HubSpot-Hype: Warum jetzt alle über das Marketing-Tool reden – und ob es sich für dich wirklich lohnt
09.01.2026 - 12:43:58Alle reden drüber, jede Agentur wirft damit um sich – aber was kann HubSpot wirklich? Und vor allem: Lohnt sich das für dich oder verbrennst du nur Geld im Abo-Dschungel?
Marketing, Sales, CRM, Newsletter, Automationen – angeblich kann dieses Tool einfach alles. Klingt nach viralem Hit, aber auch nach üblem Lockangebot.
Wir haben uns die Plattform, den Hype im Netz und die HubSpot Aktie genauer angeschaut. Am Ende weißt du: Kaufen, testen oder lieber Finger weg?
Das Netz dreht durch: HubSpot auf TikTok & Co.
Wenn du auf TikTok oder YouTube irgendwas mit Online-Business, Agentur oder Sales likest, kommst du an HubSpot kaum vorbei.
Creator zeigen ihre Dashboards, Coaches versprechen dir "10x mehr Leads mit HubSpot", Agenturen verkaufen Setups für vierstellige Preise. Dazu jede Menge Clips mit "Vorher: Excel-Chaos – Nachher: HubSpot-Funnel".
Die Stimmung? Eine Mischung aus Hype, Respekt und ein bisschen Hass wegen der Preise. Viele feiern die Automationen und das cleane CRM. Andere sagen: "Viel zu teuer für kleine Teams, da reicht auch ein simplerer Anbieter".
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
Top oder Flop? Das kann das neue Modell
HubSpot ist kein einzelnes Produkt, sondern ein ganzer All-in-One-Baukasten für dein Business. Aber was macht es wirklich stark? Hier die drei Features, die im Alltag den Unterschied machen.
- 1. CRM als Schaltzentrale
Alle Kontakte, Deals, E-Mails, Calls und Notizen in einem System. Du siehst, wann jemand deine Mail geöffnet hat, welches Formular er ausgefüllt hat und wo er im Funnel hängen bleibt. Für Teams ist das Gold wert – kein WhatsApp- und Excel-Chaos mehr. - 2. Marketing-Automationen ohne Programmieren
Du kannst Klicks, Formulare, Newsletter und Funnels über Workflows steuern: Wenn Person X Link Y klickt, dann schick E-Mail Z, trag sie in Liste A ein, lege einen Deal an. Das ist der Bereich, der den meisten Hype bekommt – und wo HubSpot im Test wirklich stark ist. - 3. Content-Tools für Landingpages, Blog & Mails
Du kannst Webseiten, Landingpages, Blogposts und E-Mails direkt in HubSpot bauen. Dazu kommen Analytics, A/B-Tests und Tracking. Kein wildes Hin-und-her zwischen zehn Plattformen – wenn du willst, läuft alles über ein zentrales System.
Achtung: Genau dieser "Alles-in-einem"-Ansatz ist Fluch und Segen. Du kannst brutal viel machen – aber du kannst dich auch brutal verlaufen.
Preis-Hammer oder Geldfalle? So tickt das Preismodell
Wo viele Creator die Stirn runzeln: der Preis. HubSpot fängt oft "harmlos" an: kostenlose CRM-Basis, ein paar Free-Tools, günstige Einstiegspläne. Klingt wie ein No-Brainer.
Aber sobald du mehr Kontakte, mehr User oder stärkere Automationen brauchst, ziehen die Preise ordentlich an. Gerade für wachsende Start-ups kann das schnell vom "nice" zum "Aua" kippen.
Viele Erfahrungen im Netz sagen: "Für kleine Teams: eher zu teuer. Für Agenturen, B2B und größere Firmen: jeden Cent wert, wenn man es richtig nutzt."
HubSpot vs. Die Konkurrenz
Ganz alleine ist HubSpot natürlich nicht unterwegs. Die größten Gegner: Salesforce, Pipedrive, Zoho und im eher kreativen Bereich Tools wie MailerLite oder ActiveCampaign.
Salesforce ist der Gigant – unfassbar mächtig, aber oft zu komplex für kleinere Teams und Creator. Pipedrive ist super für Sales, aber schwächer bei Content und Automationen. Zoho ist günstig, wirkt aber nicht für alle so polished.
HubSpot positioniert sich klar als: Benutzerfreundlicher als Salesforce, umfangreicher als Pipedrive und cooler für Marketer als die meisten anderen. Gerade für Agenturen, B2B-Marketing und smarte SaaS-Firmen ist HubSpot aktuell der gefühlte Platzhirsch.
Wer gewinnt? Für Einsteiger, Solo-Selbstständige und kleinere Creator-Teams: oft ein anderer Anbieter. Für Unternehmen mit Wachstumsplan, B2B-Fokus und Sales-Team: HubSpot holt sich den Sieg.
Lohnt sich das? Für wen HubSpot wirklich Sinn ergibt
Die große Frage: Ist HubSpot für dich ein Preis-Hammer – oder die teuerste Fehlentscheidung deines Jahres?
HubSpot lohnt sich, wenn:
- du mehr als nur ein paar Leads im Monat sammelst und dein Funnel skalieren willst,
- ein Team hast, das Sales, Marketing und vielleicht Service gemeinsam nutzt,
- du bereit bist, Zeit (oder Geld für eine Agentur) in sauberes Setup und Automationen zu stecken.
HubSpot ist Overkill, wenn:
- du gerade erst startest und noch nicht mal konstant Kund:innen gewinnst,
- du nur einen kleinen Newsletter und ein paar einfache Landingpages brauchst,
- du kein Budget für monatliche Abos im mittleren Preissegment hast.
Praktischer Tipp: Viele Teams starten mit dem kostenlosen CRM und ein paar günstigen Add-ons, sammeln Erfahrung und skalieren dann hoch, wenn es wirklich wehtut, alles weiter per Hand zu machen.
Fazit: Kaufen oder sein lassen?
Wenn du nur einen simplen Newsletter willst, dann ist HubSpot für dich eher ein Fail – unnötig komplex, unnötig teuer. Da gibt es leichtere Alternativen.
Wenn du aber ein wachsendes Business, ein Sales-Team oder eine Agentur hast, ist HubSpot aktuell einer der spannendsten Kandidaten auf dem Markt. Vor allem, wenn du auf saubere Daten, Automationen und ein zentrales System stehst.
Unser Urteil: Kein Spielzeug, sondern ein Power-Tool. Für kleine Projekte: lieber sein lassen. Für ernsthafte Wachstumspläne: auf jeden Fall testen – aber vorher klar durchrechnen, was du wirklich brauchst.
Hinter den Kulissen: HubSpot Aktie
Während Marketer und Agenturen über Workflows und Funnels diskutieren, schauen Investor:innen auf die HubSpot Aktie (ISIN: US4435731009) – also die Firma hinter dem Hype-Tool.
Laut aktuellen Kursdaten aus großen Finanzportalen wie Yahoo Finance und ähnlichen Anbietern liegt die Aktie im Moment im Bereich der jüngsten Handelsspanne; die genaue Notiz hängt vom letzten Börsenhandelstag und der Uhrzeit ab. Wichtig: Es handelt sich hier um kein Investment-Advice, sondern nur um den Hinweis, dass der Software-Hype sich auch an der Börse widerspiegelt.
Spannend: Je mehr Unternehmen weltweit auf HubSpot setzen, desto interessanter wird das Ganze nicht nur als Tool, sondern auch als Tech-Story an der Wall Street.


