Heimstaden vollendet 85 Mietwohnungen am Ruhwaldpark
04.02.2026 - 13:52:12Heimstaden hat sein Neubauprojekt „Wohnen am Ruhwaldpark“ in Berlin-Charlottenburg fertiggestellt. Der drittgrößte private Vermieter der Hauptstadt bringt damit 85 neue Mietwohnungen auf den angespannten Markt – und setzt ein Zeichen gegen die allgemeine Flaute im Wohnungsneubau.
Während viele Entwickler Projekte stoppen, realisierte der skandinavische Konzern das Vorhaben im begehrten Westend planmäßig. Die Bauzeit betrug rund 17 Monate.
So funktioniert Nachverdichtung
Das Projekt zeigt, wie Berlin ohne neue Flächenversiegelung wachsen kann. Auf dem bestehenden Gelände einer Wohnanlage aus den 1950er Jahren entstanden zwei neue Gebäude:
* Ein sechsgeschossiger Riegel
* Ein elfgeschossiger Hochpunkt als städtebaulicher Akzent
Die Architektur fügt sich bewusst in das historische Ensemble ein. Die 85 Wohnungen bieten eine Mischung aus Zwei- bis Vierzimmer-Grundrissen mit 40 bis 90 Quadratmetern. Sie sind ausschließlich für die Vermietung bestimmt.
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Wärme von nebenan: Ein innovatives Energiekonzept
Ein technisches Highlight des Projekts ist die energetische Vernetzung von Alt und Neu. Ein anspruchsvolles Konzept macht die Abwärme der bestehenden Gebäude für die Beheizung der Neubauten nutzbar.
Das senkt den CO2-Ausstoß und die Betriebskosten für die Mieter. Zusätzliche Photovoltaik auf den Dächern erhöht den Autarkiegrad der gesamten Anlage. Solche Nachhaltigkeitsstandards sind für die Werthaltigkeit moderner Wohnprojekte längst entscheidend.
Ein Signal für den Berliner Wohnungsmarkt
Die termingerechte Fertigstellung hat Symbolkraft. In einer Phase, in der viele Großinvestoren ihre Programme zurückfahren, demonstriert Heimstaden weiteres Vertrauen in den Standort Berlin. Das Unternehmen lobt die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.
Der Bedarf ist enorm: Die Leerstandsquote in Charlottenburg tendiert gegen null. Moderne, energieeffiziente Mietwohnungen wie diese sind besonders gefragt. Können 85 Einheiten den Markt entlasten? Experten mahnen, dass Berlin jährlich zehntausende solcher Wohnungen benötigt.
Was kommt als Nächstes?
Während die ersten Mieter einziehen, werden die Außenanlagen im Frühjahr fertiggestellt. Die Grünflächen sollen allen Bewohnern des Ensembles zugutekommen.
Für Heimstaden dient das Projekt am Spandauer Damm als Blaupause. Branchenberichten zufolge plant der Konzern weitere Nachverdichtungen in Berlin, etwa in Mitte und Pankow. Die Botschaft ist klar: Auch in schwierigen Zeiten ist der Bau neuer Mietwohnungen möglich.
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