Hörhan sieht 2026 als letzte Chance für Immobilien-Rendite
04.01.2026 - 12:40:12Der “Investment Punk” Gerald Hörhan ruft 2026 zum entscheidenden Wendepunkt für Immobilienanleger aus. Während Neubauten stagnieren und Mieten explodieren, identifiziert der Bestsellerautor eine spezielle Nische als letzte große Rendite-Chance.
Seine Strategie: der Kauf sogenannter “hässlicher kleiner Löcher”. Damit meint Hörhan kleine, optisch anspruchslose Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen in Top-Lagen, die Renovierungsstau aufweisen. Sein Kalkül ist simpel. Die Lage ist nicht reproduzierbar, der Kaufpreis aufgrund des Zustands aber oft niedrig. Eine kosmetische Aufwertung kann die Mietrendite in die Höhe treiben.
Warum “hässlich” 2026 besonders attraktiv ist
Das aktuelle Marktumfeld spielt dieser Strategie perfekt in die Karten. Experten sehen einen “perfekten Sturm” für Vermieter.
- Mietexplosion: Die Nachfrage nach kleinem, bezahlbarem Wohnraum in Metropolen ist enorm. Neuvermietungsmieten ziehen vielerorts kräftig an.
- Baustopp: Der Neubau liegt weitgehend brach. Das Angebot wächst nicht, während immer mehr Singles und Berufseinsteiger in die Städte drängen.
- Zins-Plateau: Die Bauzinsen haben sich stabilisiert. Die gefürchteten weiteren Sprünge nach oben blieben aus, was Planungssicherheit schafft.
Für Investoren bedeutet das: Sie umgehen die hohen Kosten und Risiken von Neubauprojekten. Stattdessen nutzen sie den bestehenden Mietdruck bei Bestandsimmobilien sofort aus. Hörhan warnt jedoch: Das Zeitfenster für Schnäppchen schließt sich. Sobald institutionelle Anleger im großen Stil zurückkehren, dürften auch die Preise für unsanierte Objekte steigen.
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Die Kehrseite der Medaille: Arbeit und Regulierung
Die Strategie ist kein passives Investment. Sie erfordert Einsatz.
Anders als beim ETF-Sparen müssen Anleger bereit sein, Renovierungen zu koordinieren und sich mit gesetzlichen Vorgaben auseinanderzusetzen. Die ab diesem Jahr geltenden strengeren Heizungsvorschriften und energetischen Sanierungspflichten machen eine genaue Prüfung der Bausubstanz unerlässlich. Kritiker verweisen zudem auf regulatorische Hürden wie Mietpreisbremsen, die die Rendite schmälern können.
Dennoch bietet die Inflation einen natürlichen Schutz: Mieten steigen oft mit der allgemeinen Preisentwicklung. Damit dienen solche Investments auch als Werterhalt.
Was Anleger jetzt beachten müssen
Für das verbleibende Jahr 2026 zeichnet sich ein klarer Handlungsbedarf ab. Hörhans Botschaft ist eindeutig: Wer jetzt nicht handelt, könnte den Einstieg in den nächsten Aufschwung verpassen.
Doch nicht jedes “Loch” ist Gold. Erfolg hängt von drei Faktoren ab:
- Die Mikrolage: Eine gute ÖPNV-Anbindung und Infrastruktur entscheiden über die Vermietbarkeit – auch bei unsanierten Wohnungen.
- Der Energie-Check: Die Kosten für künftige Sanierungen müssen bereits beim Kauf einkalkuliert werden.
- Die Schnelligkeit: Bei stabilen Zinsen und steigenden Mieten kehrt das Kapital zurück. Lange Bedenkzeiten könnten teuer werden.
Das Jahr 2026 könnte als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem die “hässlichen kleinen Löcher” den Grundstein für die nächsten Immobilienvermögen legten. Die letzte Chance? Der Investment Punk sagt: Ja.


