Immobilienmarkt 2026: Stuttgart und Duisburg zeigen gegenläufige Trends
26.01.2026 - 00:02:12Die Preise für Eigentumswohnungen sinken in Stuttgart und Duisburg, während sich Häuser teils stabilisieren. Der deutsche Immobilienmarkt zeigt Anfang 2026 erste Anzeichen einer Stabilisierung nach der Korrekturphase.
Wohnungen werden günstiger, Häuser halten sich
Nach Jahren des Booms hat der Markt auf gestiegene Zinsen reagiert. Nun deutet sich eine Bodenbildung an. Doch der Blick in die Regionen offenbart ein uneinheitliches Bild. In den Städten Stuttgart und Duisburg entwickeln sich die Preise teilweise gegenläufig.
Für Käufer ergeben sich neue Chancen, während Verkäufer ihre Erwartungen anpassen müssen.
Stuttgart: Wohnungen im Sinkflug
In der einst teuren Landeshauptstadt geben die Preise für Eigentumswohnungen nach. Aktuelle Daten zeigen für Januar 2026 einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund 4.412 Euro. Das ist ein Rückgang von etwa 2,14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Andere Analysen bestätigen den Trend und nennen einen Angebotspreis von 4.471 Euro pro Quadratmeter für Bestandswohnungen.
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Ganz anders sieht es bei Häusern aus: Hier verzeichnen die Preise leichte Zuwächse. Einigen Berichten zufolge stiegen sie um 2,86 Prozent auf durchschnittlich 5.022 Euro pro Quadratmeter. Diese Divergenz deutet auf eine anhaltende Nachfrage nach geräumigen Wohnformen hin.
Duisburg: Ein Markt mit zwei Gesichtern
In Duisburg ist die Datenlage weniger eindeutig und zeigt ein widersprüchliches Bild:
- Einige Marktbeobachter melden für Wohnungen einen Preis von 1.740 Euro pro Quadratmeter – ein Minus von 3,70 Prozent. Auch Hauspreise sollen um 1,83 Prozent gesunken sein.
- Andere Quellen zeichnen ein Gegenbild: Sie beziffern den Quadratmeterpreis für Wohnungen auf 1.932 Euro, was einer Steigerung von 5,8 Prozent entspräche.
Diese unterschiedlichen Zahlen spiegeln die Komplexität des regionalen Marktes wider. Sie zeigen: Lage, Ausstattung und Immobilientyp entscheiden maßgeblich über den Preis.
Was treibt die Entwicklung?
Die Preisanpassungen sind Teil einer bundesweiten Korrektur. Die Zinserhöhungen der EZB seit 2022 erschwerten die Finanzierung und bremsten die Nachfrage. Analysten sehen nun eine Stabilisierung, weil sich die Bedingungen leicht entspannen.
Für Stuttgart kommt ein spezieller Faktor hinzu: Die starke Abhängigkeit von der Automobilindustrie. Deren Transformationsprozess sorgt für Unsicherheit, die sich auf Kaufkraft und Zuzug auswirken kann.
Duisburg profitiert dagegen weiterhin von einem im Vergleich zu anderen Metropolen erschwinglichen Preisniveau. Das macht die Stadt für bestimmte Käufergruppen attraktiv.
Wohin geht die Reise 2026?
Experten rechnen für den gesamtdeutschen Markt mit einer Fortsetzung der Stabilisierung. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) erwartet für selbstgenutzte Wohnimmobilien einen Preisanstieg von rund 3,1 Prozent.
Die hohe Nachfrage durch Zuwanderung trifft auf ein begrenztes Angebot – das stützt die Preise. Für Käufer bieten sich in Städten wie Stuttgart und Duisburg wieder attraktivere Einstiegschancen, besonders bei Wohnungen.
Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich von der Zins- und Konjunkturlage im Laufe des Jahres ab.
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