Hype, DeLonghi

Hype um De'Longhi S.p.A.: Sind die Kult-Küchengeräte wirklich so gut – und was macht die Aktie?

18.01.2026 - 08:38:29

De'Longhi geht auf TikTok viral – doch lohnt sich der Hype wirklich oder ist alles nur Design-Show? Wir checken Geräte, Preise, Erfahrung und was mit der Aktie abgeht.

Alle reden über De'Longhi – aber lohnt sich das wirklich für dich in der Küche? Schicke Siebträgermaschinen, schlaue Kaffeevollautomaten, stylische Airfryer & Co. gehen gerade überall durch den Feed. Zeit für einen ehrlichen Check: Viraler Hit oder teurer Fail?

Das Netz dreht durch: De'Longhi S.p.A. auf TikTok & Co.

Auf TikTok siehst du gefühlt in jedem zweiten Coffee-Video eine De'Longhi-Maschine neben perfekt geschäumter Hafermilch. Kaffee-Setups, Before/After-Küchen-Makeovers, "Mein neuer Coffee-Corner" – De'Longhi ist das Deko-Objekt für alle, die Kaffee ernst nehmen.

Auf YouTube hauen Creator lange Test-Videos raus: Von Einsteiger-Vollautomaten bis zu halb-professionellen Siebträgern. Viele feiern das Preis-Leistungs-Verhältnis, andere meckern über laute Mühlen oder Plastik-Feeling bei manchen Modellen. Es ist also nicht alles nur Love – aber der Hype ist real.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Top oder Flop? Das kann das neue Modell

De'Longhi steht gerade vor allem für eins: komfortable Kaffee- und Küchengeräte, die halb Profi, halb Lifestyle sind. Was macht die Teile so beliebt? Drei Punkte stechen raus – egal ob Vollautomat, Siebträger oder Airfryer:

  • 1. Einfache Bedienung statt Barista-Studium
    Viele De'Longhi-Geräte kommen mit klaren Symbolen, Automatik-Programmen und oft einem gut lesbaren Display. Du musst keine Anleitung studieren, um einen Cappuccino hinzubekommen – Knopf drücken, fertig. Genau das lieben Einsteiger, die zwar Coffee-Vibes wollen, aber nicht jeden Shot manuell timen möchten.
  • 2. Design, das in deinen Feed passt
    Ob glänzender Edelstahlsiebträger, kompakter Vollautomat oder bunter Wasserkocher: De'Longhi setzt stark auf Look & Lifestyle. Viele Modelle sind bewusst schlank gebaut, damit sie in kleine Küchen oder WG-Zeilen passen – perfekt für die erste eigene Wohnung. Dazu kommen Farbvarianten, die auf Insta und TikTok einfach nach "Home Goals" aussehen.
  • 3. Preis-Hammer im Mittelfeld
    De'Longhi ist selten der billigste Anbieter, aber auch nicht Luxus-only. Viele Geräte sitzen genau im Sweet Spot zwischen Discounter und High-End. Heißt: Du zahlst mehr als für den 50-Euro-Brüllwürfel aus dem Supermarkt, aber deutlich weniger als für manche Highend-Barista-Marke. Für viele Nutzer wirkt das wie: "Lohnt sich das? – Ja, wenn du von Kapseln aufrüsten willst, ohne dein Konto zu sprengen."

Achtung: Was du vor dem Kauf checken solltest: Lautstärke, Reinigungsaufwand und ob Ersatzteile wie Wasserfilter, Milchaufschäumer oder Brühgruppen gut zu bekommen sind. Genau da entscheidet sich im Alltag, ob dein Gerät ein viraler Hit bleibt – oder im Schrank verstaubt.

De'Longhi S.p.A. vs. Die Konkurrenz

In der Kaffeeecke gibt es einen klaren Hauptgegner: Jura bei den Vollautomaten und etwa Sage/Breville bei den stylischen Siebträgern. Also: Wer gewinnt?

  • Design & Image: De'Longhi wirkt jünger, moderner, TikTok-tauglicher. Jura richtet sich eher an klassische Haushalte mit mehr Budget. Wenn du Coffee-Corner-Content posten willst, punktet De'Longhi klar.
  • Bedienung & Alltag: Viele De'Longhi-Modelle sind bewusst einsteigerfreundlich. Jura bietet teils noch mehr Komfort und langlebige Premium-Anmutung, kostet aber entsprechend. Für WG, erste Wohnung oder kleine Küche: Vorteil De'Longhi.
  • Preis-Leistung: De'Longhi zielt aufs Massensegment. Gute Features, aber auch mal mehr Plastik, teils lautere Mühlen. Jura ist teuer, aber sehr solide verarbeitet. Wenn dein Budget begrenzt ist und du trotzdem "echten" Kaffee willst, ist De'Longhi meist der bessere Deal.

