Immobilienbranche warnt vor Investitionsstopp im Wohnungsbau
14.01.2026 - 03:02:12Die deutsche Immobilienwirtschaft schlägt Alarm: Geplante Verschärfungen des Mietrechts könnten private Investoren aus dem Wohnungsbau vertreiben. Branchenverbände sehen die Schaffung dringend benötigter Wohnungen in Gefahr.
Diese Woche wurden neue Details der Regierungspläne bekannt. Sie sehen vor, die Mietpreisbremse bis Ende 2029 zu verlängern und zu verschärfen. In angespannten Märkten darf die Miete bei Neuvermietung weiterhin nur maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Verstöße sollen härter sanktioniert werden, bis hin zu Bußgeldern.
Aus Sicht der Immobilienwirtschaft senden diese Pläne ein fatales Signal. Sie fürchten einen Rückzug der Investoren – genau dann, wenn hunderttausende neue Wohnungen gebaut werden müssten.
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Verschärfte Regeln untergraben Kalkulation
Die Kritik zielt auf Eingriffe, die über die bekannte Mietpreisbremse hinausgehen. Im Gespräch ist eine stärkere Regulierung von Indexmietverträgen. Diese sind an die Inflationsrate gekoppelt und könnten einer gesetzlichen Obergrenze unterworfen werden.
Für Investoren ist das ein Problem. Solche Verträge bieten bisher eine gewisse Planungssicherheit über viele Jahre. Eine Deckelung würde diese Kalkulationsgrundlage aushöhlen. Die Branche warnt: Bei sinkenden Renditeerwartungen und steigendem regulatorischem Risiko wandert das Kapital einfach ab – in andere Sektore oder ins Ausland.
Droht der Stillstand bei Neubau und Sanierung?
Die größte Sorge gilt den Folgen für Neubauprojekte und energetische Sanierungen. Die Rahmenbedingungen sind bereits extrem herausfordernd:
* Explodierte Baukosten
* Deutlich gestiegene Finanzierungszinsen
* Strenge neue Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG)
Ab Mitte 2026 müssen in Großstädten neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Diese Investitionen sind teuer. Wenn die Möglichkeit, sie über die Miete zu refinanzieren, stark begrenzt wird, fehlt vielen Eigentümern der Anreiz.
Experten befürchten einen paradoxen Effekt: Die geplanten Mietrechtsverschärfungen könnten den klimafreundlichen Umbau der Häuser ausbremsen, weil sich die Investitionen schlicht nicht mehr rechnen.
Der alte Zielkonflikt: Schutz vs. Angebot
Die Debatte offenbart den grundlegenden Zwiespalt der Wohnungspolitik. Einerseits will die Politik Mieter vor überhöhten Mieten schützen. Andererseits warnen Ökonomen seit langem: Zu starke Regulierung drosselt das Angebot.
Kritiker der Pläne halten dagegen: Das Kernproblem ist der Mangel an Wohnungen, nicht der Preis. Statt die Symptome mit neuen Deckelungen zu bekämpfen, müsse die Politik endlich Anreize für massiven Neubau setzen. Sonst verschärft sich der Wettbewerb um die wenigen verfügbaren Wohnungen weiter.
Was kommt jetzt auf den Markt zu?
Die Bundesregierung will die konkreten Gesetzesentwürfe noch in diesem Jahr vorlegen. Die Immobilienbranche kündigt entschiedenen Widerstand an und fordert einen Dialog.
Sollten die Reformen so kommen, wie sie derzeit diskutiert werden, prophezeien Marktbeobachter eine weitere Abkühlung. Die Bautätigkeit würde 2026 und darüber hinaus noch stärker einbrechen – mit Folgen für den gesamten Wirtschaftszweig und seine Arbeitsplätze. Die politische Weichenstellung in den kommenden Monaten wird entscheidend sein.
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