Immobilienmarkt: Massive Preiskorrekturen lösen Schockstarre
09.01.2026 - 19:14:12Der österreichische Immobilienmarkt erwacht aus seiner zweijährigen Schockstarre. Neue Marktanalysen bestätigen: Massive Preiskorrekturen heizen die Transaktionstätigkeit wieder an. Während Wohnimmobilien noch um Bodenbildung ringen, nutzen Investoren bei Gewerbeobjekten jetzt ein „Window of Opportunity“.
Die Stimmung in der Immobilienwirtschaft hat sich spürbar gewandelt. Nach einer Phase nahezu vollständigen Stillstands kehrt die Liquidität zurück. Der Preis dafür ist hoch: Verkäufer akzeptieren massive Abschläge, um Deals zu ermöglichen. Aktuelle Daten zeichnen das Bild eines Marktes, der sich durch eine harte, aber notwendige Preiskorrektur gesundschrumpft.
Realismus beendet die Wartezeit
Die dominierende Nachricht ist klar: Die Zeit der Mondpreise ist vorbei. Bei Gewerbeimmobilien sind Preisnachlässe von 30 bis 40 Prozent keine Seltenheit mehr – sie sind oft die Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss. Verkäufer, die Liquidität benötigen, akzeptieren diese neue Realität.
Käufer, die jetzt Gewerbeimmobilien mit Abschlägen von 30–40 % erwerben, übersehen oft ein entscheidendes Hebelwerkzeug: die steuerliche Abschreibung. Der kostenlose Spezial-Report «Abschreibung von A–Z» erklärt praxisnah, wie Immobilieneigentümer und Investoren durch gezielte AfA-Strategien Liquidität verbessern und Steuerlast senken können – inkl. Sonderabschreibungen und Beispielen zur praktischen Umsetzung. Jetzt Abschreibungs-Report gratis herunterladen
Diese Dynamik löst den jahrelangen Knoten, bei dem Käufer und Verkäufer aufgrund unterschiedlicher Preisvorstellungen nicht zueinanderfanden. Marktbeobachter werten dies nicht als Crash, sondern als notwendige Marktbereinigung. Sie ermöglicht es institutionellen Investoren und gut kapitalisierten Family Offices, wieder aktiv zu werden.
Ein Zeitfenster der Möglichkeiten öffnet sich
Unterstützt wird diese Einschätzung durch frische Branchenberichte. Der Maklerverbund s REAL meldet, dass sich ein klassisches „Window of Opportunity“ geöffnet habe. Die Kombination aus stabilisierten Zinsen, gestiegenen Einkommen und den realistischeren Immobilienpreisen schaffe eine Kaufgelegenheit, die so schnell nicht wiederkehren dürfte.
Auch RE/MAX Austria bestätigt den positiven Trend und blickt optimistisch auf das Jahr. Die Expertenlogik für 2026 lautet: Jetzt günstig einkaufen, bevor die Preise ab 2027/28 aufgrund der schwachen Bautätigkeit wieder spürbar anziehen. Droht also eine Verknappung?
Logistik boomt, Wohnen zögert
Ein entscheidendes Detail ist die starke Divergenz zwischen den Asset-Klassen. Während der Gewerbesektor Fahrt aufnimmt, zeigt sich der Wohnimmobilienmarkt weiterhin zäh.
- Gewerbe & Logistik: Hier ist die Nachfrage am deutlichsten zurückgekehrt. Insbesondere Logistikflächen und Objekte für Handwerksbetriebe stehen hoch im Kurs. Preisabschläge von bis zu 40 Prozent wirken als direkter Katalysator.
- Wohnimmobilien: Hier herrscht noch oft ein „gegenseitiges Belagern“. Käufer warten auf weitere Senkungen, während private Verkäufer emotional noch an den Bewertungen von 2021 hängen. Die Preisfindung dürfte auch im ersten Halbjahr 2026 noch andauern.
Was bringt das Jahr 2026?
Für die kommenden Monate erwarten Experten eine Zunahme der Transaktionen, insbesondere bei notleidenden Immobilien. Banken dürften den Druck auf Kreditnehmer erhöhen, was weitere Objekte mit Abschlägen auf den Markt spülen wird.
Für Investoren mit Eigenkapital ist das erste Halbjahr 2026 der “Sweet Spot”. Die Zinsen sind kalkulierbar, die Preise unten. Wer jetzt bei Gewerbeimmobilien zuschlägt, profitiert von den Rabatten. Der österreichische Markt hat die Reset-Taste gedrückt – und das Spiel beginnt neu.
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