Innovationspreis, NRW

Innovationspreis NRW 2026: Diesmal nur für Gründerinnen

22.01.2026 - 22:00:12

Der Innovationspreis Nordrhein-Westfalen schreibt Geschichte: Erstmals richtet er sich 2026 exklusiv an Frauen. Mit insgesamt 135.000 Euro Preisgeld will das Land weibliche Innovatorinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sichtbarer machen.

Die Entscheidung ist eine strategische Maßnahme des Wirtschaftsministeriums. Anlässlich des 50. Jubiläums des UN-Jahres der Frau soll so ein starkes Zeichen für Chancengleichheit gesetzt werden. „Wir wollen inspirierende Vorbilder ins Rampenlicht rücken und mehr Frauen zur Gründung ermutigen“, heißt es aus der Landesregierung. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 6. März 2026.

Anzeige

Passend zum Thema Gründung und Sichtbarkeit: Sie planen ein Start-up oder wollen Ihre Idee professionell pitch‑ready machen? Viele Gründerinnen und Gründer scheitern an einem lückenhaften Businessplan – und verpassen Förderungen oder Stipendien. Das kostenlose Businessplan‑Paket liefert fertige Vorlagen, Checklisten und Formulierungsbeispiele, die Investoren und Fördergeber überzeugen. Ideal für Erstgründerinnen, die Zeit sparen und professionell auftreten wollen. Inklusive Praxis‑Tipps für Förderanträge und einem Muster‑Executive‑Summary – gratis per E‑Mail. Jetzt Businessplan-Vorlagen herunterladen

Vier Kategorien, ein Ziel: Vielfalt fördern

Der Preis wird in vier thematischen Kategorien vergeben, um die Bandbreite weiblicher Innovationskraft abzubilden. Drei Hauptkategorien sind mit je 40.000 Euro dotiert:
* „innovation“: Für Ideen mit nachgewiesener technischer Umsetzbarkeit und guter Marktchance.
* „innovation2business“: Für erfolgreich in Geschäftsmodelle überführte Ideen.
* „innovation4people“: Neu geschaffen für Innovationen mit großer sozialer Wirkung.

Zusätzlich wird ein Publikumspreis (15.000 Euro) in der Kategorie „innovation4transformation“ vergeben. Über ihn entscheidet das Publikum bei der Preisverleihung im Herbst 2026.

Teilnahme: Bezug zu NRW ist Pflicht

Bewerben können sich alle Innovatorinnen mit einem nachweisbaren Bezug zu Nordrhein-Westfalen. Das kann der Unternehmenssitz oder ein bedeutender Standort in NRW sein. Wissenschaftlerinnen müssen aktuell an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung im Land tätig sein. Eine Jury bewertet die Einreichungen nach Kriterien wie Persönlichkeit, Innovationsgrad, Wirtschaftspotenzial und gesellschaftlichem Einfluss.

Kampf gegen strukturelle Hürden

Die Fokussierung auf Frauen ist Teil einer breiteren NRW-Strategie. Trotz großen Potenzials gründen Frauen hierzulande noch immer seltener als Männer. Experten sehen mangelnde Sichtbarkeit von Vorbildern und erschwerten Zugang zu Kapital als Haupthemmnisse. Initiativen wie der Innovationspreis oder das Gründungsstipendium.NRW (1.200 Euro monatlich) sollen gezielt gegensteuern. Der Preis bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern vor allem eine wertvolle Plattform für Sichtbarkeit und Netzwerkaufbau.

@ boerse-global.de