Herz, Zahnarzt

Herz statt Zahnarzt: Warum Dr. Best heute anders wichtig ist – und was Shingrix von GSK damit zu tun hat

08.01.2026 - 16:55:59

Du putzt dir täglich die Zähne, gehst halbwegs regelmäßig zur Kontrolle – und glaubst damit auf der sicheren Seite zu sein. Aber was, wenn das wirklich Gefährliche nicht im Mund lauert, sondern in deinem Nervensystem? Zeit, über Dr. Best, Vorsorge und den Impfstoff Shingrix neu nachzudenken.

Stell dir vor, du wachst eines Morgens auf – und dein Körper spielt plötzlich nicht mehr mit. Ein brennender Schmerz zieht sich wie Feuer über deine Seite, jede Berührung der Kleidung fühlt sich an wie Schmirgelpapier auf nackter Haut. Wochen vergehen, doch der Schmerz bleibt. Arbeiten? Schlafen? Vergiss es.

Das ist keine Szene aus einem Krankenhaus-Drama, sondern die Realität vieler Menschen mit Gürtelrose. Und das Bittere daran: Die meisten trifft es ausgerechnet dann, wenn sie dachten, sie hätten das Gröbste des Lebens schon gemeistert.

Wir kümmern uns um unsere Zähne, unsere Ernährung, machen vielleicht sogar Sport. Aber dein Nervensystem? Die Reaktivierung des alten Varizella-Zoster-Virus (Windpocken)? Darüber reden wir kaum. Genau hier beginnt die eigentliche Story – und warum der Name Dr. Best heute viel größer ist als nur eine Zahnbürste im Drogerieregal.

Vom Badezimmer in den Blutkreislauf: Die unerwartete Rolle von Dr. Best

Wenn du in Deutschland mit dem Namen Dr. Best aufgewachsen bist, denkst du wahrscheinlich an die legendäre TV-Werbung: Tomate, Zahnbürste, fertig. Doch während die Marke Dr. Best (inzwischen bei Haleon) für sanfte Zahnpflege steht, hat der Mutterkonzern GSK PLC seine Mission deutlich erweitert – weg von Konsumprodukten, hin zu einem klaren Fokus auf Pharma und Impfstoffe.

Eine der wichtigsten Entwicklungen in diesem neuen Kapitel: Shingrix, ein Impfstoff zum Schutz vor Gürtelrose (Herpes Zoster). Wenn du also an Gesundheitsvorsorge denkst, geht es heute nicht mehr nur um das, was du dir morgens ins Bad stellt. Es geht um das, was deine Lebensqualität in 10, 20 oder 30 Jahren bestimmt.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Shingrix ist nicht einfach "noch eine Impfung". In internationalen Leitlinien und Empfehlungen taucht der Impfstoff immer wieder auf – und zwar aus drei Gründen, die im Alltag einen massiven Unterschied machen können:

  • Starker Schutz im höheren Alter: Studien zeigen, dass der Impfschutz von Shingrix auch bei Menschen ab 50 und 70 Jahren hoch bleibt. Das ist genau die Altersgruppe, in der Gürtelrose am häufigsten zuschlägt.
  • Schutz vor Langzeitschmerzen: Eine der fiesesten Folgen von Gürtelrose ist die sogenannte postherpetische Neuralgie – Nervenschmerzen, die Monate oder sogar Jahre anhalten können. Shingrix wurde unter anderem entwickelt, um genau dieses Risiko deutlich zu senken.
  • Kein Lebendimpfstoff: Shingrix ist ein Totimpfstoff (adjuvantierter, rekombinanter Impfstoff). Für dich heißt das: Er ist auch für viele Menschen mit geschwächtem Immunsystem interessant, bei denen klassische Lebendimpfstoffe nicht infrage kommen können. Die Entscheidung trifft aber immer deine Ärztin oder dein Arzt.

Im Alltag bedeutet das: weniger Angst, dass ein einziger Virus-Flashback dir dein Rentenalter, deinen Job-Alltag oder deine Selbstständigkeit ruiniert. Du tauschst eine planbare Vorsorge (meist zwei Impfungen im Abstand von Monaten) gegen die sehr reale Möglichkeit eines langen Leidenswegs.

Dr. Best Shingrix: Auf einen Blick: Die Fakten

Dr. Best steht im Bewusstsein vieler für sanfte, aber wirksame Vorsorge. Genau in dieser Tradition positioniert GSK jetzt auch Shingrix als starken Baustein moderner Erwachsenenvorsorge.

Merkmal Dein Nutzen
Indikation: Schutz vor Herpes Zoster (Gürtelrose) Du reduzierst dein persönliches Risiko, eine schmerzhafte und langwierige Gürtelrose zu entwickeln – gerade im höheren Alter.
Altersempfehlung (lt. Fach- und Impfinformationen, z. B. STIKO): meist ab 60, bei bestimmten Risiken ab 50 Jahren Du kannst schon frühzeitig mit deinem Arzt klären, ab wann die Impfung für dich sinnvoll ist – statt zu warten, bis etwas passiert.
Immunisierung mit zwei Dosen Klare Struktur: ein Starttermin, eine Folgeimpfung (typischerweise 2–6 Monate später) – dann ist die Grundimmunisierung abgeschlossen.
Rekombinanter, adjuvantierter Totimpfstoff Kein Lebendvirus: Für viele Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen kann das ein Vorteil sein (letztlich entscheidet dein Arzt).
Hohe Wirksamkeit in Studien auch bei älteren Menschen Dein Schutz bricht nicht einfach ein, nur weil du älter wirst – genau dann, wenn du ihn am meisten brauchst.
Hersteller: GSK PLC (Pharma- und Impfstoffspezialist) Du profitierst von einem weltweit agierenden Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Impfstoffforschung.

