iPad Pro im Alltagstest: Wie dieses Tablet deinen Laptop ernsthaft in Rente schickt
09.01.2026 - 09:18:08Stell dir vor: Du sitzt im Zug, der Arbeitstag war voll, der Kopf noch voller. Du willst eigentlich nur schnell ein paar Mails beantworten, an einer Präsentation feilen und danach ein bisschen Serien schauen. In deiner Tasche: ein schwerer Laptop, ein Ladegerät, vielleicht noch ein Notizbuch. Alles braucht Strom, alles braucht Platz, alles nervt.
Genau hier kippt bei vielen der Moment: Zu viel Technik, zu wenig Leichtigkeit. Du willst kein mobiles Büro mehr herumschleppen – du willst ein kreatives Kraftwerk, das einfach funktioniert.
Und genau an dieser Stelle kommt ein Gerät ins Spiel, das in den letzten Monaten die Tech-Blogs, YouTube-Reviews und Reddit-Threads dominiert: das iPad Pro.
Die Lösung: iPad Pro als dein persönliches Kreativ- und Arbeitsstudio
Das iPad Pro ist nicht einfach nur ein Tablet. Es ist Apples Versuch, den Laptop neu zu definieren – leichter, direkter, intuitiver. Mit dem extrem schnellen Apple Silicon Chip (M2 bzw. M4, je nach aktueller Generation), einem beeindruckend hellen und flüssigen Display und Zubehör wie Apple Pencil und Magic Keyboard wird aus dem Tablet ein Hybrid aus Notizbuch, Zeichenstudio, Videoschnitt-Rechner und Entertainment-Maschine.
Während klassische Tablets oft wie große Smartphones wirken, fühlt sich das iPad Pro im Alltag eher wie ein leistungsstarker, aber erstaunlich unkomplizierter Computer an. Und genau deshalb ist es zu einem der begehrtesten Gadgets im Apple-Ökosystem geworden.
Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check
Was macht das iPad Pro im Vergleich zu günstigeren iPads oder Android-Tablets so besonders? Es sind nicht nur nackte Zahlen in Datenblättern – es ist das, was diese Technik in deinem Alltag bewirkt.
- Brutale Performance dank Apple Silicon (M2/M4): 4K-Videos schneiden, gigantische Photoshop-Dateien bearbeiten, mehrere Apps im Split Screen – das iPad Pro rennt einfach durch. In Reddit-Threads berichten Nutzer, dass das Gerät selbst bei aufwendigem Multitasking kaum warm wird und Apps praktisch ohne Wartezeit starten. Für dich heißt das: weniger Ladebalken, mehr Flow.
- High-End-Display (Liquid Retina / OLED, je nach Größe und Generation): Hohe Bildwiederholrate (ProMotion mit bis zu 120 Hz) und starke Farbdarstellung sorgen dafür, dass Scrollen butterweich wirkt und Inhalte fast „aufgedruckt“ aussehen. Beim Zeichnen mit dem Apple Pencil fühlt sich das so direkt an, als würdest du auf Papier schreiben – viele Kreative sagen, sie hätten ihr analoges Skizzenbuch komplett ersetzt.
- Apple Pencil Unterstützung: Ob Mitschriften in der Uni, Skizzen für Kunden, Mindmaps fürs nächste Projekt: handschriftliche Notizen werden sauber digitalisiert, lassen sich durchsuchen und teilen. Statt lose Zettel zu verlieren, hast du ein einziges, perfekt sortiertes digitales Notizbuch.
- Magic Keyboard & Trackpad: Mit der optionalen Tastatur verwandelt sich das iPad Pro in einen fast vollwertigen Laptop-Ersatz. Viele Nutzer berichten, dass sie auf Reisen oder im Café ihr MacBook inzwischen zu Hause lassen – Mails schreiben, Dokumente bearbeiten, sogar Remote-Work-Sessions laufen problemlos.
