Software, Liquid-Glass-Probleme

iPhone 17: Neue Software soll Liquid-Glass-Probleme beheben

14.01.2026 - 13:43:12

Apple veröffentlicht Stabilitäts-Updates für iOS 26, um Performance-Probleme und Einfrieren des neuen Liquid-Glass-Interfaces zu beheben. Experten raten zur Installation.

iPhone-Besitzer kämpfen mit Systemabstürzen – doch ein neues Update verspricht Besserung. Seit Jahresbeginn plagen Performance-Probleme und Einfrieren des neuen Liquid-Glass-Interfaces viele Nutzer, vor allem der aktuellen iPhone-17-Serie. Jetzt reagiert Apple mit entscheidenden Software-Updates.

Das Ausmaß der Performance-Probleme

Seit Anfang Januar häufen sich Berichte über einfrierende Apps und Kameras unter iOS 26.2. Die Probleme treten besonders beim Wechsel zwischen Anwendungen oder bei der Nutzung der neuen Liquid-Glass-Oberfläche auf. Laut dem Sicherheitsunternehmen Malwarebytes liegt die Verbreitung der aktuellen stabilen Version bei nur 4,6 Prozent – ein ungewöhnlich niedriger Wert. Die Skepsis der Nutzer ist verständlich, doch Experten warnen: Das Zögern könnte die Lage verschlimmern. Die neuesten Patches von Apple enthalten nämlich gerade die wichtigen Fehlerbehebungen für die Speicherverwaltung, die für die Abstürze verantwortlich sind.

Erste Hilfe bei eingefrorenem Bildschirm

Was tun, wenn das Display einfriert? Tech-Experten empfehlen einen speziellen „Force Restart“, der tiefer eingreift als ein normaler Neustart. Diese Sequenz unterbricht die Stromversorgung des Prozessors physisch und löscht temporäre Cache-Fehler.

So führen Sie den Force Restart durch:
1. Drücken Sie kurz die Lauter-Taste und lassen Sie sie wieder los.
2. Drücken Sie kurz die Leiser-Taste und lassen Sie sie wieder los.
3. Halten Sie die Seitentaste gedrückt, bis das Apple-Logo erscheint (etwa 10-15 Sekunden).

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Ein weiterer kritischer Faktor ist der Speicherplatz. Ist das iPhone zu fast 100 Prozent voll (unter 10 Prozent freier Speicher), kann das System keine Speicherdateien mehr austauschen – was zu Blockaden führt. Nutzer sollten in den Einstellungen > Allgemein > iPhone-Speicher mindestens 5-10 GB freien Raum sicherstellen.

Der größte Irrtum: Hintergrund-Apps schließen

Ein weit verbreiteter Mythos besagt, dass das manuelle Schließen aller Hintergrund-Apps die Geschwindigkeit verbessert. Das Gegenteil ist der Fall. iOS friert Hintergrund-Apps in einem suspendierten Zustand ein, wo sie keine Prozessorleistung verbrauchen. Das gewaltsame Schließen zwingt das iPhone beim nächsten Öffnen, den gesamten Code neu zu laden. Das kostet mehr Akku und Rechenleistung – und kann genau die Verzögerungen auslösen, die man vermeiden will. Schließen Sie Apps nur manuell, wenn sie tatsächlich nicht reagieren.

iOS 26.3: Die Rettung in Sicht?

Die wichtigste Nachricht für geplagte Nutzer kam am 13. Januar: Apple hat iOS 26.3 Beta 2 für Entwickler veröffentlicht. Dieses Update enthält laut Berichten neue Carrier-Einstellungen und „Hintergrund-Sicherheitsverbesserungen“, die die Stabilität adressieren sollen. Die öffentliche Version von iOS 26.3 wird für Ende Januar erwartet und gilt als lang ersehnte „Stabilitäts-Version“.

Zuvor hatte Apple bereits mit einem „überraschenden“ Update, iOS 26.3 (a), reagiert. Diese als „Hintergrund-Sicherheitsverbesserung“ kategorisierte Aktualisierung erlaubt es, kritische Fehler zu beheben, ohne das gesamte System neu installieren zu müssen – eine neue Strategie bei Performance-Problemen.

Warum ist das neues Interface so anfällig?

Die Reibungen zwischen dem ehrgeizigen Liquid-Glass-Design und der Systemstabilität erinnern an frühere Übergangsphasen bei iOS. Die optische Überarbeitung in iOS 26 ist eine der ressourcenintensivsten Änderungen seit Jahren und fordert selbst den Neural Engine des iPhone 17 heraus. Sicherheitsexperten von Malwarebytes appellierten dennoch an die Nutzer, zu updaten. Nur die Versionen ab iOS 26 enthielten den wichtigen „Memory Integrity Enforcement“-Schutz gegen moderne Spyware. Auf älteren Versionen zu bleiben, bedeute also nicht nur Performance-Probleme, sondern auch ein Sicherheitsrisiko.

Blick in die Zukunft: Stabilität vor neuen Features

Der Fokus scheint sich zu verschieben. Gerüchten zufolge soll sich iOS 27 fast ausschließlich auf Performance und Zuverlässigkeit konzentrieren – eine Strategie, die intern an das legendäre „Snow Leopard“-Update für macOS erinnert. Für frustrierte Nutzer ist das ein klares Signal: Das Ökosystem schwenkt zurück auf Stabilitätskurs.

Bis die endgültigen Software-Fixes kommen, raten Experten, Automatische Updates zu aktivieren und wöchentlich einen Force Restart durchzuführen. So überbrückt man die Zeit bis zum rettenden Update Ende Januar am besten.

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