IQ Capital erhält 50 Millionen Euro für britische Spitzentechnologie
21.01.2026 - 13:55:12Die britische Staatsbank pumpt 50 Millionen Euro in einen Risikokapitalfonds, um heimische Hightech-Startups zu fördern. Der Fokus liegt auf Robotik, Künstlicher Intelligenz und Automatisierung.
Staatsbank als Ankermittelgeber
Die British Business Bank (BBB) hat ihre strategische Partnerschaft mit dem Risikokapitalgeber IQ Capital bekräftigt. Mit einer Ankerinvestition von 50 Millionen Euro in den neuen IQ Capital Fund V will die Bank privates Kapital mobilisieren. Das gab die Staatsbank am Dienstag bekannt.
Der Fonds konzentriert sich auf Frühphasen-Investitionen in sogenannte Deeptech-Unternehmen. Diese entwickeln bahnbrechende Technologien auf Basis wissenschaftlicher oder ingenieurtechnischer Durchbrüche. Zielbranchen sind neben KI und Automatisierung auch Halbleiter, moderne Ingenieurswissenschaften und Energieresilienz.
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“Unsere kontinuierliche Unterstützung ermöglicht es Venture-Firmen, neue Fonds erfolgreich aufzulegen”, sagte Christine Hockley, Geschäftsführerin der British Business Bank. Die Partnerschaft mit IQ Capital besteht seit zwei Jahrzehnten – die Bank hat alle sieben Fonds des Unternehmens unterstützt.
Kampf gegen die “Scale-up”-Lücke
Die Investition ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets der britischen Regierung. Diese will mit ihrer modernen Industriestrategie heimische Innovationen vorantreiben. Parallel zur IQ-Capital-Zusage kündigte die Regierung weitere Investitionen an: 50 Millionen Euro in den Life-Sciences-Fonds Epidarex Capital und 25 Millionen Euro direkt in die Energietechnik-Firma Kraken Technologies.
Die koordinierten Schritte zielen auf ein bekanntes Problem: Die “Scale-up”-Lücke. Großbritannien gilt als stark in der Grundlagenforschung und Gründungsphase. Doch vielen vielversprechenden Unternehmen fehlt das Wachstumskapital, um international zu expandieren. Besonders kapitalintensive Hardware- und Softwarefirmen kämpfen damit.
“Die fortgesetzte Partnerschaft mit der Bank war transformativ”, betonte Max Bautin, Managing Partner bei IQ Capital. Sie habe es ermöglicht, das verwaltete Vermögen auf über eine Milliarde Euro zu steigern.
Robotik als Schlüsselbranche
Ein Hauptnutznießer der neuen Mittel wird der britische Robotik- und Automatisierungssektor sein. Im Gegensatz zu Software-as-a-Service-Modellen haben Robotikunternehmen oft längere Entwicklungszyklen und höhere Kapitalbedarfe, bevor sie kommerziell tragfähig werden.
IQ Capital hat in diesem Feld bereits Erfahrung: Das Unternehmen hat mehr als 250 Deeptech-Gründer unterstützt. Das Portfolio umfasst Firmen, die Branchen von Cybersicherheit bis Halbleiterfertigung revolutionieren. Mit dem neuen Kapital will IQ Capital nun in industrielle Automatisierung der nächsten Generation und autonome Systeme expandieren.
Diese Bereiche gelten als kritisch für die Steigerung der nationalen Produktivität. Sie könnten auch helfen, den Arbeitskräftemangel in Fertigung und Logistik zu adressieren.
Signalwirkung für den Standort
Marktbeobachter werten die Ankündigung als wichtiges Signal. Die staatliche Investition soll als Vertrauensbeweis für private Investoren wirken und zusätzliches Kapital mobilisieren. Über die Laufzeit des Fonds könnten die 50 Millionen Euro Hunderte Millionen an privaten Co-Investitionen katalysieren.
In der Deeptech-Branche rechnet man mit einem Aktivitätsschub in britischen Wissenschaftszentren, insbesondere in Cambridge und London. Die Regierung hat zudem regulatorische Reformen angekündigt, um Bürokratie für wachsende Unternehmen abzubauen.
Die Entwicklung des Fund V wird genau beobachtet werden – als Gradmesser für die Gesundheit der britischen Hightech-Wirtschaft 2026 und darüber hinaus. Die Frage bleibt: Kann Großbritannien seine technologische Führungsposition gegen globale Konkurrenz behaupten?
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