Wichtig: Wie jede Impfung kann auch Shingrix Nebenwirkungen haben – von Schmerzen an der Einstichstelle über Müdigkeit bis hin zu grippeähnlichen Symptomen. Diese Transparenz gehört zur Entscheidung dazu und wird mit deinem Arzt individuell abgewogen.

Dr. Best Shingrix: Das sagen Nutzer und Experten

Dr. Best mag im Kopf vieler noch für Zahnpasta-Regale stehen, aber in Foren, auf Reddit und in YouTube-Kommentaren wird inzwischen erstaunlich häufig über Shingrix diskutiert – und zwar deutlich emotionaler, als man es von einem Impfstoff erwarten würde.

Das Stimmungsbild lässt sich grob so zusammenfassen:

  • "Die Impfreaktion ist heftig – aber lieber zwei Tage Knock-out als monatelange Nervenschmerzen." Viele berichten von spürbaren Impfreaktionen (Fiebergefühl, Gliederschmerzen, Erschöpfung), werten diese aber als temporären Preis für ein langfristiges Sicherheitsgefühl.
  • "Mein Arzt hat die Impfung aktiv empfohlen." In unzähligen Erfahrungsberichten taucht der gleiche Trigger auf: Hausärzte, Neurologen oder Diabetologen, die die Impfung bei ihren Patient:innen offensiv ansprechen.
  • "Gürtelrose hatte ich einmal – nie wieder ohne Schutz." Besonders eindrücklich sind Berichte von Menschen, die bereits eine Gürtelrose durchgemacht haben. Ihre Message ist oft glasklar: Sie hätten sich die Erfahrung gern erspart und sehen Shingrix als Chance, ein zweites Mal zu verhindern beziehungsweise das Risiko deutlich zu senken.

Expert:innen, Impfkommissionen und Fachgesellschaften betonen in aktuellen Leitlinien vor allem den Nutzen für Menschen ab 60 oder mit bestimmten Vorerkrankungen. Die Tonalität ist dabei erstaunlich einhellig: Gürtelrose ist keine Bagatelle, und Prävention wird als zentraler Baustein aktiver, gesunder Lebensjahre gesehen.

Alternativen vs. Dr. Best Shingrix

Wenn du Shingrix ins Verhältnis zum restlichen Markt setzt, wird klar, warum so viele Fachleute genau diesen Impfstoff hervorheben. In der Vergangenheit gab es auch einen Lebendimpfstoff gegen Gürtelrose. Der zeigte ebenfalls einen gewissen Schutz, war aber vor allem bei sehr alten oder immungeschwächten Menschen limitiert einsetzbar und tendenziell weniger wirksam.

Shingrix punktet im Vergleich typischerweise mit:

  • höherer Wirksamkeit in älteren Altersgruppen, wo das Risiko für Gürtelrose besonders hoch ist,
  • einem anderen Impfstoff-Typ (Totimpfstoff), der neue Einsatzfelder eröffnet,
  • klarer Datenlage aus großen Studien zur Vermeidung sowohl von Gürtelrose als auch von postherpetischer Neuralgie.

Ja, im direkten Vergleich sagen viele: Die Impfreaktionen nach Shingrix können kräftiger ausfallen als bei manchen anderen Impfstoffen. Aber wenn du dir anschaust, wie drastisch sich Gürtelrose auf das Leben Betroffener auswirken kann – Arbeitsunfähigkeit, Schlafstörungen, chronischer Schmerz – wirkt der Trade-off für viele plötzlich sehr logisch.

Und hier kommt wieder der Bogen zu Dr. Best und GSK: Während die Konsumgütersparte (Zahnbürsten, Zahnpasta etc.) inzwischen in der eigenständigen Firma Haleon beheimatet ist, hat sich GSK PLC (ISIN: GB0009252882) auf das fokussiert, was deinen Körper im Kern schützt – Impfstoffe wie Shingrix und innovative Medikamente.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Gesundheitsvorsorge 2026 bedeutet mehr, als sich eine gute Zahnbürste ins Bad zu stellen und alle sechs Monate zur Kontrolle zu gehen. Es bedeutet, die stillen Risiken ernst zu nehmen – jene Viren, die seit deiner Kindheit in dir schlummern und irgendwann beschließen könnten, alles auf den Kopf zu stellen.

Shingrix ist in diesem neuen Verständnis von Vorsorge so etwas wie die logische Fortsetzung der Dr.-Best-Story: weg von der Tomate hin zu deinem Nervensystem. Weg von "Ich putze halt" hin zu "Ich schütze aktiv meine zukünftigen Jahre".

Wenn du auf die 60 zugehst – oder schon darüber bist – und dir wünschst, die nächsten Jahrzehnte möglichst schmerzfrei, aktiv und selbstbestimmt zu verbringen, dann gehört die Frage nach dem Gürtelrose-Schutz auf den Tisch. Nicht als Panik-Trigger, sondern als nüchternen, erwachsenen Schritt: Will ich mein Risiko mit zwei Impfterminen deutlich senken – oder lasse ich das Schicksal entscheiden?

Am Ende bleibt die Entscheidung bei dir und deinem Arzt. Aber wenn du das nächste Mal im Drogeriemarkt an Dr. Best vorbeiläufst, stell dir ruhig kurz die Frage: Kümmere ich mich gerade nur um die Zähne, oder auch um den Rest meines Lebens?

@ ad-hoc-news.de