iPhone 17e: Dynamic Island für alle, aber ohne 120-Hz-Display
15.01.2026 - 20:15:12Apple bringt das moderne Dynamic Island auch in sein günstigstes iPhone – doch die Bildwiederholrate bleibt ein Kompromiss. Das geht aus neuen Leaks hervor.
Die Ära des Notch ist bei Apple endgültig vorbei. Nachdem das Designmerkmal zuletzt nur noch im günstigsten Modell der Reihe zu finden war, soll nun auch der kommende iPhone 17e mit der interaktiven Dynamic Island ausgestattet werden. Das berichtet ein bekannter Leaker aus der Lieferkette auf der Plattform Weibo. Damit würde Apple erstmals seit der Einführung der Dynamic Island eine einheitliche Designsprache über alle neuen iPhone-Modelle hinweg erreichen. Der Aufpreis für das moderne Aussehen: Das Display soll weiterhin mit einer Standard-Bildwiederholrate von 60 Hz laufen und auf die flüssigere ProMotion-Technologie der teureren Modelle verzichten. Dafür erhält die Einsteiger-Version einen kräftigen Leistungsschub durch den neuen A19-Prozessor.
Ein modernes Design für die breite Masse
Der größte erwartete Wechsel betrifft das Display. Statt des seit Jahren verwendeten Notch soll der iPhone 17e die Dynamic Island erhalten. Diese integriert Frontkamera und Face-ID-Sensoren in einen interaktiven, pillenförmigen Bereich am oberen Bildschirmrand. Bislang war dieses Feature den High-End-Modellen vorbehalten. Die Einführung im Einsteigergerät ist ein klares Signal für ein kohärentes und zeitgemäßes Erscheinungsbild der gesamten Produktpalette.
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Das Gerät soll über ein 6,1-Zoll großes LTPS OLED-Display verfügen. Der Wechsel von LCD zu OLED ist bereits ein großer Schritt nach vorn. Zudem deuten einige Berichte auf schmalere Bildschirmränder als beim Vorgänger iPhone 16e hin. Das Design basiert voraussichtlich auf dem des iPhone 15, dem ersten Nicht-Pro-Modell mit Dynamic Island.
Der Kompromiss: Kein 120-Hz-Display
Trotz des optischen Upgrades bleibt der Bildschirm ein Schwachpunkt. Laut den Leaks wird er auf eine feste Bildwiederholrate von 60 Hz beschränkt sein. Das bedeutet den Verzicht auf ProMotion. Diese Technologie ermöglicht variable Refresh-Rates von bis zu 120 Hz für besonders flüssiges Scrollen und animierte Übergänge.
Für Apple ist das eine kalkulierte Entscheidung. Sie hilft, die Kosten niedrig zu halten und schafft weiterhin einen klaren Abstand zu den Premium-Modellen. Für Käufer entsteht dadurch ein Zielkonflikt: Sie erhalten zwar Apples modernstes Design und den schnellsten Chip, müssen aber auf ein Display verzichten, das bei Android-Konkurrenten im Mittelklasse-Segment längst Standard ist.
Flaggschiff-Leistung durch den A19-Chip
Unter der Haube wartet eine große Neuerung: Der iPhone 17e soll mit demselben A19-Chip ausgestattet werden wie die gesamte iPhone-17-Serie. Das würde dem Einsteigermodell eine Performance auf Flaggschiff-Niveau bescheren. Der A19 wird voraussichtlich im 3-Nanometer-Verfahren der dritten Generation gefertigt und soll die CPU-Leistung des Vorgängers A18 um 5 bis 10 Prozent steigern.
Um die Produktlinien dennoch zu differenzieren, könnte der Chip im 17e eine leicht reduzierte Taktrate oder weniger GPU-Kerne haben. Dennoch markiert der Wechsel einen deutlichen Leistungssprung für das günstigste iPhone.
Analyse: Klassische Marktsegmentierung
Apples Strategie mit dem 17e ist ein Lehrbeispiel für das Heruntertropfen von Technologie und gezielte Marktaufteilung. Die Dynamic Island macht das gesamte iPhone-Portfolio optisch einheitlich und modern – ein großer Kaufanreiz. Gleichzeitig sichert der Verzicht auf das 120-Hz-Display den Mehrwert der teuren Pro-Modelle.
Die Kombination aus modernem Design, Flaggschiff-Chip und einem Display-Kompromiss zielt darauf ab, die Marktanteile im Mittelklasse-Segment zu maximieren, ohne den Absatz der High-End-Geräte zu gefährden.
Ausblick und möglicher Start
Der iPhone 17e wird allgemein für die erste Hälfte 2026 erwartet. Einige Berichte nennen einen möglichen Start bereits im Februar, analog zum Vorgänger. Der Preis soll unverändert bei etwa 599 Euro (umgerechnet) beginnen.
Weitere Gerüchte sprechen von der Integration von MagSafe, das beim iPhone 16e noch fehlte. Sollten sich die Leaks bewahrheiten, steht einer der bedeutendsten Upgrades für Apples Einsteiger-iPhone der letzten Jahre bevor – ein Paket aus modernem Look und Top-Leistung für preisbewusste Kunden.
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