Hamburg, Bauoffensive

Hamburg startet 2026 Bauoffensive für zehntausende Wohnungen

31.01.2026 - 05:30:11

Hamburg startet in diesem Jahr die größte Stadtentwicklungsoffensive seit Jahrzehnten. Zehn wegweisende Quartiersprojekte erreichen entscheidende Meilensteine und treiben den Bau tausender neuer Wohnungen voran. Die Hansestadt setzt damit ein starkes Signal gegen die Wohnungsknappheit.

Im Osten Hamburgs beginnen im Frühjahr die Erschließungsarbeiten für den neuen 105. Stadtteil Oberbillwerder. Auf 118 Hektar entsteht ein Quartier für bis zu 15.000 Menschen mit 6.000 bis 7.000 Wohnungen. Das Projekt der IBA Hamburg gilt als Modell für die „Active City“ mit Fokus auf Sport und innovative Mobilität.

Gleichzeitig starten zentrale Infrastrukturprojekte im Grasbrook gegenüber der HafenCity. Mit dem Bau einer neuen Brücke nimmt das Quartier für 6.000 Bewohner und 16.000 Arbeitsplätze konkrete Gestalt an. Beide Großprojekte nutzen ehemals brachliegende Flächen, um dem Wachstum der Stadt gerecht zu werden.

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Science City Bahrenfeld verbindet Forschung und Wohnen

Im Westen Hamburgs wird die Science City Bahrenfeld maßgeblich vorangetrieben. Auf 125 Hektar neben dem Volkspark Altona entsteht ein integriertes Quartier, das Spitzenforschung und modernes Wohnen vereint. Neben dem Ausbau des DESY-Forschungscampus und Teilen der Universität Hamburg sind tausende neue Wohnungen geplant.

Die Vision: Ein lebendiger, grüner Stadtteil, in dem Forschende, Studierende und Familien zusammenleben. Das Projekt ist ein doppelter Impuls – für den Wissenschaftsstandort und für dringend benötigten Wohnraum in den westlichen Bezirken.

HafenCity und Mitte Altona wachsen weiter

Auch in zentralen Lagen schreitet die Entwicklung schnell voran. In der HafenCity stehen 2026 gleich mehrere Fertigstellungen an:
* Das „TIDE-Quartier“ am Baakenhafen mit Wohnungen, Studierendenheim, Kita und Gastronomie
* Der Moringa-Wohnturm, ein Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Cradle-to-Cradle-Bauen

Das Quartier Mitte Altona bereitet seinen zweiten Entwicklungsschub vor. Nach der geplanten Verlegung des Fernbahnhofs Altona werden Flächen für weitere 1.900 Wohneinheiten frei. Die ehemalige Industriebrache verwandelt sich so in ein lebendiges, familienfreundliches Viertel.

Bezahlbarer Wohnraum für die Bezirke

Neben den Leuchtturmprojekten tragen zahlreiche Bauvorhaben in den Bezirken zur Entlastung bei. Die städtische SAGA Unternehmensgruppe schließt mehrere Projekte für geförderten Wohnraum ab:

  • In Horn an der Weddestraße: 220 öffentlich geförderte Wohnungen bis Jahresende
  • Auf einem ehemaligen Busbetriebshof in Barmbek-Süd: 89 geförderte Wohnungen plus Kita
  • In Billstedt: bezahlbare Miet- und Reihenhäuser im Frühjahr bezugsfertig
  • In Wandsbek an der Stephanstraße: 141 geförderte Wohnungen ab Mai

Diese dezentralen Projekte sind entscheidend, um sozial durchmischte Nachbarschaften in der gesamten Stadt zu sichern.

Neue Bauordnung soll Genehmigungen beschleunigen

Unterstützt wird die Bauoffensive durch eine neue Hamburgische Bauordnung, die seit Januar 2026 in Kraft ist. Sie zielt darauf ab, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und das Bauen insgesamt einfacher zu machen. Analysten sehen darin einen wichtigen Schritt, um private und öffentliche Bauträger trotz gestiegener Kosten zu motivieren.

Der Hamburger Senat verfolgt damit konsequent sein strategisches Ziel von jährlich 10.000 neuen Wohnungen. Die Bandbreite der Vorhaben zeigt einen integrierten Ansatz: Während Großprojekte langfristige Perspektiven schaffen, sorgen Nachverdichtungen für schnelle Entlastung in bestehenden Stadtteilen.

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