KI-Workstations, Märkte

HP treibt KI-Workstations in neue Märkte

01.02.2026 - 06:15:12

HP erweitert sein Portfolio mit leistungsstarken KI-Workstations für Profis, die KI-Berechnungen lokal auf dem Gerät durchführen möchten. Die neuen Modelle nutzen spezielle AMD-Prozessoren.

HP setzt verstärkt auf die wachsende Nachfrage nach lokaler KI-Leistung und bringt seine neuesten KI-Workstations in neue globale Märkte. Mit der ZBook Ultra G1a und der Z2 Mini G1a will der Konzern Profis weltweit mit kompakten Hochleistungssystemen ausstatten.

Vom Rechenzentrum auf den Schreibtisch

Die Expansion unterstreicht einen klaren Branchentrend: Die KI-Berechnung verlagert sich von der Cloud zurück auf lokale Geräte. HP setzt darauf, dass zugängliche, gerätegebundene KI die Zukunft des professionellen Hochleistungsrechnens ist. Zielgruppe sind Entwickler, Ingenieure und Datenwissenschaftler, die komplexe, KI-gesteuerte Workflows unabhängig von Server-Farmen oder Cloud-Schnittstellen bearbeiten wollen.

„Wir statten Profis mit leistungsstarker Hardware in portablen und platzsparenden Formaten aus“, so die Strategie. Anwender sollen anspruchsvolle Aufgaben wie 3D-Design, Echtzeit-Rendering oder das Ausführen lokaler Großsprachmodelle direkt auf ihrem Gerät bewältigen können.

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Leistung im Taschen- und Mini-Format

Im Zentrum der neuen Produktlinie stehen zwei Hochleistungsmaschinen. Die ZBook Ultra G1a ist als leistungsstärkste 14-Zoll-Mobile-Workstation von HP positioniert. Sie soll Desktop-Leistung in einem dünnen, leichten Gehäuse bieten – gemacht für komplexe Simulationen und generative KI-Inhalte.

Für stationäre Setups bietet die Z2 Mini G1a ähnliche Rechenkraft im „leistungsstärksten Mini-Workstation“-Format. Ihr kompaktes Design erlaubt die Montage hinter Monitoren oder in Server-Racks. Beide Systeme setzen auf innovative Kühllösungen, um dauerhafte Höchstleistung zu garantieren.

Spezial-Architektur für KI-Aufgaben

Angetrieben werden beide Geräte von AMD Ryzen AI Max PRO Prozessoren. Diese kombinieren bis zu 16 Zen-5-CPU-Kerne, integrierte RDNA-3.5-Grafik und eine dedizierte XDNA-2-NPU (Neural Processing Unit) mit bis zu 50 TOPS KI-Leistung. Diese Dreiteilung erlaubt es, KI-Aufgaben effizient auf die NPU auszulagern und CPU sowie GPU für andere Prozesse freizuhalten.

Eine Schlüsselinnovation ist die einheitliche Speicherarchitektur. Konfigurierbar mit bis zu 128 GB Arbeitsspeicher, kann das System dynamisch bis zu 96 GB dem integrierten Grafikprozessor zuweisen. Dieser enorme, zuweisbare Speicher ist kritisch für die Arbeit mit großen Datensätzen, komplexen 3D-Modellen oder speicherintensiven Sprachmodellen.

Nachhaltigkeit und Profi-Zertifizierung

Neben der Leistung legt HP Wert auf Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit. Die ZBook Ultra G1a erreicht die EPEAT-Gold-mit-Climate+-Zertifizierung. Die Z2 Mini G1a enthält recycelte Kunststoffe und Stahl, beide Produkte nutzen nachhaltig gewonnene Verpackungen.

Für professionelle Anwender sind die Workstations ISV-zertifiziert (Independent Software Vendor). HP hat sie mit führenden Softwareherstellern getestet, um maximale Performance und Stabilität in Branchen-Apps für Architektur, Ingenieurwesen und Datenwissenschaft zu gewährleisten.

KI-Beschleunigung für die nächste Innovationswelle

Die globale Marktexpansion ist ein Indikator für den beschleunigten Shift hin zum Edge Computing. Mit zunehmender Komplexität der KI-Modelle wächst der Bedarf an lokaler Verarbeitung – für Echtzeitergebnisse, mehr Sicherheit und geringere Latenz.

HP adressiert mit dieser Strategie eine kritische Marktlücke. Professionelle Workflows sind oft zu komplex für Standard-PCs, benötigen aber nicht zwingend eine dauerhafte Cloud-Anbindung. Die neuen Workstations sollen diese Lücke schließen. Ihre Verbreitung könnte die Innovation und Adoption KI-gesteuerter Techniken in zahlreichen Branchen weiter beschleunigen.

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