IBB, NRW

IBB und NRW: Zwei Wege zur Gründungsförderung

29.01.2026 - 08:24:11

Berlin und Düsseldorf setzen heute mit Workshops und Jurysitzungen gezielt auf die Förderung von Start-ups. Während die Investitionsbank Berlin (IBB) Gründer digital berät, entscheidet eine Jury in Nordrhein-Westfalen über die Vergabe begehrter Stipendien. Beide Initiativen zeigen, wie Bundesländer Innovation gezielt vorantreiben.

Die Investitionsbank Berlin (IBB) bietet heute Nachmittag von 14 bis 16 Uhr einen kostenlosen digitalen Workshop zu Finanzierung und Förderung an. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe, die Gründern einen Überblick über die zahlreichen Förderinstrumente der Landesbank verschafft. Teilnehmer erhalten Einblicke in verschiedene Finanzierungsprodukte und praktische Hilfe für Antragsverfahren.

Die IBB ist eine zentrale Anlaufstelle für Berlins Start-up-Szene. Ihr Angebot reicht weit über reine Finanzspritzen hinaus. Die Bank vermittelt wertvolle Kontakte, Coaching und umfassende Beratung – zugeschnitten auf technologieorientierte Gründungen, traditionelle Geschäftsmodelle oder Unternehmensnachfolgen. Programme wie der „GründungsBONUS Plus“ fördern die Entwicklung innovativer Produkte, der „Coaching BONUS“ bezuschusst professionelle Beratung. Der heutige Workshop soll Gründern den Einstieg in dieses komplexe Ökosystem erleichtern.

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NRW-Gründungsstipendium: Entscheidung über Zukunftshoffnungen

In Nordrhein-Westfalen fällt heute eine wichtige Entscheidung: Eine Jury sichtet die Bewerbungen für das NRW-Gründungsstipendium und wählt die nächste Förderkohorte aus. Das Stipendium ist ein Kernstück der Innovationsförderung des Landes und sichert Gründern in der schwierigen Frühphase finanziell den Rücken.

Die erfolgreichen Bewerber erhalten bis zu ein Jahr lang ein monatliches Stipendium von 1.200 Euro. So können sie sich voll auf die Entwicklung ihres Geschäftskonzepts konzentrieren. In Teams können bis zu drei Gründer gefördert werden, was eine maximale Fördersumme von 43.200 Euro pro Team bedeutet. Ziel sind innovative Ideen, die einen echten Fortschritt gegenüber dem Stand der Technik bringen oder neue Dienstleistungen mit klarem Kundennutzen bieten.

Das Antragsverfahren läuft über ein Netzwerk akkreditierter Gründungszentren wie die STARTERCENTERs und Digital Hubs. Diese wählen nicht nur die Kandidaten aus, sondern begleiten sie auch mit Coaching während der gesamten Förderphase. Diese enge Betreuung soll sicherstellen, dass aus der finanziellen Starthilfe ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird.

Zwei Strategien für unterschiedliche Ökosysteme

Die heutigen Initiativen in Berlin und NRW zeigen zwei wirksame, aber unterschiedliche Ansätze der Gründungsförderung. Berlin als globaler Start-up-Hotspot setzt mit der IBB auf ein dichtes Netz aus Workshops, Coaching und spezialisierten Förderprogrammen. Der Fokus liegt auf leicht zugänglicher Information und der Vernetzung der Gründer mit den richtigen Finanzinstrumenten.

Nordrhein-Westfalen nutzt mit seinem starken industriellen Kern und dem Netz aus Hochschulen und Städten das Gründungsstipendium, um früh Kapital in innovative Ideen in der Fläche zu lenken. Die Kombination aus monatlicher Finanzspritze und verpflichtendem Coaching durch regionale Netzwerke soll die riskante Gründungsphase absichern. Eine neuere Komponente, das „Gründungsstipendium NRW Diversität+“, belohnt geschlechtergemischte Teams mit einem möglichen Einmalbonus – ein klares Signal für mehr Vielfalt in der Gründerszene.

Nachhaltiges Engagement der Länder

Die Veranstaltungen heute sind kein Einzelfall, sondern Teil einer nachhaltigen Strategie. Die IBB hat für 2026 bereits weitere digitale Workshops angekündigt. In NRW ist die heutige Jurysitzung eine von vielen in diesem Jahr; die Terminpläne der Kammern und Wirtschaftsförderungen liegen bereits vor.

Diese kontinuierliche öffentliche Investition ist entscheidend für Deutschlands Innovationskraft. Indem sie sowohl die finanzielle Startbahn für neue Ideen bereitstellt als auch expertengleitete Landeanflüge ermöglicht, kultivieren Programme wie die der IBB und das NRW-Stipendium die Unternehmen und Arbeitsplätze von morgen. Für ambitionierte Gründer in beiden Regionen lohnt es sich, diese Chancen aktiv zu nutzen.

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