Handgelenk-Achter, Einfache

Handgelenk-Achter: Einfache Übung gegen den Mausarm

24.01.2026 - 16:00:12

Der “Handgelenk-Achter” hilft, Schmerzen durch stundenlanges Tippen vorzubeugen. Die einfache Übung mobilisiert die Gelenke und fördert die Durchblutung – direkt am Schreibtisch. Immer mehr Büroangestellte setzen auf solche Mikro-Bewegungen gegen Verspannungen und drohende Überlastungsschäden.

Stundenlanges Klicken und Tippen belastet Hände und Handgelenke einseitig. Die monotone Bewegung kann zu degenerativen Veränderungen führen, wenn die Regenerationsphasen zu kurz kommen. Die Folgen kennen viele:
* Ziehende Schmerzen vom Unterarm bis in Nacken und Schultern
* Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Fingern
* Kraftverlust

Mediziner fassen diese Beschwerden unter dem Begriff RSI-Syndrom (Repetitive Strain Injury) zusammen. Umgangssprachlich ist oft vom “Mausarm” die Rede.

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So geht die Achter-Übung für zwischendurch

Die Übung ist simpel und erfordert keine Hilfsmittel. So funktioniert sie:
1. Verschränken Sie die Finger vor der Brust.
2. Zeichnen Sie mit den verschränkten Händen langsam und kontrolliert eine liegende Acht (∞) in die Luft.
3. Führen Sie die Bewegung für 30 bis 60 Sekunden aus.

Wichtig ist die korrekte Ausführung: Die Übung sollte nie schmerzen. Es geht nicht um Kraft, sondern um die sanfte Mobilisierung der Gelenke und die Aktivierung der umliegenden Muskulatur. Regelmäßig durchgeführt, hält sie die Handgelenke geschmeidig.

Prävention ist besser als Therapie

Der Handgelenk-Achter ist nur ein Puzzleteil für gesündere Hände. Physiotherapeuten empfehlen einen Mix aus Maßnahmen:
* Mobilisation durch Übungen wie den Achter
* Dehnung der Unterarmmuskulatur
* Kräftigung für mehr Gelenkstabilität

Ziel ist es, einseitigen Belastungen aktiv entgegenzuwirken. Das beugt nicht nur dem RSI-Syndrom, sondern auch dem Karpaltunnelsyndrom vor. Ergonomische Hilfsmittel wie Handgelenkauflagen und bewusste Pausen komplettieren die Strategie.

Bewegungssnacks als Teil der neuen Arbeitskultur

Die wachsende Popularität solcher Mini-Übungen zeigt einen Wandel. Der Fokus der Arbeitsgesundheit liegt heute stärker auf der Vorbeugung chronischer Belastungsschäden. Krankenkassen und Gesundheitsorganisationen werben aktiv für präventive Maßnahmen.

Die Zukunft könnte mehr technische Unterstützung bringen: Software, die zu regelmäßigen Bewegungspausen auffordert, ist bereits im Kommen. Der wirtschaftliche Nutzen durch weniger krankheitsbedingte Ausfälle treibt diese Entwicklung voran. Einfache Tools wie der Handgelenk-Achter werden so immer selbstverständlicher – für ein schmerzfreies und leistungsfähiges Arbeiten.

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