iOS 26: Apples KI-Benachrichtigungen sorgen weiter für Frust
20.01.2026 - 17:56:12Trotz einer großen iOS-26-Überarbeitung bleibt eine KI-Flaggschifffunktion unzuverlässig. Nutzer deaktivieren sie nun massenhaft.
Die Kritik an Apple Intelligence reißt nicht ab. Obwohl der Konzern sein mobiles Betriebssystem mit iOS 26 grundlegend erneuert hat, melden Nutzer und Experten anhaltende Probleme mit den KI-gesteuerten Benachrichtigungs-Zusammenfassungen. Nach einer neuen Welle von Berichten über mangelnde Zuverlässigkeit suchen viele iPhone-Besitzer nach Wegen, die Funktion abzuschalten.
Anhaltende Probleme trotz Warnhinweisen
Bereits der Start der „Summarize Notifications“-Funktion war holprig. Nach einem folgenschweren Fehler bei der Zusammenfassung einer BBC-News-Meldung Anfang 2025 hatte Apple die KI für Nachrichten-Apps vorübergehend komplett abgeschaltet. Mit iOS 26 kehrte die Funktion im September 2025 zurück – versehen mit neuen Sicherheitsvorkehrungen und auffälligen Warnhinweisen.
Doch das reicht offenbar nicht. Aktuelle Analysen, etwa von TechRadar vom 20. Januar, zeigen: Die KI hat weiterhin Schwierigkeiten mit komplexen Nachrichten-Threads und nuancierten Schlagzeilen. Das „Liquid Glass“-Design mag modern aussehen, die Intelligenz dahinter stößt an Grenzen.
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So schalten Sie die KI-Zusammenfassungen ab
Für Nutzer, die auf präzise Informationen angewiesen sind, bleibt das Deaktivieren die sicherste Option. So geht’s:
- Öffnen Sie die Einstellungen auf Ihrem iPhone.
- Tippen auf Benachrichtigungen.
- Wählen Sie Benachrichtigungen zusammenfassen.
- Schalten Sie den Regler auf Aus.
Wer die Zusammenfassungen nur für bestimmte Apps deaktivieren möchte, kann dies im selben Menü anpassen. Die Kontrolle bleibt beim Nutzer.
Ein System im Zwiespalt: Bequemlichkeit vs. Genauigkeit
Apples Reaktion auf die anfänglichen Skandale ist deutlich sichtbar. Wie CNET berichtete, warnt das System nun in rotem Text: „Zusammenfassungen können die Bedeutung originaler Schlagzeilen verändern. Informationen überprüfen.“
Diese Haftungsausschlüsse zeigen die Grenzen aktueller Generativer KI-Modelle. Sie stellen Nutzer vor eine grundsätzliche Frage: Ist die Bequemlichkeit kurzer Zusammenfassungen das Risiko von Fehlinformationen wert? Für Nachrichtenkonsumenten und alle, die auf präzise Kommunikation angewiesen sind, scheint die Antwort oft „Nein“ zu lauten.
Was kommt als Nächstes?
Apple arbeitet kontinuierlich an Verbesserungen. Entwickler testen bereits iOS 26.3, dessen zweite Beta-Version am 12. Januar 2026 erschien. Branchenbeobachter erwarten, dass dieses Update weitere Fehler behebt und die Genauigkeit der Apple-Intelligence-Algorithmen verbessern könnte.
Bis die KI nachweislich zuverlässiger arbeitet, raten Experten zur Vorsicht. Die Spannung zwischen intelligenter Assistenz und manueller Kontrolle wird ein bestimmendes Thema des mobilen Computings im Jahr 2026 bleiben. Für Apple geht es dabei um nichts Geringeres als die Glaubwürdigkeit seiner intelligenten Plattform.


