ING-Kunden, Visier

ING-Kunden im Visier gefährlicher Phishing-Welle

18.01.2026 - 07:36:12

Kriminelle attackieren ING-Kunden mit gefälschten Nachrichten, um Zugangsdaten zu stehlen und Ransomware auf Smartphones zu installieren. Behörden und Experten warnen vor der eskalierenden Bedrohung.

Eine neue Welle von Phishing-Angriffen zielt gezielt auf Kunden der ING in Deutschland ab. Die Betrüger versuchen nicht nur Zugangsdaten zu stehlen, sondern auch Ransomware auf Smartphones zu installieren. Diese Schadsoftware kann Geräte sperren und persönliche Daten als Geisel nehmen.

Sicherheitsexperten und Verbraucherschützer warnen eindringlich vor der eskalierenden Bedrohung. Die Kriminellen nutzen den guten Ruf der Bank für ihre raffinierten Täuschungsmanöver. In gefälschten E-Mails und SMS wird oft dringender Handlungsbedarf suggeriert – etwa eine angebliche Sicherheitsaktualisierung oder verdächtige Kontoaktivität.

Die Masche: Gefälschte Warnungen als Trojaner

Die Angreifer versenden Nachrichten, die dem offiziellen Design der ING täuschend echt nachempfunden sind. Typisch sind unpersönliche Anreden, kurze Fristen und Drohungen mit Kontosperrungen. Das Ziel: den Empfänger zum Klick auf einen Link zu bewegen.

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Dieser führt auf eine gefälschte Bankenseite. Dort wird das Opfer zur Eingabe seiner Zugangsdaten aufgefordert – oder zum Download einer vermeintlichen Sicherheits-App. In Wahrheit handelt es sich um einen Banking-Trojaner oder andere Schadsoftware.

Mobile Ransomware: Die Smartphone-Falle

Ransomware auf Mobilgeräten ist besonders perfide. Nach der Aktivierung verschlüsselt die Software persönliche Daten wie Fotos, Kontakte und Dokumente. Anschließend erscheint eine Lösegeldforderung auf dem Bildschirm.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zählt solche Angriffe zu den größten Cyberbedrohungen. Smartphones sind für Kriminelle attraktive Ziele, da sie sensible persönliche und finanzielle Informationen enthalten.

Behörden im Kampf gegen Cyberbanden

Die Warnungen stehen im Kontext einer allgemein erhöhten Bedrohungslage. Erst kürzlich fahndeten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) öffentlich nach dem mutmaßlichen Kopf der Ransomware-Gruppe „Black Basta“.

Diese Gruppe soll für Angriffe auf hunderte Unternehmen weltweit verantwortlich sein. Die Ermittlungserfolge zeigen die Professionalität und organisierten Strukturen heutiger Cyberkrimineller.

Die ING selbst warnt ihre Kunden aktiv auf ihrer Webseite. Die Bank betont: Sie fordert Kunden niemals per E-Mail auf, Zugangsdaten über einen Link einzugeben oder Apps außerhalb offizieller Stores zu installieren.

So schützen Sie sich wirksam

Experten raten zu einem Bündel konkreter Schutzmaßnahmen:
* Keine Links anklicken: Öffnen Sie niemals Links oder Anhänge in unerwarteten Bank-Nachrichten.
* Absender prüfen: Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse genau.
* Manuell aufrufen: Geben Sie die Bank-Webadresse immer selbst im Browser ein oder nutzen Sie die offizielle App.
* Updates installieren: Halten Sie Smartphone-Betriebssystem und Apps stets aktuell.
* Backups erstellen: Sichern Sie wichtige Daten regelmäßig auf externen Speichern.

Sollte es trotzdem zu einem Angriff kommen, rät die Polizei: Zahlen Sie kein Lösegeld und erstatten Sie umgehend Anzeige.

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