JKU, Linz

JKU Linz erhöht Parkgebühren um bis zu 54 Prozent

22.01.2026 - 04:43:12

Die Johannes Kepler Universität verteuert Parktickets ab März deutlich. Studierendenvertretungen kritisieren die Mehrbelastung für Pendler und Berufstätige scharf.

Die Johannes Kepler Universität (JKU) verteuert das Parken am Campus massiv. Ab 1. März steigen die Preise für Tagestickets um 54 Prozent, Semestertickets werden 20 Prozent teurer. Die Entscheidung stößt bei Studierendenvertretungen auf scharfe Kritik.

Neue Tarife belasten vor allem Gelegenheits-Parker

Die Preissprünge sind deutlich:
* Ein Tagesticket kostet ab März 5,70 Euro statt bisher 3,70 Euro.
* Das Semesterticket steigt von 162,50 auf 195 Euro.

Besonders hart trifft es jene, die nur gelegentlich mit dem Auto kommen. Für Pendler und regelmäßige Nutzer bedeutet die Erhöhung ebenfalls eine spürbare Mehrbelastung. Die JKU begründet die Anpassung mit gestiegenen Betriebs- und Instandhaltungskosten für die Campus-Infrastruktur.

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Studierendenvertretungen kritisieren „untragbare“ Belastung

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Die AG-Fraktion der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) bezeichnete die Preise als für viele Studierende „nicht tragbar“. Besonders Pendler und Berufstätige ohne gute Öffi-Anbindung seien benachteiligt.

Auch die Hochschulgruppe Junos übte scharfe Kritik. „Mobilitätspolitik darf nicht allein über Preissteigerungen funktionieren“, so die Vertreter. Sie fordern stattdessen nachhaltige Lösungen und eine stärkere Einbindung der Studierenden in solche Entscheidungen.

Hintergrund: Wachsender Campus, knapper Parkraum

Die Gebührenerhöhung fällt in eine Phase massiven Campus-Ausbaus. Mit dem Science Park und einem neuen Parkhaus mit 550 Plätzen hat die JKU ihre Infrastruktur deutlich erweitert. Gleichzeitig wächst der Druck auf den Parkraum im gesamten Universitätsviertel Auhof.

Die Stadt Linz arbeitet parallel an einem eigenen „Masterplan Parken“. Ziel ist es, die konkurrierenden Interessen von Anwohnern, Wirtschaft und Universität zu regeln. Die deutlich günstigeren Anwohnerparkkarten in Linz könnten nun einen ungewollten Effekt haben: Steigt der Parkdruck in den umliegenden Wohngebieten, weil Campus-Nutzer ausweichen?

Wohin steuert die Mobilität am Campus?

Die JKU verweist auf die gute Anbindung durch die Straßenbahnlinien 1 und 2. Langfristig könnte eine bessere S-Bahn-Anbindung für den Stadtteil Entlastung bringen.

Bis dahin bleibt die Frage: Wird der Kostenschock ein Umdenken erzwingen oder lediglich die finanziellen Hürden für Studierende erhöhen? Die Debatte um ein faires und nachhaltiges Verkehrskonzept für den dynamischen Standort ist eröffnet.

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