Kane-Show, Bayern

Kane-Show am Abend: Bayern zerlegt Leipzig – VAR-Wirbel um Elfer

27.01.2026 - 05:12:26

Bayern fegt Leipzig dank Kane-Doppelpack vom Platz – doch alle reden über den späten VAR-Elfer. Titelkampf nimmt Fahrt auf, Leipzig im Stimmungstief.

Anpfiff! Stand heute, 27.01.2026, brennt der Rasen... Was für ein Fußball-Abend in der Bundesliga: Der FC Bayern München schickt RB Leipzig mit einem klaren 3:1 zurück nach Sachsen – und trotzdem reden nach Abpfiff alle mehr über den VAR als über die nächste Tor-Gala von Harry Kane.

Bayern gegen Leipzig: Kane dreht die Allianz Arena auf links

Topspiel in München, Flutlicht, Titel-Atmosphäre: Julian Nagelsmann schickt seine Bayern im 4-2-3-1 auf den Rasen, vorne natürlich mit Harry Kane, dahinter ein vibrierender Jamal Musiala und der immer gefährliche Leroy Sané. Auf der anderen Seite setzt RB-Coach Marco Rose auf Tempo mit Xavi Simons und Loïs Openda – die Bühne ist bereitet.

Und es dauert nicht lange, bis sie explodiert: In der 12. Minute kombiniert sich Bayern mit One-Touch-Fußball durchs Zentrum, Florian Wirtz legt mit einem genialen Steckpass in den Strafraum, Kane setzt sich körperlich gegen Orban durch und schiebt eiskalt zum 1:0 ein. Klassischer Kane: ein Kontakt, ein Abschluss, ein Tor.

Leipzig ist kurz geschockt, kommt dann aber rein. Xavi Simons zieht immer wieder zwischen die Linien, in der 27. Minute dann der vermeintliche Ausgleich: Openda entwischt Upamecano, taucht frei vor Neuer auf und trifft – doch die Fahne geht hoch. Millimeter-Abseits, der VAR bestätigt die Entscheidung. Erste großen Pfiffe von der Leipziger Bank, das Signal ist klar: Das wird heute ein Nervenspiel.

Musiala zaubert, Leipzig antwortet – der Schlagabtausch

Direkt nach der Pause erhöht Bayern das Tempo. In der 51. Minute dann die Szene, für die man Eintritt zahlt: Musiala tanzt sich an der Strafraumkante durch zwei Leipziger, legt quer auf Wirtz, der nur antäuscht und den Ball weiter zu Kane durchlässt. Der Engländer bleibt ganz ruhig und knallt die Kugel aus 14 Metern flach ins Eck – 2:0, Doppelpack, die Allianz Arena dreht komplett durch.

Leipzig gibt sich nicht auf. Rose bringt frische Flügel mit Olmo und schiebt die Abwehrreihe höher. In der 68. Minute zahlt sich das aus: Xavi Simons nimmt einen abgewehrten Ball aus 20 Metern volley und setzt ihn unhaltbar in den Winkel – 2:1, Traumtor, Neuer fliegt vergeblich. Plötzlich ist die Partie wieder offen, die Leipziger Bank ist zurück im Spiel, die Bayern-Fans werden nervös.

Ab der 75. Minute wird es wild: Erst scheitert Sané im Eins-gegen-eins an Blaswich, kurz darauf verpasst Openda per Kopf den Ausgleich nur um Zentimeter. Es ist jetzt ein Hin-und-her, jeder Angriff fühlt sich wie ein potenzielles K.-o. an.

Der VAR-Elfer in der 88. Minute – und das Netz explodiert

Die größte Szene des Abends gehört dann aber nicht Kane, nicht Musiala, sondern dem VAR. 88. Minute, Bayern im Leipziger Strafraum, Wirtz dribbelt, ein Kontakt von Henrichs am Schienbein, Wirtz geht zu Boden. Der Schiri lässt zunächst weiterspielen, doch kurz darauf meldet sich Köln. Nach langer Review-Phase zeigt der Referee auf den Punkt – Elfmeter Bayern.

Leipzig-Spieler umringen den Schiedsrichter, Rose ist außer sich, an der Seitenlinie kocht es. Viele Bilder, die du in den nächsten Stunden im Netz rauf und runter sehen wirst. Kane nimmt sich den Ball, bleibt cool wie im Trainingsspiel und schiebt zum 3:1 ein. Hattrick? Nein – das 2:0 war offiziell leicht abgefälscht und wird Wirtz zugeschrieben, offiziell also Doppelpack Kane, ein Tor Wirtz. Auf den Rängen interessiert das keinen: Die Fans feiern ihren Torjäger frenetisch.

