HyperX, Naox

HyperX und Naox bringen Gedankenlesen in den Alltag

06.01.2026 - 06:12:12

Auf der CES 2026 stellen HyperX und das Startup Naox Kopfhörer vor, die Konzentration messen. Die Geräte nutzen EEG-Sensoren, um die Gehirnaktivität zu analysieren – und sollen so gegen digitale Ablenkung helfen.

Das lauteste Gaming-Headset der Messe kommt von HyperX. In Kooperation mit dem Neurotechnologie-Spezialisten Neurable integriert es nicht-invasive EEG-Sensoren in die Ohrmuscheln. Diese messen die Gehirnaktivität in Echtzeit.

Die zugehörige Software visualisiert die mentale Ausdauer des Nutzers wie eine Lebensanzeige im Spiel. Sinkt der Fokus oder steigt das Stresslevel, warnt das System. Das Ziel ist nicht nur akustische Abschirmung, sondern aktives Management der kognitiven Ressourcen.

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„Die Technologie erkennt Ermüdung, bevor der Nutzer sie selbst spürt“, erklärt Neurable-CEO Dr. Ramses Alcaide. Die Software soll dann Pausen zu optimalen Zeitpunkten empfehlen. Erste Tests mit E-Sportlern deuten auf verbesserte Reaktionszeiten und Zielgenauigkeit hin.

Mini-EEG für die Ohren

Während HyperX Gamer anspricht, zeigt das französische Startup Naox, dass die Technik keine sperrigen Headsets mehr braucht. Seine „Naox Wave“ sind True-Wireless-Earbuds mit integrierter Gehirnstrommessung.

Sie zielen auf den Alltag ab – ob im Büro, beim Sport oder im Schlaf. Eine App übersetzt die EEG-Daten in verständliche Metriken wie Fokus, Vigilanz und Entspannung.

Experten werten diesen Schritt als entscheidend für die Marktakzeptanz. Die Miniaturisierung der Sensoren gilt als technischer Durchbruch des letzten Jahres und senkt die Einstiegshürde für den „Quantified Self“ des Gehirns massiv.

Audio wird zum Aktivator

Ein Highlight der neuen Geräte ist das „Priming“. Diese Funktion nutzt spezifische Audio-Stimuli, um das Gehirn optimal auf eine Aufgabe vorzubereiten. Die Hardware wird so vom passiven Empfänger zum aktiven Leistungs-Werkzeug.

Das System analysiert den mentalen Zustand und spielt bei Bedarf bestimmte Frequenzen ein, um etwa die Konzentration zu steigern. Laut Hersteller verbesserten Nutzer nach einer solchen Session ihre Reaktionszeit im Schnitt um 43 Millisekunden.

Doch die Technik wirft Fragen auf: Was passiert mit den sensiblen Daten unserer Gedanken? Hersteller betonen, dass die Daten lokal und anonymisiert verarbeitet werden. Die Debatte um „Neuro-Rechte“ dürfte 2026 jedoch an Fahrt gewinnen.

Vom Nischen- zum Massenmarkt

Die Ankündigungen fallen in eine Phase starken Wachstums. Analysten prognostizieren für den Markt der „Smart Audio“- und Gaming-Wearables bis 2034 ein Volumen von fast 20 Milliarden US-Dollar.

Der Fokus verschiebt sich von reiner Wellness hin zu Performance und Produktivität. Die Integration in Gaming-Hardware ist ein kluger Schachzug, denn Gamer gelten als Early Adopters für leistungssteigernde Technik. Erfolge in diesem Segment ebnen oft den Weg in den Business-Bereich, wo Burnout-Prävention ein zunehmend wichtiges Thema ist.

Was kommt nach dem Messen?

Die auf der CES gezeigte Technik könnte nur der Anfang sein. Die Schnittstellen ermöglichen theoretisch nicht nur das Lesen von Zuständen, sondern perspektivisch auch die Steuerung von Software durch Gedanken.

Für 2026 wird erwartet, dass weitere Audio-Hersteller nachziehen. Gerüchte über entsprechende Patente von Apple und Sony kursieren bereits. Zunächst bleibt die Konzentrationstechnik ein Premium-Feature. Doch mit dem Eintritt von Marken wie HyperX ist sie endgültig im Alltag angekommen. Der nächste Kopfhörer könnte der erste sein, der merkt, dass man unkonzentriert ist – und die Playlist automatisch anpasst, um den Fokus zurückzuholen.

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