iOS 26: Apples neues Design stößt auf breite Ablehnung
13.01.2026 - 05:24:12Apples radikale iOS-Neuerung „Liquid Glass“ sorgt für die niedrigste Update-Quote seit Jahren. Nur jeder sechste iPhone-Nutzer hat das neue System installiert.
Die Zahlen sind alarmierend für den Tech-Riesen aus Cupertino. Während frühere iOS-Versionen nach wenigen Monaten auf über drei Viertel aller iPhones liefen, stagniert die Verbreitung von iOS 26 laut aktuellen Daten der Analysefirma StatCounter bei mageren 15 bis 18 Prozent. Zum Vergleich: Sein Vorgänger iOS 18 hatte im Januar 2025 bereits fast 80 Prozent erreicht.
Hauptgrund für die massive Zurückhaltung ist das komplett überarbeitete Interface. Das als „Liquid Glass“ vermarktete Design ersetzt die gewohnten flachen Farben durch durchscheinende, lichtbrechende Oberflächen. Die Elemente scheinen sich bei Bewegung des Geräts zu verformen. Was visuelle Puristen als modernen Tiefeneffekt feiern, empfinden viele Nutzer als ablenkend und unleserlich.
Apple-Fachchinesisch macht vielen iPhone‑Nutzern das Leben schwer – Begriffe wie „Refraktion“, A16 Bionic oder Apple Intelligence tauchen bei iOS‑26-Updates überall auf. Wer sie nicht versteht, verstellt Einstellungen und findet sich in Menüs nicht zurecht. Das kostenlose iPhone‑Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Apple‑Begriffe einfach und praxisnah, inklusive Aussprachehilfen und Hinweisen, welche Einstellungen Sie nach einem Update anpassen sollten. Direkte Beispiele helfen beim sicheren Umgang. Kostenloses iPhone‑Lexikon jetzt anfordern
Kompatibilität: Welche iPhones unterstützt iOS 26?
Die neue Software stellt höhere Anforderungen an die Hardware. Erstmals führt Apple eine gestaffelte Kompatibilität ein, die nicht nur vom Alter, sondern vor allem von der Rechenleistung abhängt.
Die Mindestvoraussetzung ist der A13 Bionic Chip. Damit können folgende Modelle das Betriebssystem grundsätzlich installieren:
* iPhone 11 (alle Modelle)
* iPhone 12, 13, 14, 15 und 16 (alle Serien)
* iPhone 17 (erschienen September 2025)
* iPhone SE (2. Generation und neuer)
Das Aus bedeutet iOS 26 für Geräte mit dem älteren A12-Chip. Besitzer eines iPhone XS, XS Max oder XR müssen auf iOS 18 bleiben und erhalten nur noch Sicherheitsupdates.
Doch selbst bei kompatiblen Geräten gilt: Nicht alle Funktionen sind verfügbar. Die KI-Features von Apple Intelligence benötigen mindestens einen A17 Pro Chip (iPhone 15 Pro und neuer). Die volle Pracht der „Liquid Glass“-Effekte mit dynamischen Lichtreflexen entfaltet sich erst ab dem A16 Bionic.
Anleitung: So meistern Sie das Update
Für alle, die jetzt auf iOS 26 aktualisieren oder ein neues iPhone 17 einrichten, ist Vorbereitung entscheidend. Das Update ist mehr als ein einfacher Neustart.
Vor der Installation steht ein vollständiges iCloud-Backup an. Die Dateisystemstruktur hat sich geändert, um Platz für neue KI-Modelle zu schaffen. Ein Rollback ist ohne komplettes Backup kaum möglich.
Nach dem Update begrüßt ein neuer „Refraktion“-Begrüßungsbildschirm den Nutzer. Zwei Einstellungen sind jetzt besonders wichtig:
1. Bewegungskalibrierung: Das System fragt nach der „Bewegungsempfindlichkeit“. Sie legt fest, wie stark sich die Oberflächenelemente beim Kippen des Telefons verschieben. Nutzer, die zu Motion Sickness neigen, sollten hier „Statisch“ oder „Reduzierte Bewegung“ wählen.
2. Transparenz anpassen: Eine häufige Kritik betrifft den mangelnden Textkontrast. Unter Einstellungen > Display & Helligkeit > Liquid Glass lassen sich „Hintergrundunschärfe“ und „Fensterdeckkraft“ anpassen. Mehr Deckkraft bedeutet meist bessere Lesbarkeit.
Reaktion: Apple rudert bereits zurück
Der Druck auf Apple wächst. Die Entwicklung läuft auf Hochtouren, um die Nutzer zurückzugewinnen. Erst am Montag, den 12. Januar, veröffentlichte das Unternehmen iOS 26.3 Beta 2 für Entwickler.
Eine erste Analyse des Beta-Codes deutet auf einen strategischen Rückzug hin. Apple soll einen „Klassik-Modus“ integrieren, der die aufwändigen Glaseffekte abschaltet und die Oberfläche wieder abflacht. Beobachter werten dies als direkte Reaktion auf die schleppende Akzeptanz.
Zudem finden sich im Code Hinweise auf ein unangekündigtes „iPhone 17e“. Gerüchten zufolge plant Apple für Frühjahr 2026 ein preisgünstigeres Modell, um die stagnierenden Hardware-Verkäufe anzukurbeln.
Ausblick: Wird „Liquid Glass“ zum Stolperstein?
Die nächsten Wochen werden entscheidend für die Zukunft des Designs. Die finale Version von iOS 26.3 wird für Ende Februar oder Anfang März erwartet. Sie wird zeigen, ob Apple den Spagat zwischen radikalem Neudesign und Nutzerakzeptanz schafft.
Besonders kritisch wird das Jahr 2026 für Apples Ökosystem. Im Herbst wird mit dem lang erwarteten „iPhone Fold“ das erste klappbare Apple-Handy erwartet. Das Betriebssystem muss bis dahin stabil und akzeptiert sein, um die neue Geräteklasse zu tragen.
Für Verbraucher gilt derzeit: Besitzer neuerer iPhones (ab Modell 15) können das Update wagen, sollten aber die Einstellungen für bessere Lesbarkeit anpassen. Für Nutzer älterer kompatibler Geräte wie dem iPhone 11 oder 12 raten Experten zur Vorsicht – oder zum Abwarten auf den „Klassik-Modus“.
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