Apples, Liquid

iOS 26: Apples neues Liquid Glass Design polarisiert

30.01.2026 - 06:42:12

Mit iOS 26 führt Apple die größte optische Überarbeitung seit Jahren ein. Das neue Liquid Glass-Design sorgt für Tiefe und Bewegung, stößt aber auch auf Kritik.

Das Betriebssystem-Update bringt eine durchgängige, dynamische Ästhetik auf den Bildschirm. Von Benachrichtigungen bis zu App-Symbolen wirkt die Oberfläche nun wie aus schimmerndem, digitalem Glas geformt. Diese transluzenten Effekte reagieren auf Bewegungen und Hintergrundfarben. Doch der grafische Aufwand hat seinen Preis: Nutzer älterer iPhones klagen über Performance-Probleme.

Liquid Glass ist keine neue Hardware, sondern eine umfassende Design-Sprache. Sie vereinheitlicht das Erscheinungsbild über iOS, iPadOS und macOS. Das Prinzip: Eine digitale „Materie“, die wie Glas Licht bricht und reflektiert und so räumliche Tiefe simuliert. Die Echtzeit-Effekte sind rechenintensiv und entfalten ihre volle Pracht vor allem auf iPhones mit aktuellen Apple-Chips.

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Für den Nutzer bedeutet das konkret: Widgets und Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm werden durchscheinend. App-Icons schimmern je nach Neigung des Geräts. Selbst innerhalb von Apps haben Schalter und Menüs nun diesen glasigen Look. Ziel ist ein immersiveres und einheitlicheres Gefühl über das gesamte System hinweg.

Der Preis der Schönheit: Performance und Lesbarkeit

Trotz des futuristischen Looks ist die Einführung von Liquid Glass umstritten. Vor allem Besitzer älterer Modelle wie des iPhone SE berichten von Rucklern, Verzögerungen und langsameren App-Starts. Die aufwändige Grafikberechnung zehrt offenbar an der Leistung.

Die Optik selbst spaltet die Nutzerschaft. Laut einer Umfrage zögern rund 17,5 Prozent der Nutzer mit dem Update – aus Sorge vor der neuen Optik. Kritikpunkte sind eine schlechtere Lesbarkeit von Text vor bunten Hintergründen und dass sich die auffälligsten Effekte nicht komplett abschalten lassen. Die Folge: Einige Nutzer schieben das Update aus Angst vor Akku- und Geschwindigkeitseinbußen bewusst auf.

So passen Sie Liquid Glass an

Apple reagierte auf das Feedback und bietet nun Anpassungsmöglichkeiten. In den Einstellungen findet sich eine Option für einen „getönten Look“. Sie erhöht die Deckkraft von Elementen wie Benachrichtigungen und verbessert so den Kontrast.

Ein weiterer Hebel liegt in den Bedienungshilfen: Der Schalter „Transparenz reduzieren“ ersetzt die durchscheinenden Effekte durch undurchsichtige Hintergründe. Das kann das Gerät spürbar schneller machen und die Lesbarkeit stark erhöhen. Nutzer können so einen Kompromiss zwischen neuer Ästhetik und gewohnter Performance finden.

Strategischer Neustart mit Hindernissen

Liquid Glass markiert den größten visuellen Umbruch seit dem Wechsel zum flachen Design mit iOS 7 im Jahr 2013. Es zeigt Apples Bestreben, mit leistungsstarker Hardware ein immersiveres Ökosystem zu schaffen. Die anfänglichen Probleme folgen einem bekannten Muster großer Software-Releases: Die erste Vision wird durch Nutzerfeedback und Updates nachjustiert.

Mit iOS 26.2.1 hat Apple bereits Fehlerbereinigungen geliefert. Weitere Optimierungen für Stabilität und Performance werden folgen. Während Entwickler ihre Apps an das neue Design anpassen, wird Liquid Glass die visuelle Grundlage für iPhones der kommenden Jahre bleiben. Die Frage ist nur, für wie viele Nutzer die Schönheit den Geschwindigkeitsverlust wert ist.

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