iCloud-Fotoalben: So teilen Sie Erinnerungen mit Apples Bordmitteln
14.01.2026 - 21:39:12Geteilte Alben in der Fotos-App bleiben ein zentraler Baustein für die private Bildkommunikation – trotz neuer Profi-Tools von Apple. Während der Konzern mit dem neuen Abo-Paket Apple Creator Studio diese Woche professionelle Kreative umwirbt, sind die grundlegenden Funktionen für den Alltag unverändert relevant. Für iPhone-Nutzer ist das Erstellen und Verwalten gemeinsamer Alben oft der erste Schritt, um Momente mit Familie, Freunden oder Projektpartnern zu teilen. Diese Anleitung zeigt, wie es 2026 funktioniert.
Bevor es losgehen kann, muss die Funktion „Geteilte Alben“ in den Einstellungen freigeschaltet werden. Dazu navigiert man zu „Einstellungen“, tippt oben auf den eigenen Namen für die Apple-ID-Einstellungen und wählt dann „iCloud“ > „Fotos“. Hier lässt sich der Schalter für „Geteilte Alben“ aktivieren.
Ist das erledigt, geht die Erstellung schnell: In der Fotos-App unter „Alben“ das Plus-Symbol antippen und „Neues geteiltes Album“ wählen. Nach der Vergabe eines passenden Namens – etwa „Familienurlaub 2026“ – kann man sofort beginnen, Teilnehmer einzuladen.
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Teilnehmer einladen und verwalten
Ein Album lebt von seinen Beiträgen. Personen lädt man primär über ihre Apple-ID ein, also die mit iMessage verknüpfte E-Mail oder Telefonnummer. Die Einladung geht aus dem Kontaktebuch oder per manueller Eingabe. Alle Teilnehmer benötigen idealerweise ein Apple-Gerät.
Sollen auch Nutzer außerhalb des Apple-Ökosystems die Bilder sehen, bietet sich die Option „Öffentliche Website“ an. Sie generiert einen iCloud.com-Link, der in jedem Browser funktioniert. Der Album-Besitzer behält die Kontrolle: In den Album-Einstellungen unter „Personen“ lassen sich Teilnehmer jederzeit hinzufügen oder entfernen.
Kollaboration leben: Inhalte teilen und kommentieren
Die Stärke eines geteilten Albums ist seine Interaktivität. Der Ersteller kann anderen die Berechtigung erteilen, selbst Fotos und Videos hinzuzufügen. Das macht es zum idealen Tool für gemeinsame Erlebnisse wie Hochzeiten oder Gruppenreisen. Ein Plus-Zeichen im Album ermöglicht das Hochladen aus der eigenen Bibliothek.
Zum Teilen gehört auch der Austausch: Nutzer können Bilder mit einem „Gefällt mir“ markieren und Kommentare hinterlassen. Alle Aktivitäten – neue Fotos, Likes, Kommentare – bündelt die Fotos-App in einer separaten „Aktivität“-Ansicht. So verpasst man keine Updates.
Grenzen und bekannte Fallstricke
Trotz ihrer Nützlichkeit haben geteilte Alben technische Eigenheiten. Ein kürzlich gemeldetes Problem vom 11. Januar 2026 zeigt: Speichert man ein Foto aus einem geteilten Album zurück in die eigene Bibliothek, kann das iPhone das Bild neu kodieren. Dabei wandelt es das Format oft von HEIC zu JPEG um. Das kann Metadaten entfernen und verhindern, dass die integrierte „Duplikate“-Funktion das Bild als Kopie erkennt – was zu Unordnung führt.
Weitere Einschränkungen sind bekannt: Hochgeladene Fotos werden auf eine maximale Kantenlänge von 2048 Pixeln verkleinert. Für den Bildschirmbetrachtung reicht das, für hochwertige Drucke oder Archivierung jedoch nicht. Zudem gehen Einladungen und Benachrichtigungen manchmal im Benachrichtigungsdschungel unter, da sie nicht prominent in der Nachrichten-App erscheinen.
Ausblick: Einbindung in die wachsende Apple-Welt
Spezifische Änderungen an geteilten Alben hat Apple für 2026 bislang nicht angekündigt. Die strategische Ausrichtung des Konzerns gibt jedoch Hinweise: Die Einführung des Apple Creator Studio unterstreicht das Engagement für professionelle Kreativ-Tools. Dieses Bekenntnis zur gesamten Erstellungspipeline – vom Knipsen bis zur Profi-Bearbeitung – legt nahe, dass auch die grundlegenden Vernetzungsfunktionen wichtig bleiben.
Die Fotos-App selbst wurde in jüngeren iOS-Versionen stetig überarbeitet, etwa durch die Wiedereinführung von Registerkarten in iOS 26 für bessere Navigation. Die Grenzen zwischen privater Fotografie und professioneller Kreation verschwimmen weiter. Es ist daher wahrscheinlich, dass Apple seine Teilen- und Organisations-Tools weiter verfeinern wird. Das Ziel bleibt ein nahtloses Erlebnis – ob für die Oma, die Enkelfotos teilt, oder den Nachwuchs-Kreativen im Kollaborations-Projekt.
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