Handelsblatt Energie-Gipfel ringt um Deutschlands Strom- und Wärmezukunft
27.01.2026 - 08:43:12Politik und Wirtschaft diskutieren in Berlin die Zukunft der deutschen Energieversorgung. Der Handelsblatt Energie-Gipfel 2026 steht unter dem Motto “System unter Spannung”. Im Fokus stehen die stockende Kraftwerksstrategie, die Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die Frage, wie die Energiewende trotz geopolitischer Unsicherheiten gelingen kann. Das Treffen gilt als entscheidender Auftakt für ein Schlüsseljahr der deutschen Energiepolitik.
Die Aufgaben sind gewaltig: Deutschland muss den Ausbau von Wind- und Solarenergie massiv beschleunigen. Gleichzeitig braucht es neue Gaskraftwerke für die Versorgungssicherheit. Und die Wärmewende im Gebäudesektor stellt eine der größten Hürden überhaupt dar.
Kraftwerksstrategie: Droht der Blackout?
Ein zentrales Streitthema ist die nationale Kraftwerksstrategie. Experten drängen auf den schnellen Bau wasserstofffähiger Gaskraftwerke. Sie sollen die schwankende Einspeisung von Wind und Sonne ausgleichen. Die Bundesnetzagentur beziffert den Bedarf auf mindestens 22 Gigawatt. Doch Verzögerungen bei Ausschreibungen und Genehmigungen gefährden die Stabilität des Netzes.
Parallel dazu hinkt der Netzausbau hinterher. Branchenvertreter fordern einen radikalen Bürokratieabbau. Nur so könne die Infrastruktur mit dem rasanten Wachstum der Erneuerbaren mithalten. Die Bundesregierung hat zwar finanzielle Entlastungen bei den Netzentgelten für 2026 beschlossen. Strukturelle Probleme beim Ausbau bleiben aber ungelöst.
Für Immobilieneigentümer und Vermieter bedeuten die geplanten Verschärfungen im Gebäudeenergiegesetz oft erhebliche Nachrüstkosten – und Unklarheit bei der Frage, welche Kosten steuer- und mietrechtlich umlegbar sind. Der kostenlose PDF-Report “Betriebskosten 2025” erklärt in fünf Minuten, welche Posten (z. B. Heizung, Warmwasser, Grundsteuer, Reinigung) rechtssicher abgerechnet werden können, welche Fallstricke zu vermeiden sind und liefert praktische Checklisten zur Streitvermeidung mit Mietern. Jetzt kostenlosen Betriebskosten-Report 2025 herunterladen
Wärmewende: Wer zahlt die Sanierung?
Ein weiterer kritischer Punkt ist die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Sie soll unter dem neuen Namen “Gebäudemodernisierungsgesetz” kommen. Der Gebäudesektor ist für fast ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich. Ein Großteil des Bestands muss deshalb dringend saniert werden.
Für Immobilieneigentümer bedeuten die geplanten schärferen Effizienzvorschriften hohe Investitionskosten. Auf dem Gipfel wird intensiv über die sozialen Folgen diskutiert. Drohen steigende Mieten? Gleichzeitig laufen im Juli 2026 erste Fristen für die kommunale Wärmeplanung in Großstädten aus. Sie wird den Heizungstausch maßgeblich beeinflussen.
Geopolitik: Wie bleibt das System sicher?
Neben Technik und Regulierung spielt die geopolitische Dimension eine große Rolle. Wie bleibt das Energiesystem resilient gegen äußere Schocks? Ein hochrangiges Panel diskutiert den Schutz kritischer Infrastrukturen vor Cyberangriffen. Es geht auch um die Diversifizierung von Energieimporten.
Die Notwendigkeit einer stärkeren europäischen Zusammenarbeit steht im Raum. Können Lastspitzen künftig besser über Ländergrenzen hinweg ausgeglichen werden? Internationalen Input liefert Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), mit einem globalen Marktausblick.
Die Debatten zwischen Industriechefs wie Markus Krebber (RWE) und Christian Hartel (Wacker Chemie AG) mit politischen Entscheidern werden den Kurs vorgeben. Es geht darum, aus dem Krisenmodus der vergangenen Jahre herauszukommen. Die Weichen für das Gelingen oder Scheitern der deutschen Energiewende werden 2026 gestellt.
PS: Viele Vermieter und Hauseigentümer übersehen bei anstehenden Modernisierungen vertragliche Details, die später teure Auseinandersetzungen auslösen können. Der Gratis-Report “Betriebskosten 2025” fasst kompakt zusammen, welche Betriebskosten umlagefähig sind, erläutert typische Streitfälle (z. B. Gartenpflege, Schornstein, Warmwasser) und bietet Formulierungshilfen für rechtssichere Vereinbarungen. Praktisch für alle, die Sanierungen planen und Kosten transparent weitergeben wollen. Kostenlosen Betriebskosten-Report per E‑Mail anfordern


