Japanisches, Trend

Japanisches Gehen: Neuer Trend schützt Körper und Gehirn

15.01.2026 - 20:53:12

Die japanische Intervall-Gehmethode Sokuho stärkt Herz und Muskeln effektiver als gleichmäßiges Gehen und könnte auch die Gehirngesundheit fördern.

Ein neuer Fitnesstrend aus Japan verspricht mehr Gesundheit in weniger Zeit. Die Methode namens Japanisches Gehen oder Sokuho kombiniert Intervalltraining mit einfachem Gehen und könnte effektiver sein als das bekannte Ziel von 10.000 Schritten.

Entwickelt von Forschern der Shinshu-Universität, wechselt die Methode zwischen drei Minuten zügigem und drei Minuten langsamem Gehen. Dieser Zyklus wird mindestens 30 Minuten lang wiederholt. Empfohlen werden vier Einheiten pro Woche.

Einfaches Prinzip, große Wirkung

Im schnellen Tempo sollte eine Unterhaltung gerade noch möglich sein. Diese Intervalle fordern das Herz-Kreislauf-System stärker als gleichmäßiges Gehen. Eine Studie über fünf Monate zeigte: Das Training stärkt die Oberschenkelmuskulatur und senkt den Blutdruck effektiver als Gehen mit mittlerer Intensität.

Der Trend stellt einen Paradigmenwechsel dar. Statt auf reine Schrittzahl setzt er auf Intensität. Das rückt ihn in die Nähe der WHO-Empfehlungen für wöchentliche Bewegung.

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Schneller Gang als Frühwarnsystem?

Die Wissenschaft sieht einen klaren Link zwischen Gehgeschwindigkeit und Gehirngesundheit. Bewegungsmangel gilt als wesentlicher Risikofaktor für Demenz. Eine Langzeitstudie der Duke University mit über 900 Teilnehmern lieferte ein alarmierendes Ergebnis.

Menschen mit langsamerer Gehgeschwindigkeit im Alter von 45 Jahren zeigten nicht nur beschleunigte körperliche Alterung. Sie wiesen auch schlechtere kognitive Fähigkeiten und einen niedrigeren IQ auf. Ein flottes Tempo könnte somit ein Warnsignal für spätere Gesundheitsprobleme sein.

Wie schützt Intervalltraining das Gehirn?

Konkrete Studien zu den kognitiven Effekten des Japanischen Gehens stehen noch aus. Der potenzielle Nutzen lässt sich aber aus der allgemeinen Forschung ableiten:

  • Regelmäßige Bewegung verbessert die Hirndurchblutung.
  • Sie regt die Ausschüttung von schützenden Wachstumsfaktoren an.
  • Der ständige Wechsel zwischen Tempi trainiert zusätzlich Aufmerksamkeit und Anpassungsfähigkeit.

Experten des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) schätzen, dass rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland auf beeinflussbare Risikofaktoren zurückgehen. Körperliche Inaktivität ist einer davon.

Der Schlüssel liegt in der Regelmäßigkeit

Die große Stärke der Methode ist ihre Alltagstauglichkeit. Sie benötigt keine Ausrüstung – nur eine Uhr zum Zeitnehmen. Die Integration von vier kurzen Einheiten pro Woche könnte einen niedrigschwelligen Beitrag leisten, um körperliche und geistige Fitness lange zu erhalten.

Zukünftige Forschungen werden nun genauer untersuchen, wie sich das Intervall-Gehen auf konkrete kognitive Bereiche wie Gedächtnis oder Verarbeitungsgeschwindigkeit auswirkt.

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