Apple-Nutzer, Akku-Problemen

iOS 26: Apple-Nutzer kämpfen mit Akku-Problemen

29.11.2025 - 21:09:11

Zwei Monate nach dem Start von iOS 26 bleibt die Akkulaufzeit das Hauptthema in der Apple-Community. Während neue Features begeistern, melden zahlreiche iPhone-Nutzer anhaltende Probleme mit der Energieverwaltung – selbst nach dem Update auf iOS 26.1.

Apples historischer Sprung von iOS 18 direkt auf iOS 26 sollte eine neue Ära der Software-Vereinheitlichung einläuten. Doch die Realität sieht anders aus: In Foren wie Apfeltalk berichten Nutzer weiterhin von dramatisch verkürzter Akkulaufzeit, besonders auf älteren Modellen wie dem iPhone 14 und 13. Was steckt hinter den Problemen? Und hilft Apples neue “Adaptive Power”-Technologie wirklich?

Seit dem Release am 15. September 2025 gleichen sich die Meldungen: Der Akku entleert sich schneller als gewohnt. Aktuelle Diskussionen vom heutigen 29. November zeigen, dass die Beschwerden keineswegs abebben. Besonders Besitzer älterer Hardware-Generationen sind betroffen.

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Die Ursachen sind komplex. Unmittelbar nach dem Update arbeitet das System auf Hochtouren: Die komplett überarbeitete “Liquid Glass”-Oberfläche erfordert intensive Neuindizierung und grafische Optimierung. Diese “Eingewöhnungsphase” kostet in den ersten 48 bis 72 Stunden massiv Energie – so weit, so normal.

Doch warum halten die Probleme bis Ende November an? Experten vermuten, dass die neuen Transparenzeffekte und die systemweite Integration der “Apple Intelligence”-Features deutlich mehr Rechenleistung beanspruchen als frühere iOS-Versionen. Das Update auf iOS 26.1 vom 3. November behob zwar die gröbsten Rendering-Fehler der “Liquid Glass”-Oberfläche. Berichte der letzten drei Tage zeigen jedoch: Die Optimierung ist noch lange nicht abgeschlossen.

“Adaptive Power”: Revolution oder Marketing?

Apples Antwort auf die Akku-Krise heißt Adaptive Power (Adaptive Stromversorgung). Anders als der klassische Stromsparmodus, der pauschal Hintergrunddienste deaktiviert und die Leistung drosselt, soll diese Funktion intelligent und unsichtbar arbeiten.

Künstliche Intelligenz im Mikromanagement

Laut technischen Analysen von Chip.de und MacGadget nutzt Adaptive Power On-Device-KI, um das Nutzerverhalten vorherzusagen. Statt zu warten, bis der Akku auf 20 Prozent fällt, greift das System proaktiv ein: Es reduziert minimal die Bildwiederholrate des ProMotion-Displays oder verschiebt unkritische Hintergrundprozesse um Millisekunden. Das Ergebnis: gleichmäßigerer Energieverbrauch ohne spürbare Performance-Einbußen.

Der Haken: Nicht für alle verfügbar

Hier kommt die ernüchternde Wahrheit: Adaptive Power funktioniert ausschließlich auf Geräten mit A17 Pro Chip oder neuer. Die Funktion ist abhängig von spezifischen Neural-Engine-Fähigkeiten.

Unterstützte Modelle: iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max, iPhone 16-Serie, iPhone 17-Serie und das neue iPhone Air.

Wichtig: Auf iPhone 17 und iPhone Air ist die Funktion standardmäßig aktiviert. Besitzer des iPhone 15 Pro und der 16er-Serie müssen sie in den Einstellungen manuell aktivieren.

Für Nutzer älterer Modelle wie dem iPhone 13 oder 14 bedeutet das: Sie sind den vollen Energieanforderungen von iOS 26 schutzlos ausgeliefert. Kein Wunder also, dass die Zufriedenheit zwischen Alt- und Neugeräte-Besitzern so stark auseinanderklafft.

So retten Sie Ihren Akku – konkrete Schritte

Experten empfehlen angesichts der aktuellen November-Berichte gezielte Maßnahmen, die über das simple “Display dunkler stellen” hinausgehen.

Transparenz-Effekte deaktivieren

Die “Liquid Glass”-Ästhetik fordert die GPU massiv. Tests von Technik-Analysten belegen: Das Feature frisst Energie.

Lösung: Unter Einstellungen > Bedienungshilfen > Anzeige & Textgröße lässt sich “Transparenz reduzieren” aktivieren. Dies kann die grafische Last erheblich senken – besonders auf älteren Geräten, die mit der neuen Rendering-Engine kämpfen.

Always-On-Display: Ab iPhone 15 Pro bleibt das permanente Display ein Hauptverdächtiger. Nutzerversuche zeigen: Das Deaktivieren dieser Funktion – oder zumindest das Ausblenden des Hintergrundbilds – kann bis zu 15 Prozent der täglichen Akkulaufzeit zurückgewinnen.

“Apple Intelligence” in die Schranken weisen

iOS 26 integriert generative KI-Features wie “Image Playground” und “Genmoji” tief ins System. Diese Prozesse laufen ständig im Hintergrund, um Nutzeranfragen zu antizipieren.

Lösung: Unter Einstellungen > Apple Intelligence können Sie die vorausschauende Generierung für einzelne Apps deaktivieren. Nutzen Sie Genmoji in Nachrichten kaum? Dann schalten Sie die Hintergrund-Bereitschaft ab – das spart wertvolle Rechenzyklen.

Die “Neuinstallation”-Diskussion

Mit dem Sprung auf Version 26 hat sich die zugrundeliegende Architektur grundlegend verändert. Apfeltalk berichtete heute, dass ein simples “Alle Einstellungen zurücksetzen” (kein vollständiges Löschen!) bei vielen Nutzern Konflikte aus iOS-18-Backups auflöst. Das System evaluiert sein Energieprofil neu – ohne den Ballast alter Konfigurationen.

Versionssprung mit Folgen: Was kommt als Nächstes?

Die Namenskonvention von iOS 26 – der Sprung über die Versionen 19 bis 25 – war Apples strategischer Schachzug zur Vereinheitlichung mit macOS Tahoe 26 und anderen Plattformen. Diese Code-Konsolidierung sollte eigentlich Effizienz steigern. Doch wie bei jedem architektonischen Umbruch verläuft die Anfangsphase holprig.

Hoffnung iOS 26.2

Alle Augen richten sich auf iOS 26.2. Die dritte Beta erschien am 17. November, Code-Analysen deuten auf massive Optimierungen hin: Apple justiert die “Liquid Glass”-Engine, um sie für ältere Prozessoren weniger ressourcenintensiv zu machen.

Branchenexperten rechnen mit der öffentlichen Veröffentlichung Anfang bis Mitte Dezember 2025. Bis dahin gilt: Nutzen Sie Adaptive Power, wo verfügbar, und setzen Sie auf manuelle Optimierung. Wie MacGadget am 27. November betonte, bleibt die aktuelle Version 26.1 unverzichtbar – sie enthält essenzielle Sicherheitspatches und erste Korrekturen der schlimmsten Akku-Bugs.

Das Fazit der Experten: iOS 26 ist ein leistungsstarkes, visuell beeindruckendes Betriebssystem – das jedoch mehr von Ihrer Hardware fordert. Während Adaptive Power für die neuesten Geräte ein Sicherheitsnetz spannt, wird aktives Energiemanagement zur neuen Normalität für die breite Nutzerbasis.

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