ING-Kunden, Visier

ING-Kunden im Visier neuer Phishing-Welle

16.01.2026 - 02:51:12

Eine neue, aggressive Phishing-Welle hat Kunden der ING ins Visier genommen. Cyberkriminelle versenden massenhaft gefälschte E-Mails und SMS, um an Online-Banking-Daten zu gelangen. Verbraucherschützer warnen eindringlich vor den ausgeklügelten Maschen.

Die Angriffe häufen sich seit Beginn des Jahres. Die Betrüger setzen Kunden unter Druck, indem sie eine dringende Aktualisierung der Banking-App oder die Aktivierung eines neuen Sicherheitssystems fordern. Sie imitieren dabei Design und Sprache der Bank täuschend echt. Experten raten zu höchster Wachsamkeit bei unerwarteten Nachrichten.

Die aktuelle Masche kombiniert psychologischen Druck mit technisch raffinierten Fälschungen. Die Kriminellen versenden E-Mails mit Betreffzeilen wie „Aktualisieren Sie Ihr Konto | Letzte Mahnung“. Darin setzen sie den Empfängern eine kurze Frist, um einer angeblichen Kontosperrung entgehen.

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  • Die enthaltenen Links führen auf detailgetreu nachgebaute Phishing-Seiten.
  • Eingegebene Zugangsdaten, Passwörter oder TANs gelangen direkt zu den Betrügern.
  • Neben E-Mails kommt auch „Smishing“ per SMS zum Einsatz.

Die Täter nutzen gezielt die weitverbreitete Nutzung von Mobile Banking aus, bei der Nutzer oft unterwegs und weniger aufmerksam sind.

Was auf dem Spiel steht

Der finanzielle Schaden für Opfer kann erheblich sein. Haben Kriminelle die Kontrolle, räumen sie Konten meist schnell leer. Der Betrug bleibt oft unbemerkt, bis der Kontoinhaber seine Umsätze prüft.

Die Schwachstelle ist in den meisten Fällen nicht die Technik der Bank, sondern die Manipulation des Menschen – sogenanntes „Social Engineering“. Die Betrüger nutzen das Vertrauen der Kunden und erzeugen durch Drohszenarien Stress, der zu unüberlegtem Handeln verleitet.

Die ING bietet ihren Kunden ein Sicherheitsversprechen: Bei Missbrauch der Zugangsdaten erstattet die Bank den Schaden, sofern der Vorfall umgehend gemeldet und Anzeige erstattet wird.

So schützen Sie sich

Sowohl die ING als auch Verbraucherzentralen warnen aktiv. Die Bank stellt klar: Sie fordert Kunden niemals per E-Mail oder SMS auf, über einen Link vertrauliche Daten einzugeben. Wichtige Mitteilungen finden sich ausschließlich in der Post-Box im Online-Banking oder der offiziellen App.

Verbraucherschützer raten zu diesen Maßnahmen:
* Verdächtige Nachrichten sofort und unbeantwortet löschen oder in den Spam-Ordner verschieben.
* Keine Links oder Anhänge in solchen E-Mails öffnen.
* Bei Unsicherheit direkt über die offizielle Webseite oder App ins Konto einloggen, um Nachrichten zu prüfen.

Typische Erkennungsmerkmale sind eine unpersönliche Anrede, Rechtschreibfehler und eine unseriöse Absenderadresse.

Ein anhaltendes Wettrüsten

Die aktuelle Welle ist Teil eines Trends. Auch Kunden anderer Banken sind regelmäßig Ziel ähnlicher, immer professionellerer Angriffe. Die Methoden passen sich ständig an aktuelle Ereignisse oder technische Neuerungen an.

Es zeigt das Wettrüsten zwischen Banken und Cyberkriminellen. Während Banken in sichere Authentifizierungsverfahren investieren, umgehen Angreifer diese Hürden durch die Manipulation der Nutzer. Die Expertenmeinung ist klar: Die Sensibilisierung der Nutzer bleibt die wichtigste Verteidigungslinie.

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