Meinung: Für die TikTok-Generation, die guten Kaffee, schönes Design und halbwegs faire Preise will, liegt De'Longhi knapp vor der Konkurrenz. Für Hardcore-Baristas mit großem Budget bleibt Jura oder ein High-End-Siebträger vorn.

Erfahrung aus der Community: Lohnt sich das wirklich?

Scrollst du durch Bewertungen und Erfahrungsberichte, tauchen immer wieder die gleichen Punkte auf:

  • Positiv: Viele Nutzer feiern, dass man ohne viel Wissen vom Kapseltrinker zum "richtigen" Kaffee kommt. Ein-Knopf-Cappuccino, individuell einstellbare Stärke und Temperatur, teilweise App-Anbindung – das macht Spaß.
  • Neutral: Beim Material merkt man den Preis. Nicht alles ist Metall, manche Teile wirken etwas günstiger, gerade bei günstigeren Geräten. Für den Alltag reicht das vielen aber völlig.
  • Negativ: Typische Kritikpunkte: Reinigung nervt, wenn man sie schleifen lässt. Manche berichten von Kalk- oder Sensorproblemen, wenn man die Pflegeprogramme ignoriert. Ersatzteile und Service sind da wichtig – also vor dem Kauf schauen, wie das in deinem Land geregelt ist.

Heißt: De'Longhi ist kein Zauberstab. Wenn du nie entkalkst, wird auch die schönste Maschine irgendwann zickig. Wenn du sie pflegst, bekommst du für den Preis aber häufig einen ziemlich starken Upgrade-Schritt gegenüber Kapselmaschine oder Billigkocher.

Fazit: Kaufen oder sein lassen?

Wenn du dir gerade die Frage stellst: "Lohnt sich das?" – hier die kurze Antwort:

  • Kaufen, wenn du von Kapseln oder Filter aufsteigen willst, Wert auf Design legst und ein solides Mittelklasse-Budget hast.
  • Überlegen, wenn du absolut leise Geräte willst, extrem langlebige Premium-Materialien erwartest oder jede Espresso-Variable manuell kontrollieren möchtest.
  • Sein lassen, wenn du keinen Bock auf Reinigung, Entkalkung und Pflege hast. Dann wirst du mit keinem Vollautomaten dauerhaft glücklich.

Unterm Strich liefert De'Longhi genau das, was der Hype verspricht: viel Komfort, schicker Look, ordentliche Leistung – aber eben im Rahmen dessen, was in der Preisklasse möglich ist. Kein magischer Wunderkaffee, aber ein klarer Alltagssprung nach oben.

Hinter den Kulissen: De'Longhi Aktie

Spannend: Hinter den viralen Küchengeräten steckt ein börsennotierter Konzern. Die De'Longhi Aktie (ISIN: IT0003115950) wird an der italienischen Börse gehandelt.

Wichtiger Börsen-Hinweis: Die folgenden Kursdaten sind nur eine Momentaufnahme und ersetzen keine Anlageberatung. Kurse können sich jederzeit ändern.

Aktuelle Marktdaten (in Euro, gerundete Werte):
Die zuletzt verfügbaren Daten basieren auf dem letzten offiziellen Schlusskurs, da ich in dieser Umgebung keinen Live-Zugriff auf Finanzportale habe. Bitte prüfe den tagesaktuellen Kurs selbst über seriöse Quellen wie zum Beispiel die Börse Mailand (Borsa Italiana), Yahoo Finance oder Reuters.

So gehst du vor:
– Suche nach "De'Longhi S.p.A. ISIN IT0003115950" bei einem Finanzportal deiner Wahl.
– Vergleiche den angezeigten Kurs mindestens bei zwei verschiedenen Anbietern (z.B. Yahoo Finance & Bloomberg), um sicherzugehen, dass du einen verlässlichen Wert siehst.
– Achte darauf, ob es sich um den aktuellen Echtzeitkurs oder den letzten Schlusskurs handelt.

In vielen Fällen hängt die Stimmung rund um die Aktie eng mit dem Erfolg der Produkte zusammen: Kommen die viralen Geräte bei den Käuferinnen und Käufern an, freut sich oft auch der Kurs. Entwickeln sich die Verkäufe dagegen schwächer oder gibt es Probleme in der Produktion, kann das die Aktie belasten.

Für dich als Konsumentin oder Konsument heißt das aber vor allem: Der Hype um De'Longhi in den sozialen Medien ist nicht nur Marketing – im Hintergrund schauen auch Anleger sehr genau hin, wie gut sich die Geräte wirklich verkaufen.

Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du auf der offiziellen Website des Unternehmens weitere Infos: De'Longhi Group Investor Relations.

Bottom Line: In der Küche ist De'Longhi für viele aktuell ein viraler Hit mit solidem Gegenwert. Ob die Aktie für dich spannend ist, hängt von deiner persönlichen Anlagestrategie ab – und sollte immer auf eigener Recherche basieren.

@ ad-hoc-news.de