Nach Abpfiff überschlagen sich die Diskussionen: War das wirklich ein Elfer? Reicht der Kontakt für so eine späte, spielentscheidende Szene? Auf X/Twitter trendet der Hashtag #FCBRBL innerhalb von Minuten, Clips der Szene werden tausendfach geteilt, eingefroren und mit Linien, Pfeilen und Slow-Mo-Kommentaren versehen. Die eine Seite: "Glasklarer Kontakt, regelkonform." Die andere Seite: "Das kannst du in Minute 88 einfach nicht pfeifen."

Fakt auf dem Papier: Bayern schlägt Leipzig, die drei Punkte bleiben in München, der Rekordmeister sendet im Titelrennen ein fettes Ausrufezeichen.

Was bedeutet das für den Titelkampf? Hier geht's zur aktuellen Blitz-Tabelle

Konsequenzen für die Tabelle: Bayern marschiert, Leipzig wackelt

Mit dem Sieg schiebt sich der FC Bayern in der Tabelle weiter nach vorne und setzt Verfolger wie Leverkusen und Dortmund massiv unter Druck. Gerade weil Leverkusen am Wochenende nur Remis gespielt hat, ist dieses 3:1 gegen einen direkten Konkurrenten wie Leipzig fast schon ein Sechs-Punkte-Sieg.

Für RB Leipzig dagegen wird es unangenehm: Im Kampf um die Champions-League-Plätze ist die Luft mittlerweile richtig dünn. Zu viele knappe Spiele, zu viele Momente, in denen Kleinigkeiten – wie heute eine VAR-Entscheidung – den Unterschied machen. Genau deshalb fühlt sich dieses Ergebnis für Leipziger Fans doppelt bitter an.

Die Torschützen im Überblick

  • FC Bayern München: Harry Kane (12.), Florian Wirtz (51., offiziell nach Kane-Abfälscher gewertet), Harry Kane (88., Foulelfmeter)
  • RB Leipzig: Xavi Simons (68.)

Dazu kamen starke Auftritte von Musiala, der immer wieder den Unterschied im Eins-gegen-eins machte, und Sané, der zwar ohne Tor blieb, aber konstant für Unruhe sorgte. Auf Leipziger Seite war Xavi Simons klar der Lichtblick, während Openda trotz großer Laufbereitschaft nicht das nötige Glück im Abschluss hatte.

Meinung aus der Kurve: Das ist mehr als nur ein Sieg

Aus Sicht eines jungen Reporters fühlt sich dieser Abend nach einem Wendepunkt an. Bayern wirkt wieder brutal reif – nicht nur wegen Kane, sondern weil die ganze Offensive miteinander verzahnt scheint. Wirtz findet Räume, Musiala spielt wie auf dem Pausenhof, Sané bindet permanent zwei Gegenspieler. Wenn diese Achse fit bleibt, wird es für jeden Titelkonkurrenten richtig übel.

Gleichzeitig zeigt dieses Spiel auch, wie sehr der moderne Fußball vom VAR geprägt ist. Der Elfmeter in der 88. Minute ist genau diese Grauzone, über die du noch Tage reden kannst. Ja, es gibt den Kontakt. Ja, regeltechnisch kann man das pfeifen. Aber emotional fühlt es sich für viele Fans einfach nach zu viel Eingriff an. Und genau da entsteht das Feuer, das wir heute auf X, Insta und Co. sehen.

Für Leipzig ist die Botschaft hart, aber klar: Wenn du oben angreifen willst, musst du solche Spiele mindestens auf Augenhöhe halten. Die Qualität ist da – Xavi, Openda, Olmo – aber in den entscheidenden Momenten fehlt gerade die Kaltschnäuzigkeit. Gegen einen Killer wie Kane reicht schon eine Sekunde Unordnung, und du rennst hinterher.

Unterm Strich: Bayern setzt ein dickes Statement im Titelkampf, Leipzig rutscht in eine Phase, in der die mentale Stabilität auf die Probe gestellt wird. Und du kannst dir sicher sein: Diese Partie wird nicht nur wegen der Tore, sondern vor allem wegen der VAR-Debatte im Gedächtnis bleiben.

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