Android-Transfer, EU-Features

iOS-Updates bringen Android-Transfer und EU-Features

19.01.2026 - 03:25:12

Apple bereitet mit iOS 26.3 einen historischen Schritt vor: Ein nativer Android-Datentransfer und die Umsetzung des Digital Markets Act lockern das geschlossene System. Ein Wartungsupdate könnte vorausgehen.

Apple bereitet gleich zwei wichtige Software-Updates für das iPhone vor. Während ein kleines Wartungs-Update unmittelbar bevorsteht, testet der Konzern bereits die nächste große Version mit bahnbrechenden Neuerungen – vor allem für Android-Nutzer und Kunden in der EU.

Wartungs-Update iOS 26.2.1 steht vor der Tür

Noch diese Woche könnte Apple das kleine Update iOS 26.2.1 ausrollen. Solche „Punkt-Updates“ bringen normalerweise keine neuen Funktionen, sondern beheben Fehler und schließen Sicherheitslücken. Technologie-Newsseiten verzeichneten bereits Besuche von Apple-Ingenieuren, die auf interne Tests hindeuten – ein zuverlässiges Indiz für bevorstehende Releases.

Doch es gibt ein Aber: Einige Berichte spekulieren, dass Apple das Wartungs-Update gestrichen haben könnte. Die geplanten Sicherheitspatches würden dann direkt in das größere iOS 26.3-Update integriert. Das würde den Druck auf die Veröffentlichung der Hauptversion erhöhen. Aktuell läuft auf den meisten iPhones noch iOS 26.2 vom Dezember 2025.

Revolutionär: iPhone-Daten wandern zu Android

Die eigentliche Sensation steckt in der zweiten Beta-Version von iOS 26.3. Apple testet darin erstmals einen nativen „Transfer zu Android“-Assistenten. Nutzer könnten damit künftig Fotos, Kontakte, Nachrichten und Apps drahtlos auf ein Android-Smartphone übertragen. Bisher war dieser Wechsel mühsam und erforderte meist Drittanbieter-Apps.

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Diese Öffnung ist kein Zufall. Weltweit erhöhen Regulierungsbehörden den Druck auf Tech-Konzerne, Datenportabilität zu ermöglichen. Apple reagiert – und geht sogar noch weiter: Im Beta-Code fanden sich Hinweise auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten. Das würde die Privatsphäre in Chats zwischen iPhone- und Android-Nutzern deutlich verbessern.

EU erzwingt Öffnung von Apples Ökosystem

Besonders spannend wird iOS 26.3 für europäische Nutzer. Der Konzern muss hier die Vorgaben des Digital Markets Act umsetzen. Die Folge: Erstmals können iPhone-Besitzer Benachrichtigungen auf Drittanbieter-Smartwatches weiterleiten. Die strikte Bindung an die Apple Watch lockert sich.

Zudem führt Apple eine näherungsbasierte Schnellverbindung für Bluetooth-Zubehör ein. Künftig lassen sich Kopfhörer anderer Hersteller so einfach koppeln wie AirPods. Diese Öffnung des geschlossenen Apple-Ökosystems war eines der Hauptziele der EU-Regulierung.

Neue Features für alle Nutzer

Neben den großen Veränderungen bringt iOS 26.3 auch handfeste Verbesserungen für den Alltag:
* Eine neue Kategorie für Wetter-Hintergrundbilder erweitert die Anpassungsmöglichkeiten für den Sperrbildschirm
* Offline-Lyrics in Apple Music und automatische Kapitel im Podcasts-App
* Das jährliche „Black Unity“-Hintergrundbild für 2026

Grundlage bleibt das Design-Update „Liquid Glass“, das mit iOS 26 im September 2025 eingeführt wurde. Die großen KI-Verbesserungen durch „Apple Intelligence“ kamen damals bereits – größere Siri-Updates sollen aber erst später 2026 folgen.

Wann kommt das Update?

Der finale Release von iOS 26.3 wird für Ende Januar erwartet. Analysten verweisen auf Apples konsistenten Zeitplan: „x.3“-Updates erschienen in den Vorjahren meist am Montag nach dem Martin-Luther-King-Tag. Das würde auf den 26. Januar 2026 als wahrscheinliches Veröffentlichungsdatum hindeuten.

iPhone-Nutzer stehen also vor einem interessanten Monatsende: Zuerst ein notwendiges Wartungs-Update, dann eine der größten Öffnungen des Apple-Ökosystems seit Jahren. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie stark der Konzern sich für andere Plattformen öffnen muss.

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