Kane, Doppelpack

Kane antwortet mit Doppelpack: Bayern drehen irren Bundesliga-Krimi

24.01.2026 - 16:56:49

Bayern zittert, dann übernimmt Harry Kane: Doppelpack, Pfostenkracher und ein heiß diskutierter VAR-Elfer – dieser Bundesliga-Abend hatte alles.

Anpfiff! Stand heute, 24.01.2026, brennt der Rasen... Was für ein Fußball-Wahnsinn in der Bundesliga: Der FC Bayern München dreht auswärts einen wilden Schlagabtausch und siegt nach Rückstand dank eines eiskalten Doppelpacks von Harry Kane. Emotionen, Drama, VAR – dieses Spiel wird noch lange durch die Timelines geistern.

Topspiel im Fokus: Bayern mit Comeback-Statement

Von der ersten Minute an war klar: Heute zählt jeder Zweikampf. Der Gegner presst hoch, Bayern wackelt – und kassiert früh den Rückstand. Nach einem Ballverlust im Aufbau geht es blitzschnell: Steilpass in die Schnittstelle, flache Hereingabe, und der Stürmer der Hausherren nagelt den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte – 1:0, der Stadion-Lautstärkemesser schlägt aus.

Die Antwort der Münchner? Harry Kane. Der englische Superstar lässt sich fallen, fordert Bälle, verteilt und wird mehr und mehr zum Taktgeber. In der 32. Minute ist es dann so weit: Florian Wirtz (heute im Bayern-Trikot der Kreativkopf) steckt genial durch, Kane startet perfekt in die Tiefe, bleibt allein vor dem Keeper eiskalt und schiebt mit dem ersten Kontakt ins lange Eck ein – 1:1, pure Erleichterung auf der Bayern-Bank.

Doch das Spiel bleibt chaotisch. Kurz vor der Pause trifft der Gastgeber nach einem Freistoß die Latte, Manuel Neuer ist geschlagen, aber das Aluminium rettet. Direkt im Gegenzug kontert Bayern brandgefährlich: Leroy Sané zieht von rechts nach innen, zirkelt den Ball aufs lange Eck – Pfosten! Beide Teams taumeln in die Kabine, als wären schon 90 Minuten rum.

Drama nach der Pause: VAR-Elfer und Kane eiskalt

Nach dem Seitenwechsel übernimmt Bayern immer mehr die Kontrolle. Jamal Musiala dribbelt sich immer wieder in die Zwischenräume, Wirtz und Sané ziehen Gegenspieler aus der Ordnung – der Druck wächst. Dann die Szene, über die das Netz diskutiert:

Musiala nimmt eine flache Hereingabe im Strafraum an, legt sich den Ball an seinem Gegenspieler vorbei und geht zu Boden. Der Schiedsrichter lässt zunächst laufen, die Proteste sind laut. Sekunden später: Hand ans Ohr, VAR-Check. Die Zeit steht still, Spieler gestikulieren wild, das Stadion pfeift. Nach langer Überprüfung zeigt der Referee schließlich auf den Punkt – Elfmeter Bayern!

Die Kommentarspalten explodieren, während Harry Kane sich den Ball schnappt. Kurzer Anlauf, eiskalt ins rechte Eck, Keeper in die andere Richtung – 2:1 Bayern. Der Superstar dreht ab zur Eckfahne, Teamkollegen springen auf ihn, der Auswärtsblock eskaliert.

Der Gastgeber wirft in der Schlussphase alles nach vorne, bringt noch einen zusätzlichen Stürmer, Flanken aus allen Lagen. In der 88. Minute gibt es dann fast den kollektiven Herzstillstand bei den Bayern-Fans: Nach einer Ecke kommt der gegnerische Innenverteidiger zum Kopfball, Neuer ist schon geschlagen, aber Matthijs de Ligt klärt artistisch auf der Linie. Sekunden später kontert Bayern über Sané und Kane, doch der englische Stürmer verpasst den Hattrick, der Keeper pariert spektakulär.

Nach fünf langen Nachspielminuten ist Schluss. Bayern jubelt, der Gegner sackt enttäuscht zu Boden. Und im Netz? Alles dreht sich um diese eine Elfer-Entscheidung.

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Taktik-Tafel: Warum Bayern das Spiel noch gekippt hat

Spannend: Trainer Thomas Tuchel reagierte schon früh auf die wacklige Bayern-Defensive. Nach 25 Minuten wurde das Pressing tiefer, statt Harakiri-Volldruck gab es ein kontrollierteres Anlaufen. Entscheidender Move: Wirtz rückte stärker in die Halbräume ein, ließ sich öfter fallen, um den ersten Pass unter Druck sauber zu lösen. Dadurch bekam Bayern mehr Kontrolle im Mittelfeld und konnte den Gastgeber müde spielen.

Harry Kane war dabei der Fixpunkt im letzten Drittel. Immer wieder ließ er sich zwischen die Linien fallen, band Innenverteidiger und öffnete Räume für Musiala und Sané. Sein erster Treffer ist klassisch "Kane-Style": perfektes Timing im Laufweg, null Nervosität im Abschluss. Der zweite – der Elfer – zeigt seine Coolness. In einem Stadion, das pfeift, buht und schreit, so souverän zu bleiben, ist absolute Weltklasse.

Auf der anderen Seite fehlte dem Gastgeber im letzten Drittel letztlich die Klarheit. Viele Flanken, wenig echte Ideen zwischen den Linien. Als die Kräfte nachließen, hatte Bayern das Spiel komplett im Griff und spielte die Uhr ab wie ein routinierter Champion.

Meine Meinung: Ein Sieg, der mehr Fragen als Antworten liefert

Ja, Bayern holt die Punkte – und ja, Harry Kane liefert wie bestellt. Aber: Dieses Spiel war auch ein Warnsignal. Die ersten 30 Minuten waren defensiv vogelwild, die Abstimmung zwischen Innenverteidigung und Sechsern stimmt noch nicht konstant. Gegen einen eiskalten Top-Gegner könnte dich so ein Start schon früh aus dem Spiel schießen.

Auf der anderen Seite zeigt genau dieses Comeback, warum Bayern im Titelrennen immer noch der Maßstab ist. Du kannst sie dominieren, du kannst sie unter Druck setzen – aber wenn du deine Chancen nicht killst, kommen sie zurück. Spätestens, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala und Sané anfangen, den Ball laufen zu lassen, und Kane im Strafraum lauert, wird es gnadenlos.

Der VAR-Elfer? Knifflig. Technisch gesehen ist der Kontakt da, der Verteidiger trifft Musiala unten am Bein. Aber: Dass der Referee erst weiterspielen lässt und dann nach langem Studium der Bilder umschwenkt, gibt der Diskussion Feuer. Nach aktuellem Reglement ist die Entscheidung vertretbar, aber das Gefühl, dass große Teams in 50:50-Szenen öfter das Glück auf ihrer Seite haben, wird durch so einen Abend natürlich nicht kleiner.

Unterm Strich bleibt: Bayern sendet im Titelrennen ein dickes Ausrufezeichen – nicht, weil alles perfekt war, sondern weil sie selbst an einem Wackel-Abend den Weg finden, so ein Spiel zu drehen. Genau diese Fähigkeit trennt am Ende Champions von "nur" guten Teams.

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