Samsung-Kamera, Apples

iPhone 18 Pro: 2nm-Chip und Samsung-Kamera revolutionieren Apples Flaggschiff

13.01.2026 - 10:01:12

Das iPhone 18 Pro soll im Herbst 2026 mit einem 2-Nanometer-Chip und Samsung-Kamerasensoren für deutliche Leistungs- und Kamerazuwächse sorgen, was voraussichtlich zu höheren Preisen führt.

Der iPhone 18 Pro soll im Herbst 2026 den größten Technologiesprung seit Jahren bringen. Ein 2-Nanometer-Chip und der Wechsel zu Samsung-Kamerasensoren stehen für eine radikale Neuausrichtung.

A20 Pro: Leistungssprung mit teurer 2nm-Technologie

Das Herzstück der Neuerungen ist der A20 Pro-Chip. Er wird erstmals im fortschrittlichen 2nm-Verfahren von TSMC gefertigt. Die neue Wafer-Level Multi-Chip Module (WMCM)-Architektur integriert den Arbeitsspeicher direkt auf demselben Wafer wie CPU und GPU. Das soll die Verarbeitungsgeschwindigkeit um 15 Prozent steigern und die Energieeffizienz um 30 Prozent verbessern.

Doch der Fortschritt hat seinen Preis. Laut Branchenberichten könnte die Stückzahl des A20 Pro bei bis zu 280 US-Dollar liegen – ein Anstieg von 87 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Verantwortlich sind die komplexe 2nm-Fertigung und stark gestiegene DRAM-Preise.

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Historischer Wechsel: Samsung ersetzt Sony bei Kamerasensoren

Eine Überraschung ist die Kamera: Apple bricht angeblich die langjährige Exklusivpartnerschaft mit Sony. Der iPhone 18 Pro soll stattdessen einen dreilagigen Stacked-Sensor von Samsung erhalten. Dieser verspricht schnellere Auslesegeschwindigkeiten und bessere Rauschunterdrückung, besonders bei Videoaufnahmen in schwachem Licht.

Ergänzt wird der Sensor durch eine mechanische Variable Blende am Hauptobjektiv. Wie bei professionellen Spiegelreflexkameras kann sich die Blendenöffnung physisch verstellen. Nutzer erhalten so präzise Kontrolle über die Schärfentiefe und einen natürlicheren Bokeh-Effekt im Hintergrund – ein bisherigen Android-Flaggschiffen vorbehaltenes Feature.

Unter-Display-Face-ID und neues Kühlkonzept

Auch das Design wird überarbeitet. Berichten zufolge wandern die Face ID-Komponenten unter das Display. Statt der Dynamic Island soll nur noch ein linksbündiges Loch für die Selfie-Kamera sichtbar sein.

Für die Kühlung des leistungsstarken Chips und der neuen Kamera-Mechanik wird das Gehäuse minimal dicker. Der gewonnene Platz beherbergt einen größeren Akku und eine neue Kühlung mit Edelstahl-Dampfkammer. Sie ist essenziell, um die Performance bei KI-intensiven Aufgaben stabil zu halten.

Geteilter Launch: Pro-Modelle zuerst, Standard-Versionen später

Apple plant offenbar eine geteilte Markteinführung. Die Premium-Modelle iPhone 18 Pro, Pro Max und ein gerüchtes „iPhone Fold“ sollen wie gewohnt im September 2026 erscheinen. Das Standard-iPhone 18 und ein neues „iPhone 18e“ könnten dagegen auf Frühjahr 2027 verschoben werden.

Diese Staffelung würde es Apple erlauben, seine Produktionskapazitäten zunächst auf die hochprofitablen Pro-Modelle zu konzentrieren. Deren Ausbeute leidet unter der Komplexität der 2nm-Chips.

Strategie gegen stagnierende Innovationszyklen

Der Wechsel zu 2nm und Samsung-Sensoren ist eine klare Antwort auf längere Nutzungsdauern aktueller Smartphones. Mit spürbaren Hardware-Sprüngen bei Akkulaufzeit und Fotografie will Apple Besitzer älterer Geräte zum Upgrade bewegen.

Die gestiegenen Materialkosten dürften sich jedoch auf den Preis auswirken. Analysten rechnen mit einem Aufschlag von 100 bis 200 US-Dollar für das iPhone 18 Pro in wichtigen Märkten. Die Serienproduktion soll im Februar anlaufen – weitere Bestätigungen der Spezifikationen werden in den kommenden Wochen erwartet.

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