EliteBoard, G1a

HP EliteBoard G1a: Der komplette Büro-PC steckt jetzt im Keyboard

06.01.2026 - 21:54:12

HP stellt auf der CES 2026 einen vollwertigen Enterprise-PC in einer flachen Tastatur vor. Das Gerät kombiniert KI-Leistung, Modularität und hohe Mobilität für flexible Arbeitsumgebungen.

HP stellt auf der CES 2026 den ersten vollwertigen KI-PC in Tastaturform vor und revolutioniert damit den Arbeitsplatz für die hybride Zukunft. Das HP EliteBoard G1a packt die Leistung eines Enterprise-Desktops unter die Tasten – und könnte das Ende des klassischen Tower-Computers einläuten.

Ein Hauch von Commodore 64 für Geschäftskunden

Die Assoziation liegt nahe: Das flache, alles in sich tragende Gehäuse erinnert an legendäre Heimcomputer wie den Commodore 64. Doch der Vergleich trügt. HP zielt mit dem G1a gezielt auf den professionellen Markt. Statt die Technik in den Monitor zu integrieren, steckt hier das gesamte System – Mainboard, Prozessor, RAM und Speicher – direkt im Tastatur-Chassis.

Mit nur 12 Millimetern Dicke und einem Gewicht von rund 750 Gramm ist der PC so portabel wie ein Tablet. Per USB-C verbindet er sich sekundenschnell mit jedem beliebigen Bildschirm. Jeder Schreibtisch mit Monitor wird so zum sofort einsatzbereiten Arbeitsplatz. Ein klarer Vorteil für Pendler zwischen Homeoffice und Firmenzentrale.

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Besonders bemerkenswert: HP setzt auf Nachrüstbarkeit. Eine abnehmbare Bodenplatte ermöglicht den Zugang zu modularen Komponenten. IT-Abteilungen können SSD, RAM, Lüfter oder das WLAN-Modul problemlos tauschen. Das erhöht die Lebensdauer und spricht Unternehmen an, die auf lange Nutzungszyklen Wert legen.

KI-Leistung to go: Starke Hardware für lokale Anwendungen

Trotz des winzigen Formats bietet das EliteBoard G1a Rechenkraft für anspruchsvolle lokale KI-Anwendungen. Herzstück sind AMD Ryzen AI 300 Serie Prozessoren, bis hin zur Top-Variante Ryzen AI 7 350 PRO. Deren dedizierte Neuronalen Verarbeitungseinheiten (NPU) schaffen bis zu 50 TOPS – genug, um als Microsoft Copilot+ PC zu gelten.

Diese Leistung ist entscheidend für den Trend zum “Edge AI”. Immer mehr KI-Tasks laufen lokal auf dem Gerät, nicht mehr in der Cloud. Das bedeutet geringere Latenz und mehr Datenschutz. Unterstützt wird der Prozessor von bis zu 64 GB LPDDR5x-RAM und 2 TB PCIe Gen4-SSD-Speicher. Die integrierte AMD Radeon 800M Grafik soll sogar drei externe 4K-Monitore gleichzeitig antreiben können.

Made for Hybrid Work: Sicherheit und Mobilität

Das Konzept trifft den Nerv der Zeit. Seit der Pandemie arbeiten Millionen flexibel an wechselnden Orten. Der Wunsch nach einem konsistenten, leistungsstarken Arbeitsgerät wächst. HP antwortet mit Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 und dem Sicherheitspaket HP Wolf Security for Business. Es schützt hardwarebasiert vor Firmware-Angriffen und Malware – essenziell für Geräte, die regelmäßig unsichere Netzwerke nutzen.

Die Tastatur selbst ist spritzwassergeschützt und hat ein Standard-Layout. Eine Variante mit integriertem Akku ermöglicht sogar kurze Betriebszeiten ohne Steckdose. Perfekt für das Hot-Desking im modernen Büro.

Trendanalyse: Der unsichtbare Computer erobert den Schreibtisch

Das EliteBoard G1a ist Teil eines größeren Trends: der Dematerialisierung der Hardware. Der Computer wird unsichtbar, nur die Schnittstellen zum Menschen – Bildschirm und Eingabegeräte – bleiben sichtbar. HP eliminiert mit diesem Schritt den Tower oder Mini-PC und entrümpelt den Arbeitsplatz radikal.

Bisherige “Keyboard-PCs” anderer Hersteller richteten sich meist an Bastler oder den Bildungssektor. HP geht anders vor und stattet die ungewöhnliche Form mit High-End-KI-Hardware und Enterprise-Security aus. Das Unternehmen sieht darin offenbar einen ernsthaften Ersatz für klassische Business-Desktops und Laptops, nicht nur eine Spielerei.

Der Vorstoß unterstreicht den erbitterten Wettbewerb im KI-PC-Markt. Wo alle Hersteller NPUs verbauen, wird das Design zum entscheidenden Unterscheidungsmerkmal. Kann eine Tastatur den gesamten Arbeitsplatz-Computer ersetzen?

Ausblick: Start im März – und dann?

Die Markteinführung ist für März 2026 geplant. Der Preis steht noch nicht fest, dürfte aber im Bereich hochwertiger Business-Laptops liegen. Sollte sich das Konzept durchsetzen, könnte es die Büro-Infrastruktur grundlegend verändern.

Die Vision: Universelle Docking-Stations und Monitore in jedem Raum, während die Mitarbeiter ihre komplette Rechenleistung einfach im Rucksack tragen. Das “Bring Your Own Computer”-Prinzip würde eine neue Bedeutung erhalten. Das HP EliteBoard G1a ist ein mutiges Experiment – und eine klare Ansage, wie HP sich den PC der KI-Ära vorstellt.

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