Update, Pflicht

iOS 26: Warum das Update jetzt Pflicht für iPhone-Nutzer wird

18.01.2026 - 13:26:11

Die Verbreitung von iOS 26 stockt wegen des neuen Designs, doch Sicherheitsexperten warnen vor gravierenden Risiken bei älteren Versionen. Die Partnerschaft mit Google treibt Siri 2.0 voran.

Die Umstellung auf Apples neues Betriebssystem iOS 26 verläuft schleppend. Doch Sicherheitsexperten warnen: Wer zögert, setzt sein Gerät erheblichen Risiken aus. Die wichtigsten Gründe für das Update und Tipps für den Umstieg.

Seit dem Release im September 2025 hinkt die Verbreitung von iOS 26 den Erwartungen hinterher. Aktuelle Daten zeigen: Nur etwa 15 bis 16 Prozent der aktiven iPhones nutzen das neue System. Der Grund für die Zurückhaltung ist vor allem das radikal neue „Liquid Glass“-Design. Für viele Nutzer wirkt die Oberfläche mit ihren transluzenten, lichtbrechenden Effekten zunächst ungewohnt und unübersichtlich. Doch mit den Updates iOS 26.2 und dem bevorstehenden Release von iOS 26.3 stabilisiert sich die Plattform – und das Update wird aus Sicherheitsgründen dringend empfohlen.

Das „Liquid Glass“-Design meistern

Die visuelle Überholung ist der größte Bruch mit der Vergangenheit. „Liquid Glass“ ersetzt das flache Design, das seit iOS 7 im Jahr 2013 den Look der iPhones prägte. Fenster und Bedienelemente scheinen nun auf schwebendem Glas zu liegen, der Hintergrund wird verschwommen und gebrochen dargestellt.

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Was Apple als kontextbewusstes Design preist, empfinden viele Nutzer als verwirrend. Die Lesbarkeit leidet, der Kontrast ist oft zu gering. In Foren häufen sich entsprechende Probleme. Die Lösung liegt in den Einstellungen: Das Update iOS 26.2 brachte wichtige Anpassungsmöglichkeiten. Nutzer können jetzt in den Barrierefreiheitseinstellungen die Deckkraft von Elementen wie der Uhr auf dem Sperrbildschirm erhöhen. Auch Bewegungseffekte lassen sich reduzieren. So kann die Oberfläche wieder in einen gewohnt „flachen“ und gut lesbaren Zustand versetzt werden.

Sicherheitslücken schließen – ein Muss

Während das Design Geschmackssache ist, ist Sicherheit Pflicht. Cybersicherheitsexperten wie von Malwarebytes machten am 13. Januar deutlich: Wer auf älteren Systemen wie iOS 18 bleibt, geht ein hohes Risiko ein. Apple konzentriert seinen Schutz zunehmend auf die neueste OS-Version. Funktionen wie der „Memory Integrity Enforcement“-Schutz sind nur unter iOS 26 verfügbar.

Die Dringlichkeit wird durch zwei kritische Zero-Day-Lücken in der WebKit-Browserengine unterstrichen. Diese Schwachstellen, die im Dezember 2025 bekannt wurden und Spionageangriffe ermöglichten, wurden mit iOS 26.2 geschlossen. Die Rechnung ist einfach: Das kurze Einarbeiten in ein neues Design wiegt die Gefahr nicht auf, dass unbefugte Personen auf Gerätedaten zugreifen könnten.

Neben Sicherheitspatches behebt iOS 26.2 auch lästige Bugs, etwa bei Offline-Texten in Apple Music. Kleinere Probleme, wie ein falsch übermittelter „User Agent“ im Safari-Browser, bestehen aber fort.

Siri 2.0: Die KI-Allianz mit Google

Ein überzeugender Grund für den Umstieg kam erst vor wenigen Tagen: Am 12. Januar gaben Apple und Google eine mehrjährige Partnerschaft bekannt. Googles Gemini-KI-Modelle werden künftig in das Apple-Ökosystem integriert und die nächste Generation von Siri antreiben.

Für Nutzer bedeutet das das Ende vieler bekannter Siri-Schwächen. Aus dem simplen Sprachassistenten soll ein kontextbewusstes KI-System werden, das komplexe Anfragen versteht und bearbeitet. Die „Siri 2.0“-Upgrades, angetrieben von Gemini, werden schrittweise 2026 eingeführt. Die technische Grundlage dafür wird jedoch schon im aktuellen iOS 26-Zyklus gelegt. Diese Partnerschaft erklärt auch die Gerüchte über höhere Hardware-Anforderungen für künftige iPhones, da KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät an Bedeutung gewinnen.

Was bringt die Zukunft? iOS 26.3 und neue Hardware

Der Entwicklungszyklus schreitet schnell voran. Mitte Januar 2026 testet Apple bereits die zweite Beta-Version von iOS 26.3. Der öffentliche Release wird für Ende Januar erwartet. Das Update soll weitere Verfeinerungen für „Liquid Glass“ bringen, etwa neue Hintergrundbilder, und ein vereinfachtes Tool zum Wechsel von Android-Geräten enthalten.

Parallel deuten aktuelle Meldungen auf neue Hardware hin. So berichtete 9to5Mac am 15. Januar, dass Apple seine Inzahlungnahmewerte angepasst hat. Die Werte für ältere iPhone- und Apple Watch-Modelle wurden um 5 bis 20 US-Dollar gesenkt – oft ein Zeichen für anstehende Produktankündigungen oder eine Kampagne für die iPhone-17- und 18-Serien. Gerüchte um das iPhone 18 Pro spekulieren zudem über einen 2-Nanometer-„A20“-Chip und 12 GB RAM, um die wachsenden KI-Anforderungen zu bewältigen.

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