HaGeKo, Münchener

HaGeKo: Münchener Startup startet analoges Gehirntraining

29.11.2025 - 00:40:12

Das Münchner Unternehmen FQL lanciert mit HaGeKo ein haptisches Spiel zur Förderung der Hand-Gehirn-Koordination, das sich gezielt an Kinder, Berufstätige und Senioren richtet.

Die Finger wischen über Touchscreens, die Hände tippen auf Tastaturen – und verlernen dabei das Zuknöpfen von Hemden. Ein Münchener Unternehmen will diesen Trend stoppen. Pünktlich zur Weihnachtssaison bringt FQL (Fröhlich Qualität Liefern) mit HaGeKo ein Spiel auf den Markt, das die Hand-Gehirn-Koordination trainieren soll. Statt digitaler Apps setzt das Konzept radikal auf Haptik.

Das Prinzip: Beide Hände, ein Gehirn

HaGeKo fordert beide Hände gleichzeitig. Spieler folgen mit der linken Hand blauen Linien, während die rechte zeitgleich rote Pfade nachzeichnet. Was simpel klingt, ist neurologische Höchstarbeit. Das Gehirn verarbeitet die visuellen Reize getrennt und sendet sie parallel an beide Körperhälften.

“In einer Zeit, in der digitale Reize unseren Alltag dominieren, bietet HaGeKo eine wohltuende Alternative”, erklärt Stephan Ehlers, Inhaber von FQL. Die Resonanz in den ersten 48 Stunden nach Ankündigung deutet auf hohes Marktpotenzial hin.

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Das Spielsystem arbeitet mit Farbcodes: Blau für links, Rot für rechts. Die Pfade können Spiralen, Labyrinthe oder komplexe geometrische Muster sein. Diese Parallelität zwingt den Corpus Callosum – die Verbindung zwischen beiden Gehirnhälften – zu intensiver Arbeit.

Drei Zielgruppen, ein Konzept

FQL positioniert HaGeKo für unterschiedliche Altersgruppen:

  • Kinder und Schüler: Förderung von Konzentration und Feinmotorik beim Schreibenlernen
  • Berufstätige: Gehirn-Reset in Pausen, weg vom Bildschirm
  • Senioren: Erhalt von Alltagskompetenzen wie Greifen oder Knöpfen schließen

Die Universalität unterscheidet HaGeKo von klassischen Gedächtnistrainern. Während Apps wie Lumosity oder NeuroNation rein digital agieren, besetzt das Münchener Startup eine Nische zwischen Therapiewerkzeug und Massenmarkt.

Warum Analog jetzt funktioniert

Der Launch fällt in eine Phase, die Marktanalysten als “New Analog” bezeichnen. Nach Jahren des Metaverse-Hypes suchen Konsumenten physische Erfahrungen. Der Zeitpunkt Ende November ist strategisch gewählt – als “sinnvolles Weihnachtsgeschenk” trifft HaGeKo einen Nerv.

Motorisch-kognitive Spiele aktivieren laut Branchenexperten andere Hirnareale als reine Rätsel. Ein Kreuzworträtsel ruft semantisches Gedächtnis ab. HaGeKo trainiert exekutive Funktionen im Frontallappen – zuständig für Planung und Handlungskontrolle.

Spezifische Trainingseffekte:

  • Verbesserter Informationsfluss zwischen analytischem und kreativem Denken
  • Kürzere Reaktionszeit zwischen Wahrnehmung und Bewegung
  • Meditativer Zustand durch volle Konzentration auf manuelle Tätigkeit

Vom Spielzeug zum Business-Tool

FQL denkt über den reinen Produktverkauf hinaus. Das Unternehmen bietet Workshops und Vorträge rund um Hand-Gehirn-Koordination an. Besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement liegt Potenzial. Erste Firmen zeigen Interesse an der Integration in Pausenprogrammen.

Die Strategie könnte aufgehen. Während Fidget Spinner als Spielzeug verpufften, positioniert sich HaGeKo als Tool für Mental Fitness. Der Ansatz erinnert an ergotherapeutische Methoden – nur gamifiziert und massentauglich.

Ob das Konzept langfristig überzeugt, werden Studien zeigen müssen. Bis dahin bleibt HaGeKo eine der ungewöhnlichsten Produkteinführungen des Winters 2025. Ein Beweis, dass manchmal die beste Technologie unsere eigenen zwei Hände sind.

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