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Intels Panther Lake: KI-Laptops mit 18A-Chips starten durch

31.01.2026 - 01:45:12

Intels neue Panther-Lake-Prozessoren mit 18A-Fertigung sind verfügbar und bieten deutliche Leistungssteigerungen in Grafik, KI und Effizienz für die nächste KI-PC-Generation.

Intels neue Core Ultra Serie 3 bringt die nächste KI-PC-Generation – und einen Technologievorsprung im Kampf gegen AMD und Qualcomm. Ab sofort sind die ersten Laptops mit den Panther-Lake-Prozessoren erhältlich.

Der Halbleiter-Riese setzt mit seiner fortschrittlichen 18A-Fertigungstechnik ein deutliches Zeichen im Wettrennen um die KI-fähigen PCs. Nach Vorbestellungen ab 6. Januar startete der weltweite Verkauf der ersten Geräte am 27. Januar. Die neuen Chips sollen nicht nur Leistung und Akkulaufzeit revolutionieren, sondern auch die integrierte Grafik in eine neue Liga heben.

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Technologischer Quantensprung auf 18A-Basis

Das Herzstück der Core Ultra Serie 3 ist die Panther-Lake-Architektur. Sie ist die erste Client-Plattform, die auf Intels hochmodernem 18A-Prozessknoten gefertigt wird. Diese Technologie ist zentral für Intels Strategie, die Führungsposition in der Halbleiterindustrie zurückzuerobern.

Die Prozessoren setzen auf ein disaggregiertes Design mit mehreren Chiplets. Der Rechenkern mit den CPU-Einheiten wird im 18A-Verfahren hergestellt, während andere Teile wie die GPU auf Intel-3- oder TSMC-Prozessen basieren können. Die CPU-Kerne wurden grundlegend überarbeitet: Performance-Cores (P-Cores) nutzen die neue „Cougar Cove“-Architektur, Efficiency-Cores (E-Cores) setzen auf „Darkmont“.

Die Top-Modelle der Serie bieten bis zu 16 Kerne – eine Mischung aus vier P-Cores, acht E-Cores und vier Low-Power-E-Cores. Intel verspricht dadurch bis zu 60 Prozent mehr Multithreading-Leistung bei vergleichbarem Stromverbrauch wie bei der Vorgängergeneration Lunar Lake.

Integrierte Grafik revolutioniert Gaming-Laptops

Eine der größten Neuerungen ist die integrierte Grafikeinheit. Die Core Ultra Serie 3 Prozessoren erhalten eine GPU auf Basis der Xe3-Architektur aus der „Battlemage“-Familie. Hochwertige Konfigurationen bringen bis zu 12 Xe3-Kerne mit und werden als Intel Arc-Grafiken vermarktet.

Der Leistungssprung ist gewaltig: Bis zu 77 Prozent mehr Gaming-Leistung gegenüber der vorherigen Generation soll möglich sein. Eine Schlüsselinnovation ist die Multi-Frame-Generierung via Intel XeSS 3, eine Technik, die bisher diskreten Grafikkarten vorbehalten war.

Erste Tests mit dem Flaggschiff Core Ultra X9 388H zeigen: Die integrierte Grafikleistung erreicht das Niveau einfacher diskreter Gaming-Laptop-GPUs. Gleichzeitig sind Akkulaufzeiten von bis zu 27 Stunden möglich. Diese Kombination könnte die Möglichkeiten von leichten Ultrabooks grundlegend verändern.

KI-PC-Markt wird zum Schlachtfeld

Intel positioniert Panther Lake gezielt als Fundament für die nächste Welle der KI-PCs. Die Prozessoren enthalten eine verbesserte Neural Processing Unit, NPU5, die KI-Workloads effizient auf dem Gerät beschleunigen soll.

Das Unternehmen wirbt mit bis zu 1,9-fach besserer Leistung bei großen Sprachmodellen (LLMs) und gesteigerter Geschwindigkeit für Video- und bildbasierte KI-Modelle. Diese integrierte KI-Beschleunigung ist ein zentraler Pfeiler von Intels Strategie im Wettbewerb.

Mit der Core Ultra Serie 3 tritt Intel direkt gegen AMDs Ryzen AI 400 Serie und Qualcomms Snapdragon X2 Serie an. Alle drei Hersteller zielen auf den entstehenden KI-PC-Markt ab. Intels frühe Markteinführung 2026 könnte dem Unternehmen einen Vorsprung im Rennen um die Kundengunst verschaffen.

Die Plattform ist skalierbar und soll über 200 verschiedene PC-Designs unterstützen – von Tablets und Mini-PCs bis zu traditionellen Laptops in allen Preisklassen.

Breite Verfügbarkeit und Ausblick

Die ersten Panther-Lake-Laptops markieren nur den Anfang. Verbraucher können im ersten Halbjahr 2026 einen stetigen Strom neuer Modelle von allen großen Herstellern erwarten. Intel entwickelt zudem aktiv eine Plattform für PC-Gaming-Handhelds auf Basis der Core Ultra Serie 3.

Auch wenn Panther Lake eine reine Mobile-Plattform ist: Die architektonischen Innovationen und der erfolgreiche Einsatz des 18A-Prozessknotens werden Intels künftige Produktlinien prägen. Die hier eingeführten Technologien sollen auf künftige Desktop-Prozessoren übertragen werden. Die „Nova Lake“-Architektur für Desktops wird für Ende 2026 oder 2027 erwartet.

Der Start der Core Ultra Serie 3 verspricht ein neues Niveau an Leistung, Effizienz und KI-Fähigkeit für die nächste Generation mobiler Computer. Die Schlacht um den KI-PC hat begonnen – und Intel hat mit seiner 18A-Technologie die erste Salve abgefeuert.

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