Immobilienmarkt: Österreichs Häuserhandel legt 2025 um 24 Prozent zu
22.01.2026 - 13:33:12Der österreichische Immobilienmarkt meldet sich mit einem kräftigen Aufschwung zurück. Neue Daten zeigen für 2025 einen massiven Anstieg des Transaktionsvolumens. Getrieben wird die Erholung von sinkenden Zinsen und dem Auslaufen strenger Kreditregeln.
Zahlen belegen Trendwende
Die aktuellen Analysen des Datenspezialisten IMMOunited belegen die deutliche Belebung. Im Gesamtjahr 2025 wurden österreichweit rund 115.000 Immobilientransaktionen verbucht – ein Plus von 15 Prozent gegenüber 2024.
Noch deutlicher fällt das Wachstum beim finanziellen Volumen aus:
* Im Segment der Wohnimmobilien stieg das Volumen um 23,73 Prozent.
* Roland Schmid, CEO von IMMOunited, wertet dies als klares Ende der „Schockstarre“.
Die Diskrepanz zwischen Transaktionszahl und Volumen führen Beobachter auf stabilisierte oder wieder steigende Preise in begehrten Lagen zurück.
Zinsen und Regeln setzen Käufer frei
Zwei Faktoren haben den Markt belebt: die Geldpolitik und regulatorische Erleichterungen. Die Zinssenkungen der EZB senkten 2025 die Finanzierungskosten spürbar.
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Zweitens fiel im Juni 2025 eine entscheidende Hürde: Die strenge KIM-Verordnung lief aus und erleichterte den Zugang zu Wohnbaukrediten. Experten wie Matthias Reith von Raiffeisen Research sehen die Phase sinkender Preise damit als beendet. Eine aufgestaute Nachfrage wurde freigesetzt.
Wien und Westen als Zugpferde
Der Aufschwung ist bundesweit spürbar, zeigt aber regionale Schwerpunkte. Die Bundeshauptstadt Wien verzeichnete mit einem Plus von über 26 Prozent bei den Verbücherungen die stärksten Zuwächse.
Auch in den westlichen Bundesländern wie Vorarlberg und Tirol zog die Nachfrage wieder an. Interessant ist die Verschiebung: Während gebrauchte Eigentumswohnungen boomen, bleibt der Neubausektor aufgrund hoher Baukosten herausfordernd.
Knappes Angebot lässt Preise steigen
Trotz der positiven Zahlen warnen Experten vor neuen Herausforderungen. Der Einbruch bei den Baugenehmigungen 2023 und 2024 führt nun zu einer Verknappung des Neubauangebots.
Peter Weinberger von Raiffeisen Immobilien spricht in bestimmten Bereichen von einem „ausgetrockneten“ Markt. Qualitativ hochwertige Objekte in guten Lagen finden rasch Abnehmer. Für 2026 prognostizieren Analysten einen moderaten Preisanstieg von etwa 2,5 Prozent.
Der Mietmarkt bleibt angespannt. Weniger Neubauprojekte entlasten den Bestand nicht, was den Druck auf die Mieten erhöht. Für Kaufinteressenten könnte sich das Fenster mit moderaten Preisen und guten Konditionen daher bald schließen.
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