IFB startet bundesweite Beratungstage für Freiberufler
15.01.2026 - 23:04:13Das Institut für Freie Berufe (IFB) startet diese Woche mit spezialisierten Beratungstagen in mehreren deutschen Städten. Die Initiative soll Gründern und Neueinsteigern in die Selbstständigkeit konkrete Hilfestellung geben. Den Auftakt machten heute individuelle Beratungsgespräche in Freiburg.
Kompetente Begleitung in die berufliche Selbstständigkeit
Im Kern bietet das IFB strukturierte Workshops und Einzelberatungen an, die auf die typischen Hürden von Freiberuflern zugeschnitten sind. Die Themen reichen von der Geschäftsideen-Validierung und Businessplan-Erstellung bis zur entscheidenden Frage: Bin ich „Freiberufler“ oder Gewerbetreibender? In etwa sechsstündigen Tagesworkshops vertiefen Experten spezielle Fragen der Finanzierung, der öffentlichen Fördermittel und des rechtlichen Rahmens.
Die Teilnehmer erhalten praxisnahes, direkt umsetzbares Wissen von auf Gründungen spezialisierten Fachleuten. Die interaktiven Formate ermöglichen Einzel- und Gruppendiskussionen – und schaffen so auch wertvolle Networking-Möglichkeiten. Das Programm richtet sich an alle, die eine haupt- oder nebenberufliche Selbstständigkeit erwägen, egal ob in der Vorgründungsphase oder den ersten schwierigen Betriebsjahren.
Viele Gründer scheitern in der Finanzierungsphase, weil der Businessplan nicht überzeugt. Ein kostenloses Paket mit professionellen Businessplan‑Vorlagen, Finanzplan‑Muster und einer Schritt‑für‑Schritt-Anleitung zeigt, wie Sie Investoren und Fördergeber (z. B. Mikrokredite oder Investitionskredite) überzeugend ansprechen. Enthalten sind editierbare Vorlagen, Checklisten für Förderanträge und Formulierungshilfen für Bankgespräche – ideal als Vorbereitung auf IFB‑Beratungen. Jetzt Businessplan‑Vorlagen herunterladen
Finanzierung und Förderung: Schlüsselthemen für Gründer
Ein Schwerpunkt der Beratungtage liegt auf der Entschlüsselung der Finanzierungslandschaft. Experten loten mit den Freiberuflern die verschiedenen Finanzierungsquellen und öffentlichen Fördermöglichkeiten von Bund und Ländern aus. Dazu zählen auch Programme von Institutionen wie der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg), die Mikrokredite bis hin zu größeren Investitionskrediten für Gründungen und Nachfolgen bereithält.
Die Berater helfen konkret bei der Vorbereitung der Antragsunterlagen, um die Erfolgschancen zu erhöhen. Für Hamburger Unternehmer gibt es etwa spezielle Kreditprogramme wie den „Hamburg-Kredit Gründung und Nachfolge“ zur Finanzierung von Investitionen und Betriebskapital. Auch Unterstützungsleistungen und finanzielle Hilfen der Bundesagentur für Arbeit werden thematisiert, damit Gründer alle existierenden Sicherheitsnetze kennen.
Niedrigschwellige Expertise in vielen Regionen
Um eine breite Erreichbarkeit zu gewährleisten, hat das IFB die Beratungstermine in zahlreichen Städten wie Nürnberg, Konstanz und Freiburg angesetzt. Weitere Termine sind für Januar in Ingolstadt und der Region Ostwürttemberg geplant. Dieser regionale Ansatz stellt sicher, dass auch Gründer außerhalb der Metropolen von der Expertise profitieren. Viele Angebote werden zudem online oder telefonisch durchgeführt, um die Teilnahme zu erleichtern.
Die Anmeldung für die stark nachgefragten Beratungen läuft ausschließlich über ein Online-Ticketsystem, wie der Veranstaltungskalender des IFB ausweist. In Ländern wie Baden-Württemberg sind die einstündigen Einzelberatungen für Gründer oft kostenfrei – ermöglicht durch die Förderung des dortigen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Diese Zugänglichkeit senkt die Hürde für professionellen Rat, der für den langfristigen Erfolg eines Freiberuflers entscheidend sein kann.
Analyse: Stärkung des freiberuflichen Rückgrats der Wirtschaft
Die Initiative kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt. Der freiberufliche Sektor bleibt ein zentraler Innovations- und Flexibilitätsstreiber der deutschen Wirtschaft. Öffentliche Einrichtungen wie das IFB schaffen mit gezielten Beratungen zu Finanzen, Recht und Strategie ein unterstützendes Ökosystem und adressieren so häufige Fehlerquellen von Start-ups.
Die Fokussierung auf Freiberufler ist besonders relevant. Diese Gruppe fällt oft aus den klassischen Förderstrukturen und steht vor besonderen Herausforderungen bei Kapitalbeschaffung, Sozialversicherung und Steuerrecht. Die IFB-Beratungstage schließen diese Lücke und fördern eine resilientere und informiertere Gründergemeinschaft. Eine solche proaktive Unterstützung kann zu einer höheren Rate nachhaltiger Unternehmensgründungen führen – und damit letztlich zu mehr Beschäftigung und wirtschaftlicher Dynamik beitragen.
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