Hunde, Therapeuten

Hunde als Therapeuten: So reduzieren sie Stress messbar

23.01.2026 - 20:01:12

Wissenschaftliche Studien belegen, dass der Kontakt zu speziell ausgebildeten Therapiehunden Stresshormone reduziert und das Wohlbefinden steigert. Die Methode findet in Kliniken und Pflegeheimen zunehmend Anwendung.

Hunde senken nachweislich Stresshormone und fördern das Wohlbefinden. Das belegt die aktuelle Forschung zu tiergestützten Interventionen. Die gezielte Arbeit mit speziell ausgebildeten Therapiehunden gewinnt in Kliniken, Schulen und Pflegeheimen an Bedeutung.

Neurobiologie: Warum uns Hunde so gut tun

Die beruhigende Wirkung ist mehr als ein Gefühl – sie lässt sich im Körper nachmessen. Schon kurzes Streicheln oder Spielen reduziert das Stresshormon Cortisol deutlich. Gleichzeitig schüttet der Körper mehr Oxytocin aus. Dieses „Bindungshormon“ stärkt Vertrauen und baut Ängste ab.

Eine südkoreanische Studie mit EEG-Messungen zeigt: Beim Spazierengehen oder Spielen mit einem Hund nehmen die Alpha-Wellen im Gehirn zu. Das ist ein klares Signal für entspannte Aufmerksamkeit.

Gezielte Therapie: Mehr als nur ein Haustier

Tiergestützte Interventionen sind strukturierte Programme mit klaren Zielen. Ein ausgebildeter Therapiehund dient dabei als Eisbrecher und Vertrauensbildner. Viele Patienten finden den Kontakt zum Tier natürlicher und weniger bedrohlich als eine reine Mensch-zu-Mensch-Therapie.

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Die Anwesenheit eines Hundes kann:
* Die Atmosphäre in der Sitzung auflockern.
* Die Kommunikationsbereitschaft der Patienten erhöhen.
* Angst und Anspannung spürbar mindern.

Erfolge in Klinik, Schule und Pflegeheim

Die Einsatzgebiete sind vielfältig und die Wirkung gut dokumentiert. In Schulen helfen Schulhunde, Ängste abzubauen und ein besseres Lernklima zu schaffen.

In der klinischen Praxis zeigt sich: Bei Patienten vor belastenden Behandlungen oder mit Diagnosen wie Depressionen kann ein Therapiehund die Angst oft stärker senken als ein menschlicher Besuch allein. Auch in der Altenpflege tragen die Tiere nachweislich zur Linderung von Depression und Aggression bei.

Ein Feld im Aufschwung – mit Hürden

Die Wissenschaft erkennt die Methode zunehmend an. Die sogenannte Biophilie-Hypothese liefert eine Erklärung: Demnach besitzt der Mensch eine angeborene Neigung, sich mit anderen Lebewesen zu verbinden. Die vorbehaltlose Akzeptanz durch ein Tier kann das Selbstwertgefühl stärken.

Dennoch bleibt die Finanzierung eine Herausforderung. In vielen Gesundheitssystemen sind die Kosten für tiergestützte Therapien noch nicht standardmäßig gedeckt. Die Forschung arbeitet daher an Langzeitstudien, um die nachhaltigen Effekte noch besser zu belegen und die Integration in die Regelversorgung voranzutreiben.

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