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iOS 26: Diese Einstellungen müssen Sie jetzt ändern

30.11.2025 - 18:12:11

Zero-Day-Exploit im Darknet aufgetaucht – und das ist nicht die einzige Baustelle bei Apples neuem Betriebssystem. Während die “Liquid Glass”-Oberfläche optisch beeindruckt, offenbaren sich zwei Monate nach Veröffentlichung massive Sicherheitslücken und Akkuprobleme. Wir zeigen, welche Anpassungen Sie heute vornehmen sollten.

Seit Anfang September läuft iOS 26 auf Millionen iPhones weltweit. Die radikale Design-Überholung mit transparenten, bewegungsreaktiven Elementen sorgte zunächst für Begeisterung. Doch die Euphorie weicht zunehmend praktischen Sorgen: Am Donnerstag tauchte ein kritischer Exploit im Darknet auf, ältere Geräte kämpfen mit dramatischem Akkuverbrauch – und bereits im Dezember steht das nächste Update vor der Tür.

Ein Hacker mit dem Pseudonym “ResearcherX” bietet seit Donnerstagabend einen sogenannten “Full-Chain”-Exploit für iOS 26 auf einem einschlägigen Darknet-Marktplatz an. Die mutmaßliche Schwachstelle im iOS-Message-Parser würde Angreifern erlauben, über präparierte Nachrichten Root-Zugriff zu erlangen – ohne jegliche Nutzerinteraktion.

Besonders brisant: Der Exploit soll Apples neue “Multi Layer Protection” umgehen, die erst im September als Durchbruch in Sachen Gerätesicherheit gefeiert wurde. Während Apple die Berichte prüft, sollten Nutzer nicht auf einen offiziellen Patch warten.

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Was Sie jetzt tun müssen

Drei Einstellungen schützen Ihr iPhone bereits heute:

Hintergrund-Sicherheitspatches aktivieren: Unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit die Option “Automatische Sicherheitsverbesserungen” einschalten. iOS kann dann kritische Patches ohne vollständigen Neustart installieren – eine Funktion, die viele übersehen.

Kabelverbindungen absichern: In Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Kabelzubehör von “Automatisch erlauben” auf “Immer fragen” umstellen. Schützt vor physischem Zugriff durch unbekannte Geräte.

Ältere Geräte updaten: Wer noch iOS 18 nutzt oder ein iPhone XS besitzt, sollte dringend auf iOS 18.7.2 aktualisieren. Apple veröffentlichte diesen Sicherheitsfix am Freitag speziell für Nutzer, die den Sprung auf iOS 26 scheuen.

Liquid Glass frisst Akku: So stoppen Sie die Energieverschwendung

Die transparenten, sich bewegenden Ebenen der neuen Oberfläche sehen spektakulär aus – belasten aber massiv die GPU. Besonders iPhone-15- und iPhone-16-Besitzer berichten von spürbaren Einbußen bei der Akkulaufzeit.

Technische Analysen zeigen das Ausmaß: Die permanente Berechnung dynamischer Unschärfe-Effekte und Transparenzen belastet den Grafikprozessor kontinuierlich. Für viele Nutzer überwiegt der ästhetische Mehrwert nicht den praktischen Nachteil leerer Akkus am Nachmittag.

Diese Tricks verlängern die Laufzeit drastisch

Transparenz reduzieren: Der effektivste Schritt findet sich unter Einstellungen > Bedienungshilfen > Anzeige & Textgröße. Die Option Transparenz reduzieren ersetzt die rechenintensiven Liquid-Glass-Effekte durch schlichte, opake Hintergründe. Der Unterschied bei der Akkulaufzeit ist messbar.

Tinted-Modus nutzen: Mit iOS 26.1 führte Apple Mitte November einen Kompromiss ein. Der “Tinted”-Modus verringert die Translucenz der Oberfläche, verbessert die Lesbarkeit und senkt die GPU-Last – ohne komplett auf das neue Design zu verzichten.

Adaptiven Energiemodus aktivieren: Unter Einstellungen > Batterie versteckt sich die KI-gesteuerte “Adaptive Energie”-Funktion. Sie passt Helligkeit und Hintergrundprozesse intelligent an Nutzungsmuster und Ladestand an – ein Feature, das Apple erstaunlich schlecht bewirbt.

iOS 26.2 kommt Mitte Dezember: Das ändert sich

Kaum haben sich Nutzer an iOS 26.1 gewöhnt, zeichnet sich bereits das nächste Update ab. Die Beta-Version von iOS 26.2 offenbart über zehn neue Funktionen – und eine grundlegende strategische Neuausrichtung bei Apples KI-Assistenten.

Siri verliert Monopolstellung

Die größte Überraschung steckt im Beta-Code: iPhone-Nutzer in Japan können ab iOS 26.2 erstmals Siri durch Alternativen wie Google Gemini oder Amazon Alexa ersetzen. Ein langer Druck auf die Seitentaste würde dann den gewählten Drittanbieter-Assistenten aktivieren.

Derzeit ist die Funktion auf Japan beschränkt – vermutlich eine Reaktion auf dortige Kartellrechts-Bedenken. Doch die technische Architektur ist geschaffen. Branchenbeobachter erwarten, dass Apple diese Wahlfreiheit mittelfristig global ausrollen muss. Für das geschlossene iOS-Ökosystem wäre das eine Revolution.

Anpassbare Transparenz und besserer Schlaf-Score

Konkret für den Alltag relevanter: iOS 26.2 bringt einen Opazitäts-Regler für Liquid Glass auf dem Sperrbildschirm. Nutzer können selbst bestimmen, wie stark die Uhr durchschimmern soll – eine direkte Antwort auf Beschwerden über mangelnde Lesbarkeit.

Die Health-App erhält neu kalibrierte Schlafqualitäts-Werte, die realistische Einschätzungen liefern sollen. Und in der EU wird die AirPods-Live-Übersetzung freigeschaltet – eine Reaktion auf den Digital Markets Act, der Apple zu mehr Offenheit zwingt.

Warum iOS 26 überhaupt?

Viele fragen sich noch immer, warum Apple die Versionsnummer von iOS 18 direkt auf 26 springen ließ. Die Antwort ist simpel: Marketing-Synchronisation mit dem Jahr 2026 und die symbolische Bedeutung eines kompletten Neustarts.

Der Versionssprung markierte den Beginn der Liquid-Glass-Ära und eine einheitliche Designsprache über macOS, iPadOS und visionOS hinweg. Die Kinderkrankheiten – Akkuprobleme, Sicherheitslücken – zeigen allerdings, dass selbst Apple bei derart radikalen Umbrüchen ins Straucheln gerät.

Was kommt als Nächstes?

Die finale Version von iOS 26.2 wird Mitte Dezember erwartet. Insider rechnen damit, dass Apple die Liquid-Glass-Engine weiter optimiert und die Akkuprobleme auch ohne deaktivierte Effekte in den Griff bekommt. Parallel laufen Gerüchte über eine Partnerschaft mit Intel für kommende Hardware-Generationen.

Bis dahin gilt: Wer die oben genannten Einstellungen vornimmt, macht sein iPhone sicherer und ausdauernder – ohne auf wesentliche Funktionen verzichten zu müssen. Denn bei aller Innovationsfreude: Ein System, das mittags den Geist aufgibt oder Hackern Tür und Tor öffnet, nützt niemandem.

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