Herz-Hirn-Achse: Gesunde Gefäße schützen vor Demenz
27.01.2026 - 01:43:12Neue Studien belegen den direkten Zusammenhang zwischen Herz- und Gehirngesundheit. Die sogenannte Herz-Hirn-Achse rückt als Schlüssel zur Demenzprävention in den Fokus. Experten betonen: Ein gesunder Lebensstil ist die wirksamste Waffe gegen den kognitiven Abbau.
Was verbindet Herz und Hirn?
Die Herz-Hirn-Achse beschreibt die enge Wechselbeziehung zwischen Kreislauf und Nervensystem. Ein gesundes Herz versorgt das Gehirn optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen. Sind die Gefäße jedoch geschädigt, leidet das Gehirn mit.
Besonders kleine Blutgefäße im Gehirn sind anfällig. Ihre Verengung kann langfristig zum Absterben von Nervenzellen führen. Diese vaskulären Schäden gelten als Hauptursache für die vaskuläre Demenz – und spielen auch bei Alzheimer eine wichtige Rolle.
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Diese Risikofaktoren schaden dem Gehirn
Klassische Gefäßkiller sind auch Treiber des kognitiven Abbaus. Eine wachsende Studienlage macht vor allem veränderbare Faktoren verantwortlich:
- Bluthochdruck
- Hohe Cholesterinwerte
- Diabetes
- Übergewicht
- Rauchen
Eine kürzlich veröffentlichte dänische Studie zeigt: Starkes Übergewicht im mittleren Alter kann über Jahrzehnte die Hirngefäße schädigen und so später eine Demenz begünstigen. Schwedische Langzeitdaten belegen ein mehr als dreifach erhöhtes Demenzrisiko, wenn diese Faktoren zunehmen.
Prävention: Der beste Schutz beginnt heute
Da es kaum Heilung gibt, gewinnt die Vorbeugung enorm an Bedeutung. Experten schätzen, dass bis zu 45 Prozent aller Demenzfälle durch die Beeinflussung bekannter Risikofaktoren vermieden oder verzögert werden könnten.
Die Strategie ist simpel: Was dem Herzen nützt, schützt auch das Gehirn. Die Empfehlungen der American Heart Association („Life‘s Simple 7“) gelten als Blaupause:
- Regelmäßige Bewegung
- Ausgewogene Ernährung (z.B. Mittelmeerdiät)
- Verzicht auf Rauchen
- Normalgewicht halten
- Regelmäßige Kontrolle von Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker
Ein Paradigmenwechsel für Medizin und Gesellschaft
Die Erkenntnisse führen zu einem Umdenken. Demenz wird nicht mehr als reine Gehirnerkrankung, sondern als Folge systemischer Gefäßprobleme verstanden. Das erfordert eine engere Zusammenarbeit von Neurologen und Kardiologen.
Für die öffentliche Gesundheit hat das klare Konsequenzen: Kampagnen für Herzgesundheit sind zugleich wirksame Demenzprävention. Die frühzeitige Behandlung von Risikofaktoren im mittleren Lebensalter könnte die prognostizierte Krankheitslast in einer alternden Gesellschaft deutlich senken.
Was kommt als Nächstes?
Die Forschung will die molekularen Verbindungen zwischen Herz und Hirn noch besser entschlüsseln. Ziel sind Medikamente, die gezielt die Hirngefäße schützen. Moderne Bildgebung kann vaskuläre Schäden heute schon früher erkennen und rechtzeitiges Eingreifen ermöglichen.
Initiativen wie der deutsche „Health Study Hub“ vernetzen Gesundheitsdaten, um Volkskrankheiten besser zu verstehen. Die Zukunft könnte individualisierte Präventionspläne bringen. Bis dahin bleibt die Botschaft einfach: Die aktive Sorge um das Herz ist die beste Versicherung für einen klaren Kopf im Alter.
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