HausBau+EnergieSparen, Messe

HausBau+EnergieSparen: Messe Tulln startet mit Sanierungs-Boom

18.01.2026 - 00:58:12

Die Messe in Tulln startet mit Rekordbeteiligung in die Bausaison, angetrieben von der milliardenschweren Sanierungsoffensive 2026 der Bundesregierung. Experten erwarten eine deutliche Belebung der Nachfrage nach Sanierungslösungen.

Die Messe HausBau+EnergieSparen in Tulln startet mit Rekordbeteiligung in die Bausaison. 360 Aussteller präsentieren bis Sonntag auf 24.000 Quadratmetern Lösungen für energetische Sanierungen und moderne Heiztechnik. Der Andrang ist groß – getrieben von einer milliardenschweren Förderoffensive der Regierung.

Im Hintergrund wirkt die „Sanierungsoffensive 2026“ der Bundesregierung. Sie stellt von 2026 bis 2030 insgesamt 1,8 Milliarden Euro bereit. Das Ziel: den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen und die thermische Sanierung älterer Gebäude vorantreiben.

  • Gefördert werden bis zu 30 Prozent der Investitionskosten für Maßnahmen wie Fassadendämmung, Dachsanierung oder den Fenstertausch.
  • Der Fokus liegt auf Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Mehrfamilienhäusern, die mindestens 15 Jahre alt sind.

Experten erwarten, dass diese Finanzspritze die Nachfrage nach Bauleistungen und Materialien deutlich anheizen wird. Die Messe in Tulln kommt damit zum perfekten Zeitpunkt.

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Neue „Baurettungsgasse“ für neutrale Beratung

Wohin mit dem Fördergeld? Welche Maßnahme lohnt sich zuerst? Antworten auf diese Fragen bietet die Messe mit einem erweiterten Beratungsangebot. Herzstück ist die neu eingerichtete „Baurettungsgasse“.

Hier können sich Besucher kostenlos und neutral von Sanierungsexperten coachen lassen. Ergänzt wird das Programm durch über 60 Fachvorträge zu Themen wie ökologische Baustoffe, Haustechnik und Fördermittel-Anträgen.

„Wir haben das Angebot in allen Kernbereichen des privaten Hausbaus erweitert“, sagt Wolfgang Strasser, Geschäftsführer der Messe Tulln. Von Fertighausanbietern bis zu Spezialisten für Lehmbau ist die gesamte Branche vertreten.

Wärmepumpen und Smart Home im Trend

Auf den Ständen dominieren Technologien für eine unabhängige und effiziente Energieversorgung. Der größte Hype herrscht rund um Wärmepumpen und Holzzentralheizungen. Ihr Einbau wird durch einen extra „Kesseltausch“-Bonus gefördert.

Daneben spielen Photovoltaik-Anlagen für mehr Energieautarkie eine zentrale Rolle. Weitere wichtige Trends sind intelligente Smart-Home-Steuerungen für Heizung und Strom sowie moderne Sicherheitstechnik.

Warum die Sanierung jetzt zum Dauerbrenner wird

Die Messe spiegelt einen fundamentalen Wandel wider. Während der Neubau schwächelt, rückt die Sanierung des Altbestands in den Fokus von Politik und Wirtschaft. Schlecht gedämmte Gebäude sind für hohe Energieverluste und CO2-Emissionen verantwortlich.

Branchenbeobachter sind sich einig: Die Sanierung wird auch in den kommenden Jahren ein zentraler Wachstumstreiber bleiben. Die bis 2030 laufenden Förderprogramme bieten Planungssicherheit. Der Trend geht zu ganzheitlichen Konzepten, die Dämmung, Heizung und eigene Stromerzeugung intelligent vernetzen.

Für Hausbesitzer bedeutet das: Eine frühzeitige und umfassende Planung ist entscheidend, um von den staatlichen Zuschüssen maximal zu profitieren und den Wert der Immobilie langfristig zu sichern.

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