden Beratung. Nur so lassen sich Sanierungskosten realistisch kalkulieren und Fördermittel optimal kombinieren – etwa mit Zuschüssen des BAFA für den Heizungstausch.
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