- iPadOS mit Desktop-nahem Multitasking: Split View, Stage Manager (auf unterstützten Modellen) und externe Monitor-Unterstützung machen aus dem Tablet eine kleine Workstation. Du kannst z. B. links deinen Text schreiben, rechts Referenzen offen haben und im Hintergrund Musik laufen lassen – alles ohne das Gefühl, das System zu überfordern.
- 5G-Option & lange Akkulaufzeit: Unterwegs ohne WLAN? Mit der Cellular-Variante surfst du wie mit einem Smartphone – aber auf großem Screen. In Tests und Nutzerberichten werden locker 8–10 Stunden gemischter Nutzung genannt. Ein Arbeitstag ohne Steckdose? Realistisch.
- Ökosystem-Bonus: Wenn du schon ein iPhone oder Mac nutzt, wird das iPad Pro zur Schaltzentrale: Dateien mit AirDrop rüberschieben, an einem Dokument am Mac anfangen und auf dem iPad weitermachen, Copy & Paste zwischen den Geräten, iPad als Zweitmonitor nutzen – dein Setup fühlt sich auf einmal wie ein perfekt abgestimmtes Orchester an.
iPad Pro: Auf einen Blick: Die Fakten
Das iPad Pro bringt eine Kombination aus Leistung, Display-Qualität und Mobilität, die derzeit im Tablet-Markt nur schwer zu schlagen ist. Hier die wichtigsten Eckdaten – übersetzt in deinen konkreten Nutzen.
| Merkmal | Dein Nutzen |
|---|---|
| Apple Silicon Chip (M2/M4, je nach aktuellem Modell) | Ruckelfreies Arbeiten selbst mit vielen Apps, 4K-Video-Editing und aufwendigen Kreativ-Projekten – ohne Lüfterlärm. |
| Liquid Retina / OLED Display mit ProMotion (bis 120 Hz) | Extrem flüssiges Scrollen, gestochen scharfer Text und realistische Farben – perfekt für Serien, Gaming und präzises Arbeiten. |
| Unterstützung für Apple Pencil (2. Generation) | Schreiben und Zeichnen wie auf Papier, aber mit allen Vorteilen der Cloud: durchsuchen, teilen, organisieren. |
| Unterstützung für Magic Keyboard | Verwandelt dein iPad Pro in einen quasi-Laptop mit Trackpad – ideal für lange Texte, E-Mails und Office-Arbeit. |
| Speicheroptionen bis zu hoher dreistelliger GB-Größe (abhängig vom Modell) | Genug Platz für riesige Fotobibliotheken, Video-Projekte und Games, ohne ständig ausmisten zu müssen. |
| USB?C / Thunderbolt-Anschluss | Schnelle Datenübertragung, Anschluss von externen Displays, Kameras und Festplatten – dein iPad wird zur Mini-Workstation. |
| 5G (bei Cellular-Modellen) & lange Akkulaufzeit | Mobil arbeiten und streamen, auch ohne WLAN – ein kompletter Tag unterwegs ist problemlos drin. |
iPad Pro: Das sagen Nutzer und Experten
Das iPad Pro spaltet auf den ersten Blick die Gemüter – vor allem wegen des Preises. Aber schaut man in Reviews und Foren, zeichnet sich ein klares Bild ab: Wer es wirklich nutzt, will meist nicht mehr zurück.
Auf Reddit berichten viele Nutzer, dass das iPad Pro für sie zum „Everyday Carry“ geworden ist: zum Lesen, Sketchen, Notieren, Serien schauen und Arbeiten. Besonders gelobt werden:
- Die Performance: Selbst nach Jahren fühlt sich das Gerät für die meisten noch „wie neu“ an. Apps starten schnell, nichts wirkt alt oder zäh.
- Der Apple Pencil: Studierende schwärmen davon, wie sich ihre Lernroutine verändert hat – alle Skripte digital, handschriftliche Notizen, farbcodierte Markierungen, alles durchsuchbar.
