juschb.de: Neue Plattform soll Jugendarbeitsschutz vereinfachen
03.02.2026 - 16:32:12Eine digitale Lösung will Unternehmen bei der Einhaltung komplexer Schutzvorschriften für Jugendliche unterstützen.
Die neue Online-Plattform juschb.de soll Ausbildungsbetrieben ab sofort dabei helfen, das komplexe Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) rechtssicher umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), denen oft spezialisierte Rechtsabteilungen fehlen. Die Initiative kommt zu einer Zeit, in der der Fachkräftemangel den Druck erhöht, attraktive Ausbildungsplätze zu schaffen – und rechtliche Fehler dabei teuer werden können.
Digitale Hilfe für ein komplexes Regelwerk
Das Jugendarbeitsschutzgesetz schützt Beschäftigte unter 18 Jahren vor Überlastung und Gefahren. Die Vorschriften zu Arbeitszeiten, Pausen, Urlaub und verbotenen Tätigkeiten sind jedoch detailliert und für viele Personalverantwortliche eine bürokratische Herausforderung. Hier setzt juschb.de an: Die Plattform bereitet die gesetzlichen Anforderungen verständlich auf und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. Ziel ist es, Risiken für die Betriebe zu minimieren und gleichzeitig den Schutz der Jugendlichen zu stärken.
Das Jugendarbeitsschutzgesetz ist komplex – und gerade bei Jugendlichen können kleine Fehler große Folgen haben. Mit kostenlosen Gefährdungsbeurteilungs‑Vorlagen und Checklisten erstellen Sie rechtssichere GBU, die Aufsichtsbehörden bestehen und Bußgelder vermeiden. Speziell für kleine Betriebe und Jugendarbeitsschutzbeauftragte: praxisnahe Muster, fertige Risikomatrix und Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung, die Sie in wenigen Minuten an Ihren Betrieb anpassen. Schützen Sie Auszubildende und reduzieren Sie betriebliche Risiken noch heute. Jetzt Gefährdungsbeurteilung-Vorlagen gratis herunterladen
Fokus auf den Jugendarbeitsschutzbeauftragten
Ein Kernstück der Plattform ist die Unterstützung für Jugendarbeitsschutzbeauftragte. Diese sind in vielen Betrieben die zentralen Ansprechpartner für Prävention und rechtliche Konformität. juschb.de bietet umfassende Informationen zu deren Pflichten, Leitfäden zur Benennung und praxisnahe Hilfen zu Themen wie Arbeitszeitmodellen oder der Kommunikation mit Aufsichtsbehörden. Die klaren Leitlinien sollen Unsicherheiten im Betriebsalltag abbauen und die Abstimmung mit Auszubildenden sowie deren Eltern erleichtern.
Teil eines größeren Digitalisierungstrends
Die Plattform reiht sich in einen erkennbaren Trend ein: Immer mehr Verwaltungsprozesse der dualen Ausbildung werden digitalisiert. Ähnlich wie digitale Berichtshefte oder der online beantragbare Untersuchungsberechtigungsschein (UBS) zielt auch diese Lösung auf Effizienz. Experten sehen darin mehr als nur administrative Erleichterung. Wenn die Einhaltung von Vorschriften einfacher wird, können sich Ausbilder stärker auf die fachliche und persönliche Entwicklung ihrer Schützlinge konzentrieren – ein Qualitätsgewinn für das gesamte System.
Ausblick: Mehr Sicherheit, mehr Ausbildungsplätze?
Der Erfolg von juschb.de wird nun von der Akzeptanz in den Betrieben abhängen. Perspektivisch sind Funktionen wie interaktive Checklisten oder Schnittstellen zu Personalsoftware denkbar. Langfristig könnte die verbesserte Rechtssicherheit ein Schlüssel sein, um mehr kleine Betriebe für die Ausbildung zu gewinnen. In der aktuellen Lage wäre das ein doppelter Gewinn: besser geschützte Jugendliche und ein wirksames Mittel gegen den Fachkräftemangel.


