Immobilienmarkt, Bieterverfahren

Immobilienmarkt setzt auf Bieterverfahren und Open Houses

16.01.2026 - 02:06:12

Der niederösterreichische Immobilienmarkt belebt sich mit neuen Verkaufsmethoden. Bieterverfahren und Open-House-Events bringen Dynamik in einen Markt, der zuletzt stagnierte. Sie versprechen mehr Transparenz und schnellere Verkäufe – genau das, was Verkäufer und Käufer jetzt suchen.

Das Bieterverfahren etabliert sich bei privaten Wohnimmobilien. Anders als bei einer Auktion muss der Verkäufer das Höchstgebot nicht annehmen. Er behält die Entscheidungsfreiheit.

Der große Vorteil: Der Wettbewerb unter den Interessenten kann zu höheren Preisen führen. Zudem beschleunigt das strukturierte Vorgehen den gesamten Verkaufsprozess erheblich.

Der Ablauf ist klar:
* Festlegung eines Start- oder Mindestpreises
* Begrenzte Vermarktungsphase
* Besichtigungstermine (oft als “Open House”)
* Abgabe der Gebote innerhalb einer Frist

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Open House: Der Massen-Termin als Verkaufsturbo

Parallel erfreuen sich Open-House-Besichtigungen wachsender Beliebtheit. Große Netzwerke wie RE/MAX und Raiffeisen Immobilien setzen in Niederösterreich bereits intensiv auf dieses Format.

Statt vieler Einzeltermine lädt ein Sammeltermin alle Interessenten gleichzeitig ein. Das schafft Effizienz für Makler und Verkäufer – und erzeugt transparenten Wettbewerb. Die Interessenten spüren die Nachfrage live.

Eine aktuelle Anzeige für ein Objekt in Hollabrunn wies heute explizit auf ein solches Event hin. Oft wird zur besseren Planung sogar eine vorherige Anmeldung verlangt.

Markt erholt sich – mit regionalen Unterschieden

Die Lage in Niederösterreich gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Experten prognostizieren für 2026 einen Nachfrageanstieg von 4,1 Prozent. Leichte Preissteigerungen werden erwartet.

Besonders Einfamilienhäuser sind wieder gefragt. Doch die Lage entscheidet:
* In teuren Speckgürtel-Bezirken wie Mödling oder Tulln bleibt die Leistbarkeit ein großes Thema.
* Ländlichere Regionen punkten mit deutlich günstigeren Preisen.
* Ein Trend zu älteren, sanierungsbedürftigen Objekten nimmt zu, denn hier sind die Einstiegspreise niedriger.

Warum setzt der Markt jetzt auf diese Methoden?

Die neuen Verkaufsstrategien sind eine direkte Antwort auf schwierige Zeiten. Gestiegene Zinsen und strengere Kreditregeln (KIM-Verordnung) bremsten den Markt aus und machten die Preisfindung unsicher.

Das Bieterverfahren schafft hier Klarheit: Es lässt den Marktwert durch direkte Konkurrenz ermitteln. Verkäufer laufen weniger Gefahr, ihr Objekt unter Wert zu verkaufen.

Doch eine Warnung kommt von der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ): Die Zahl der Neubauten geht stark zurück, während mehr Haushalte entstehen. Droht ab 2026 ein Wohnraummangel? Dieser Angebotsrückgang könnte den Preisdruck vor allem bei Mieten wieder erhöhen.

Werden Bieterverfahren und Open Houses also zum neuen Standard? Sie bieten die nötige Flexibilität für einen unberechenbaren Markt. Für Käufer bedeutet das mehr Transparenz, aber auch mehr Konkurrenz. Für Verkäufer die Chance auf einen zügigen Verkauf zum bestmöglichen Preis.

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