- Das Display: Kreative aus Grafik, Illustration und Fotografie heben hervor, wie nah das iPad Pro an ein professionelles Grafik-Tablet herankommt – nur eben mobil und ohne Kabelsalat.
Kritikpunkte gibt es natürlich auch. Häufig genannt:
- Preis: Mit Apple Pencil, Magic Keyboard und größerem Speicher klettert der Gesamtpreis schnell in Laptop-Regionen.
- iPadOS statt macOS: Manche Power-User vermissen „echte Desktop-Software“ und ein freieres Dateisystem. Wenn du komplexe Developer-Workflows oder spezielle Pro-Tools brauchst, bleibt ein Mac oder PC oft unverzichtbar.
Tech-Magazine und YouTuber betonen in aktuellen Reviews, dass das iPad Pro technisch oft mehr kann, als iPadOS im Moment komplett ausnutzt – die Hardware sei „overpowered“. Für dich heißt das im Klartext: sehr viel Zukunftssicherheit. Dass das Gerät von Apple Inc. (ISIN: US0378331005) stammt, sorgt zusätzlich für regelmäßige Software-Updates und eine lange Support-Zeit.
Alternativen vs. iPad Pro
Natürlich stellt sich die Frage: Warum nicht einfach ein günstigeres iPad, ein Android-Tablet oder gleich einen klassischen Laptop?
- iPad (Standard / Air) vs. iPad Pro: Für reines Streaming, Surfen und einfache Notizen reicht oft ein normaler iPad oder ein iPad Air. Das iPad Pro lohnt sich, wenn du regelmäßig kreativ arbeitest, viel Multitasking brauchst oder dein Tablet als Laptop-Ersatz siehst. Display, Performance und Speicheroptionen sind hier einfach eine andere Liga.
- Android-Tablets: Es gibt spannende Modelle von Samsung & Co., teilweise günstiger. Doch viele Nutzer bemängeln auf Reddit und in YouTube-Reviews die uneinheitliche App-Qualität im Tablet-Format. Das App-Ökosystem des iPad – gerade für Kreative, Produktivität und Bildung – ist nach wie vor der Benchmark.
- Laptop vs. iPad Pro: Ein Laptop ist bei klassischer Büroarbeit (viele Fenster, komplexe Dateiverwaltung, Spezialsoftware) oft noch im Vorteil. Aber: Das iPad Pro punktet mit Touch, Stift, Kamera, Mobilfunk, geringem Gewicht und der Möglichkeit, sowohl „Couch-Device“ als auch „Arbeitsgerät“ zu sein. Für viele ist genau diese Hybrid-Rolle der Grund, warum sich die Investition lohnt.
Unterm Strich gewinnt das iPad Pro vor allem dort, wo du maximale Flexibilität willst: ein Gerät, das morgens mit in die Uni oder ins Büro kommt, tagsüber Präsentationen zeigt, nachmittags als Notizblock dient und abends zum Serien- oder Gaming-Screen wird.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Das iPad Pro ist kein Schnäppchen, aber es ist eines dieser Geräte, die deinen digitalen Alltag spürbar verändern können – wenn du sein Potenzial wirklich nutzt. Wenn du nur ab und zu surfst und YouTube schaust, ist es zu viel des Guten. Wenn du aber ständig zwischen Kreativität, Arbeit und Unterhaltung wechselst, wird es schnell zum zentralen Tool in deinem Leben.
Es ersetzt nicht für jeden den Laptop, aber es ersetzt für erstaunlich viele Menschen gleich mehrere Geräte auf einmal: Notebook, Notizbuch, E-Reader, Grafiktablet, vielleicht sogar den Zweitmonitor. Und genau in diesem Moment, wenn du mit einem ultraleichten Gerät im Rucksack die Wohnung verlässt und trotzdem „alles dabeihast“, versteht man, warum so viele Nutzer im Netz vom iPad Pro schwärmen.
Also: Willst du weiter mit einem Geräte-Zoo jonglieren – oder ist es Zeit für ein einziges, starkes Zentrum deines digitalen Alltags?


